Intel Broadwell: Angeblich auch Desktop-OEM-PCs mit stromsparenden U-CPUs
Die englischsprachige Webseite Fudzilla will in Erfahrung gebracht haben, dass Intels Broadwell-Mikroarchitektur ihren Weg auch in den Desktop-Bereich finden werde. Dabei ist allerdings nur die Rede von energieeffizienten OEM-Rechnern, wie zum Beispiel All-in-One-Systeme, die häufig mit den U-CPUs von Intel daherkommen.
Die Frage, inwiefern Prozessoren auf Basis von Broadwell für den Desktop-Bereich erscheinen werden, ist weiterhin ein heißes Gesprächsthema in der Gerüchteküche. Offizielle Aussagen seitens Intel diesbezüglich existieren aktuell noch nicht, jedoch tauchte vor zwei Monaten eine Roadmap auf, die "Broadwell-K" für den Herbst 2014 vorsieht. Aufgrund dessen wird derweil davon ausgegangen, dass zumindest die High-End-Modelle mit offenem Multiplikator durch Broadwell-Nachfolger ersetzt werden. Für das günstigere Segment hingegen deutet aktuell alles auf einen Haswell-Refresh im zweiten Quartal des kommenden Jahres hin.
Nun berichtet Fudzilla, dass Desktop-Nutzer, die kein K-Modell kaufen wollen, auch in den Genuss der überarbeiteten Mikroarchitektur kommen könnten, allerdings mit einem Haken: Lediglich Prozessoren mit dem U-Suffix sollen für OEM-Hersteller zur Verfügung gestellt werden, die erfahrungsgemäß niedriger getaktet sind, um eine niedrigere TDP zu erreichen. Die Rede ist dabei von den aktuellen 15 sowie 28-Watt-Modellen, die laut der ungenannten Quelle von über einem Dutzend neuer Broadwell-CPUs beerbt werden sollen, wobei der aktuelle Core i7-4558U die Spitze darstelle.
Für selbst zusammengestellte Rechner sind die Rechenherzen aller Voraussicht nach nicht zu gebrauchen, da sie in der Regel fest auf den Mainboards verlötet werden. Haupteinsatzzweck könnten All-in-One-PCs sein, die aufgrund des kleinen Platzangebots für Kühllösungen häufig mit Stromspar-CPUs daherkommen. Auch High-End-Notebooks sind hierbei nicht ausschließbar, wobei es noch keine Informationen zu kleinformatigen NUCs gibt.
Quelle: Fudzilla