Intel Ice Lake-Y: Angeblich Quadcore-CPUs mit 5,2 Watt TDP beim Cannon-Lake-Nachfolger
Aktuell macht ein Gerücht zu Intels Prozessorgeneration Ice Lake die Runde, dessen Wurzeln bereits ein halbes Jahr zurückreichen. Demnach sollen die kleinsten Vertreter in Form von Ice Lake-Y bereits vier Kerne bieten. Das gehe mit einer TDP-Steigerung von 4,5 auf 5,2 Watt einher, Änderungen an der Spannungswandlung könnten dafür aber Verlustleistung beim Mainboard einsparen.
Mit dem Kaby Lake Refresh hat Intel zum ersten Mal Vierkerner in die U-Klasse mit einer TDP von 15 Watt gebracht. Das ermöglicht die Kombination aus der optimierten 14-nm-Fertigung ("14++") und eine Begrenzung des Basistakts auf unter 2,0 GHz - die zugrundeliegenden Siliziumchips dürften den älteren Kaby-Lake-H-Modellen entsprechen. Mit der übernächsten Generation könnte Intel noch einen Schritt weiter gehen und vier Kerne in die Y-Klasse bringen.
Ein entsprechendes Gerücht stammt von der chinesischen Webseite ptt.cc (maschinelle Übersetzung) mit einem wohlgemerkt eigenwilligen Design. Die Aussagen zu Ice Lake-Y traf ein Mitglied im August 2017, die Informationen sind folglich nicht taufrisch. Schon damals war klar, dass Intels initiale 10-nm-Fertigung für Cannon Lake keine Bäume ausreißen wird und die Hoffnungen auf 10+ für Ice Lake liegen. Der neue Prozess soll gut genug sein, um vier Kerne in ein TDP-Korsett von 5,2 Watt zu packen. Inwiefern das die Taktraten limitiere, ist nicht klar. Viel mehr als 1,0 GHz erscheinen aber nicht realistisch. Die Kollegen von computerbase.de haben derweil auch eine Erklärung für die gut 15-prozentige TDP-Steigerung von 4,5 (Kaby Lake-Y) auf 5,2 Watt: Mit Ice Lake könnte Intel die Fully Integrated Voltage Regulators (FIVR) von Haswell wieder einführen, sodass die einzelnen Spannungen in der CPU abgeleitet würden. Das wiederum würde die Verlustleistung aufseiten der Mainboards reduzieren, sodass die gesamte Abwärme auf einem ähnlichen Niveau bliebe. Begleitet werde die CPU wie gehabt von einer integrierten GT2-iGPU.
Bemerkenswert ist derweil auch die Angabe des angeblich unterstützten Speichers: LPDDR4-3733 entspräche einer Verdoppelung der Übertragungsrate zum RAM, sofern das Interface 128 Bit breit bliebe. OEMs könnten die Ice-Lake-Y-CPUs dann mit knapp 60 GB/s anbinden.

@KnSN: Eine breiter Spannungsversorgung sorgt quasi immer für Mehrverbrauch, selbst wenn die einzelnen Regler vielleicht minimal effizienter sind als die vom OEM-Design.
Wer mit dem Geld nicht zu knausrig ist und sich demzufolge eines der Premium-Modelle von beispielsweise EVGA geleistet hat erhält unter anderem den Multi-Phase Synchronous Buck Controller NPC81274 it bis zu 8 echten Phasen zu je 40 Ampere, diese der ebenso hochwertige Phase Doubler and Gate Driver NPC81162 in dyadisch 10/20 Ampere an jeweils 16/32 Phasen (8 + 8 / 16 + 16) bereitstellen kann.
Vergesst den ganzen ineffizienten und primitiven Plunder der No-Names im Vergleich zu derer des absoluten Martkführers ON Semiconductor Corporation; hiermit lassen sich +/-50 Watt einsparen und trotzdem noch eine Leistungssteigerung von +/-20% erzielen!
Psst, sags nicht weiter, aber: da es der PC meiner Frau ist, mach ich ab und an was mit Undervolting (die geposteten Werte sind Standard-Clockrates) und da geht auch mit der 1060 und dem i7 viel: da schaff ich auch noch locker unter 120W - insgesamt.
Ich würde mit meiner Hardware, meiner Nutzung und meinen Anforderungen absolut nicht mit 350 Watt auskommen.
Aber das kann ja glücklicherweise jeder machen wie er will.