Intel Atom: Markenname könnte vor dem Aus stehen
Die englischsprachige Seite Digitimes will in Erfahrung gebracht haben, dass Intel überlegt, den Markennamen Atom ab dem vierten Quartal dieses Jahres ad acta zu legen. Grund dafür sei vor allem das negative Image der Low-End-Prozessoren, das den mobilen Markt negativ beeinflusse.
Bereits in den vergangenen Tagen wurden Gerüchte laut, dass AMD ein neues Namensschema für seine kommende Grafikkarten-Generation einführen wolle. Nun berichtet die Seite Digitimes, welche sich auf eine anonyme Quelle beruft, dass auch der direkte Chip-Konkurrent Intel etwas an seinem Namensschema für Prozessoren ändern wolle. Als möglicher Startzeitpunkt für die Änderungen wird noch das vierte Quartal in diesem Jahr genannt. Genauer gesagt ist die Rede von den Atom-CPUs, die im Desktop-Bereich eigentlich nur in Low-End-Rechnern vorkommen.
Genau hier liege, laut Digitimes, das Problem. Atom-Prozessoren würden in der Wahrnehmung als "Billig-Produkt" gelten und dieses Image soll sich auch auf mobile Geräte mit besagten Prozessoren übertragen haben. So soll dieser Umstand dafür gesorgt haben, dass sich auf Atom-basierende Smartphones und Tablets nur schlecht verkaufen lassen. Zweifelhaft ist diese Aussage zumindest in der Hinsicht, dass sich der Großteil der Käufer wahrscheinlich gar nicht mit der Namensgebung so genau auskennt, sodass ein solcher Rückschluss getroffen werden könnte.
Rückblick: Atom
Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz IDF stellt Chip-Gigant Intel 2008 die auf geringe Leistungsaufnahme zurechtgestutzte Atom-Architektur vor. Der anfangs bis zu 1,6 GHz schnelle Prozessor sollte den Weg in den mobilen Sektor ebnen und konnte in der Tat der damalig neuen Netbook-Geräteklasse einen zeitweiligen Aufschwung bescheren, bevor er sich gegen Tablets oder Smartphones behaupten musste.
Quelle: Digitimes

Wenn der Name einmal verbrannt ist, dann kann das Nachfolgeprodukt noch so gut sein. Ein gewisser Makel bleibt immer hängen. Wenn ich z. B. OPEL-Manager wäre, dann würde ich in heutiger Zeit auch keinen Wagen mit dem Namen "Manta" mehr auf den Markt bringen... naja tun sie ja auch nicht und werden wissen warum
Die Namensänderung sind einfach nötig weil man nun auch OoO unterstützt.
Der Kunde muss ja die Abgrenzung auch irgendwo erkennen, wenn sich schon soviel ändert.
Führst doch selbewr den Grund an, warum man den Namen ändert
Korrekt, Namen wie "Athlon", "Pentium", "Atom", sind Bezeichnungen, welche selbst unerfahrenere Kunden häufig wiedererkennen. Der Atom war/ist einfach eine Totgeburt, muss man so anerkennen. Wäre Intels VErkaufsmonopol in Läden wie Media Markt etc nicht so massiv, wäre das sehr stark nach hinten los gegangen.
Hm, dass in einem Netbook ein Atom verbaut ist, werden wohl doch einige wissen und was man mit einem Netbook machen kann auch...