Intel Haswell-EP auch für Desktop? Gerüchte über Xeon mit bis zu 18 Kernen, 45 MiByte L3-Cache und freiem Multi
Auf der Computex in Taiwan, die Anfang Juni stattfindet, wird Intel vermutlich eine ganze Reihe neuer Prozessoren vorstellen. Neben Devil's Canyon, den Haswell-Refresh-CPUs mit freiem Multiplikator, könnten dazu auch Haswell-E-Prozessoren mit acht Kernen und Haswell-EP-CPUs mit bis zu 18 Kernen gehören.
Intel hat die für die Elektronik-Branche wichtige Computex in Taiwan schon oft dazu genutzt, neue Prozessoren der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zwar wurden die neuen Haswell-Refresh-CPUs bereits jetzt veröffentlicht, die leistungsfähigeren Varianten neuer Prozessoren wird Intel aber wohl auch dieses Jahr erst auf der wichtigen Messe vorstellen.
Erwartet werden, eventuell auch erst hinter verschlossenen Türen, Haswell-E-Prozessoren für einen neuen Sockel LGA2011 und bis zu acht Kernen, die zusammen mit dem X99-Chipsatz und DDR4-Unterstützung eine ganz neue Plattform darstellen. Gerüchte gehen davon aus, dass die Haswell-EP-Serie, die Modelle mit 10, 14 und 18 Kernen bieten soll, eventuell auch auf den neuen Desktop-Mainboards mit X99-Chipsatz laufen und Rechner mit enormer Leistung für gut betuchte Heimanwender möglich werden. Mainboard-Varianten mit zwei Sockeln würden sogar 36 Kerne gleichzeitig erlauben.
Außerdem sollen die Haswell-EP-Prozessoren diesmal auch als Versionen mit freiem Multiplikator und angeblich sogar zusammen mit Wasserkühlungen angeboten werden. Eigentlich für Hochleistungs-Rechner, Workstations oder professionelle Einsatzzwecke wie den Hochfrequenzhandel an der Börse gedacht, wären diese Prozessoren natürlich auch der Traum jedes Übertakters. Bislang handelt es sich zwar nur um Spekulationen, aber die Computex in Taiwan startet bereits am 3. Juni 2014. Dann dürften die Pläne von Intel zumindest etwas klarer werden.
Quelle: VR-Zone

Nein.
Cache kann viel bringen, wenn er die richtige Größe hat und wenn das Speicherinterface zumindest zeitweise limitiert. Gegen zu niedrige pro Kern-Leistung hilft er nicht.
Unabhängig davon das mehr als 6-(8 ?) Kerne eh nicht genutzt werden können im Spiel.
Edit: anders gefragt, ersetzt der hohe Cache die niedrigeren MHz.?
Das Problem wird kleiner, bleibt aber vorhanden. Wenn du die dicken Quad-Sockler für 2000 € verkaufst, landen die dual bei maximal 2000 € und die größten Single bei 1000 €. Kleinere Singles wie die derzeitigen i7ee kannst du dann nur noch für 500 € verkaufen, die 300 € CPUs fallen auf <200 €.
Im wesentlich würde Intel seine Einnahmen um 30-50% senken, die Ausgaben blieben aber gleich bzw. würden durch den größeren Anteil größerer Chips sogar leicht steigen.
Die sollen bei der nächsten Gen mal langsam nen 8 Kerner i7 bringen für 300€
Kann doch nicht so schwer sein. Liegt vermutlich an der schwächelnden Konkurrenz und daran, das kaum Spiele oder Programme so viele Kerne effektiv nutzen können.