Intel-Roadmap zeigt Core i7-3970X für Herbst 2012 und Ivy Bridge EP für Q3/2013 [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Bereits in unserer Vorschau zum Test von Ivy Bridge DT gaben wir an, dass Ivy Bridge EP für den Sockel 2011 im Herbst 2013 erscheinen wird - entsprechende Informationen liegen uns seit Monaten vor. Die Roadmaps seitens Intel sind unter Verschluss, dennoch gelangen sie vereinzelt immer wieder an die Öffentlichkeit. Eine solche Folie seitens VR-Zone zeigt, dass Ivy Bridge E (aufgeteilt in EP für Sockel 2011 und EN für Sockel 1356) im dritten Quartal 2013 antreten soll - also zwei Jahre nach Sandy Bridge EP (siehe Test des Core i7-3960X und Test des Core i7-3930K sowie i7-3820).
Weiterhin wird der ebenfalls von dieser Roadmap genannte Core i7-3970X das aktuelle Sockel-2011-Flaggschiff beerben. Dieser soll mit 3,5 statt 3,3 GHz Basistakt in den Handel kommen und wie gehabt sechs Kerne bieten - ein klassisches "Speed Bump, sprich Modellpflege, eben. Zudem soll mit dem Core i5-3330 ein neuer kleiner Quadcore erscheinen, der Core i5-3350P ist ein Vierkerner mit deaktivierter Grafikeinheit. Im September sollen die Core i3 anlaufen, Sandy Bridge in Form des Core i7-2700K/2600K und Core i5-2500K sind End of Life (EOL).
Die Roadmap zeugt zudem erneut, dass Haswell DT im zweiten Quartal 2013 antritt - dies zeigte bereits die geleakte Slide zu den passenden 8er-Serie-Chipsätzen. Haswell EP wiederum tritt (im Server-Segment) mit bis zu 14 Kernen an und dürfte frühestens 2014, eher 2015, in den Handel kommen.
Quelle: VR-Zone Chinese




Als Ingenieur ja wohl nicht für den Beruf und auch garantiert nicht für Games...
Ansonsten kriegt man doch selbst bis zum Anschlag übertaktete Grakas momentan gut befeuert!
Außerdem sollte nicht vergessen werden dass ja auch Sandy Bridge-E (und deren Xeon-Versionen!) erst relativ kurz vor dem Launch von Ivy Bridge rauskam. Die wollen sich erstmal bezahlt machen.
Und das schlimme ist: Da mein PC so langsam den Geist aufgibt und jetzt Ivy-E sehr weit in die Zukunft gerückt wurde (so lange macht ers wohl nicht mehr) werden sie damit auch noch Erfolg haben und von mir demnächst rund 500€ für ne 3930K in den Hals geworfen bekommen
Aber ich mache mir, u.a. eben gerade wegen der Konsolen, zunehmend Gedanken über die Zukunft von x86. Intel mag es sich im Vergleich zu AMD erlauben können, auf der Stelle zu treten, aber nicht im Vergleich zu PowerPC und ARM. Bislang ist die überragende Leistung immer ein Hauptargument der PC-Plattform gewesen. Wer Leistung umsetzen wollte, tat das mittels x86 - egal ob Spiel oder nicht. In letzter Zeit ist die Zahl der Softwareerscheinungen, die sich um Leistung bemühten (ebenfalls egal ob Spiel oder nicht) so schon deutlich zurückgegangen. Wenn jetzt auch noch von oben her "wir bringen nichts neues mehr kommt", schläft der Markt irgendwann ganz ein und für den 08/15 DAU, der primär den Browser und ein paar vorinstallierte Anwendungen nutzt (und in Zukunft vielleicht noch Metro-Apps) macht es dann gar keinen Unterschied mehr, welche Architektur er verwendet.
Aber für Leute, die mal ein altes Spiel spielen wollen oder die einfach keine geschlossenen Betriebssysteme mit extrem beschränkten Zugriffsmöglichkeiten mögen, macht es ein sehr großer Unterschied, ob x86 untergeht oder nicht.
Ich glaube, dies könnte mit ein Grund sein, wieso Intel so gemächlich Gas gibt. IBMs POWER7+ hat mächtig verspätung und die neuen, leistungsfähigeren ARM-Chips (ARMv8) kommen auch später als geplant. In sofern ist es verständlich dass sie sich Zeit lassen.
Außerdem sollte nicht vergessen werden dass ja auch Sandy Bridge-E (und deren Xeon-Versionen!) erst relativ kurz vor dem Launch von Ivy Bridge rauskam. Die wollen sich erstmal bezahlt machen.