Intel Kaby Lake: Testphase für Notebook-Prozessoren bereits in vollem Gange

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Intel Kaby Lake: Testphase für Notebook-Prozessoren bereits in vollem Gange
Quelle: PC Games Hardware

Die Neuauflage der Skylake-Prozessoren mit dem Namen Kaby Lake hatte sich bereits Mitte vergangenen Jahres angekündigt, und wurde gerüchteweise ins Jahr 2017 verschoben. Hinweise sprechen jetzt aber dafür, dass der Skylake-Refresh sowohl bei Intel, als auch bei OEM-Partnern bereits getestet wird und vereinzelt noch 2016 verfügbar sein wird.

Genauso, wie es bereits bei Intels Haswell-, beziehungsweise Broadwell-Prozessoren war, hatte Intel vergangenes Jahr angekündigt, dass es für die Skylake-Prozessoren einen Refresh geben würde. Dieser heißt Kaby Lake und sollte vor allem die Lücke zwischen Skylake und Cannonlake schließen, da es bei Letzterem beim 10nm-Fertigungsverfahren wohl zu Problemen gekommen war und auf 2017 hinausgeschoben wurde. Nachdem Kaby Lake in der Zwischenzeit sich aber ebenso verzögerte, kamen bezüglich dieses Release-Plans ebenso Zweifel auf.

Dass man sich über den Gang der Dinge in Bezug auf die Kaby-Lake-Prozessoren keine Sorgen machen muss, zeigen Hinweise, die Kollegen von Computerbase.de entdeckt haben. So sind in der Datenbank von SiSoft Sandra Einträge der GT2-Grafik gefunden worden, die namentlich mit "Kaby Lake" genannt sind. Diese Grafikausstattung wird, analog zu Skylake, von GT1, bis GT4 reichen, wobei GT4 die potenteste Lösung darstellt. Die Einträge zeigen, dass die Notebook-Versionen der Kaby-Lake-Prozessoren bereits in der Testphase stecken. Nachdem die Tests mit in Geräten bekannter Hersteller verbauten Chips stattfinden, und damit bereits OEM-Partner Zugang zu Testhardware haben, zeigt dies, dass sich die Tests wohl bereits in einem fortgeschrittenem Stadium befinden.

Insgesamt ist die Leistung der Kaby-Lake-Reihe mit der der Skylake-Prozessoren sehr ähnlich, teilweise sogar identisch, wie Computerbase berichtet. Dennoch gibt es die ein oder andere Neuerung: Der Standard des Hauptspeichers soll sich von DDR4-2133 auf DDR-2400 erhöhen, die Chips sollen außerdem höhere Bildschirmauflösungen bei höheren Bildwiederhol-Frequenzen ermöglichen. Weiterhin wird berichtet, dass zunächst die U-Prozessoren verbaut werden, wonach erste Modelle dieser Reihe - zumindest in den USA - noch gegen Herbst 2016 verfügbar sein könnten. Die Mehrheit der Modelle wird aber wohl, wie "befürchtet", erst im darauffolgenden Jahr erscheinen.

Quelle: Computerbase

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