DDR4-Speicher: Samsung zeigt Speichermodule auf Haswell-EP-Plattform

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Samsung hatte jüngst etwas ganz Besonderes im Gepäck. In Frankfurt zeigte das Unternehmen brandneuen DDR-4-Speicher in der Ausbaustufe von effektiven 2.133 MHz. Als Vorführplattform kam ein Server mit Intels Haswell-EP zum Einsatz.

Samsung hat während des Memory Solution Forum 2013 in Frankfurt den neuen DDR4-Speicher in Aktion gezeigt. Dieser lief mit effektiven 2.133 MHz auf einer Haswell-EP-Platttfform, auf die schon für Präsentationen im Rahmen der IDF zurückgegriffen worden war. DDR4-2133 soll, so Samsung, im Vergleich zu DDR3-1866 bei 15 Prozent Mehrleistung 24 Prozent weniger Strom verbrauchen.

Obwohl Samsung die Energieersparnis in einer Pressemitteilung konkret bezifferte, machte der Hersteller keinerlei Angaben zu den Spannungen der vorgeführten Module. Offiziell sind bei DDR4 1,2 Volt als niedrigste Spannung zertifiziert - 0,15 Volt weniger als bei DDR3-Speicher. Taktseitig gilt DDR4-3200 bisher als höchste spezifizierte Ausbaustufe, entsprechenden Speicher will Samsung in Zukunft anbieten.

Für Normalsterbliche ist DDR4-DRAM vorerst kein Thema. Zwar sollen erste Produkte schon Anfang 2014 auf den Markt kommen, Desktop-PCs und Notebooks nützt das jedoch wenig. Mit Intels Server-Plattform Haswell-EP gibt es eingangs nur eine Bühne für den neuen Speicherstandard. Im Destktop- und Notebook-Segment treten kompatible Plattformen erst 2015 an.

Quelle: Pressemitteilung

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SnugglezNRW Software-Overclocker(in)
        Erstmal schauen was die dazu passenden Boards für Features ermöglichen, das komplettpacket macht es aus!
      • Von SnugglezNRW Software-Overclocker(in)
        Erstmal schauen was die dazu passenden Boards für Features ermöglichen, das komplettpacket macht es aus!
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Selbst wenn man aus Marketinggründen eine neue Nummer will, hätte man einfach die gleichen Slots weiternutzen können. Die Kunden, die auf Nummern reinfallen, interessieren sich eh nicht für die Mechanik. Aber Aufrüster und OEMs hätte die Option sehr interessiert und die Speicherindustrie sicherlich auch nicht gemeckert, wenn der Übergang fließend abläuft.
      • Von Feleos PC-Selbstbauer(in)
        Für den Enthusiastenmarkt spielt der verbrauch doch wohl eher keine rolle, oder? Ich kann gut nachvollziehen, dass der Stromverbrauch für den Serverbereich eine sehr große rolle spielt, aber ein Endkunde merkt es wahrschenilich kaum in der Stromrechnung. Deshalb finde ich viel wichtiger: Wann krieg ich endlich meine neue Hasswell-E Plattform mit DDR4!?!?!? Die sollen sich da mal auf den Arsch setzten und mir endlich was vernüftiges entwickeln !

        Zitat von ruyven_macaran
        ... Aber wieso das ganze als neuer Standard kommt und nicht einfach als DDR3 ULV unter anhaltender Kompatibilität, ist mir schleierhaft. Offensichtlich hat man ja auch die beknackte Idee aufgegeben, nur ein Modul pro Kanal zu erlauben, die lange Zeit durch die Gerüchteküche geisterte.

        Aus dem Gleichen Grund warum Leute ein iPhone 4 wegschmeißen um sich das 5. der Serie zu holen. Etwas was nach einer Generation neuer klingt, obwohl es nicht sehr viele Änderung gibt, verkauft sich einfach besser Ich würde mir zwar nie einen angebissenen gammligen Apfel ins Haus holen, doch um mal genauso naiv/dumm wie Apple-Kunden zu sein, eine DDR4-Plattform hätte ich schon gerne... zumal ich immer noch auf meinem Intel x58-Chip rumsitze...
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Noctua
        Es gibt noch eine IT-Welt ausserhalb des Gamings. Und in einer grossen Serverfarm machen 15% Mehrleistung bei 24% Energieeinsparung sehr viel aus. Selbst wenn es in der Theorie etwas weniger ist. Oder bei Notebooks draussen auf einer Anlage, sind das schon mal 2h länger, die man ohne Netzanschluss arbeiten kann.
        Umm: Es sind 24% weniger Verbrauch am Speicher. Der vielleicht 5% Anteil am Gesamtverbrauch hat. => 1% längere Lautzeit. Und Leistungsvorteile gibts nur, wenn die Bandbreite überhaupt limitierend ist.
        Sicherlich trotzdem nett und wenn mans einfach mitnehmen kann - warum nicht?. Aber wieso das ganze als neuer Standard kommt und nicht einfach als DDR3 ULV unter anhaltender Kompatibilität, ist mir schleierhaft. Offensichtlich hat man ja auch die beknackte Idee aufgegeben, nur ein Modul pro Kanal zu erlauben, die lange Zeit durch die Gerüchteküche geisterte.
      • Von Aîm
        Zitat von Noctua
        Es gibt noch eine IT-Welt ausserhalb des Gamings. Und in einer grossen Serverfarm machen 15% Mehrleistung bei 24% Energieeinsparung sehr viel aus. Selbst wenn es in der Theorie etwas weniger ist. Oder bei Notebooks draussen auf einer Anlage, sind das schon mal 2h länger, die man ohne Netzanschluss arbeiten kann.
        den text nicht einfach nach ein paar zahlen abscannen und den rest ignorieren.
        die 15% mehr bezogen sich auf den ddr3. somit ist das ein simples zahlenspiel, welches dem ddr4 nur die energieersparnis als vorteil lässt.
        1,15*1866mhz = 2133mhz (leichte rundungsfehler mal bei seite)
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