Assassin's Creed Brotherhood im Techniktest: Die Tops und Flops der Grafik
Wie gut schlägt sich die PC-Fassung von Assassin's Creed Brotherhood in der Kategorie Grafik? Am 17. März erscheint Ezio Auditore de Firenzes neues Abenteuer, Assassin's Creed Brotherhood, auch auf dem PC. Im Technik-Check klärt PC Games Hardware, über welche technischen Besonderheiten die PC-Version verfügt.
Assassin's Creed Brotherhood für den PC erscheint am heutigen 17. März, nachdem die Konsolenfassungen bereits Mitte November 2010 auf den Markt gekommen sind. PC Games Hardware konnte sich schon früher mit einer Vorabversion von der Optik und Technik von Ezio Auditore de Firenzes Abenteuer überzeugen. Mit der Testversion haben wir den Techniktest wiederholt und die Tops und Flops der Grafik für Sie festgehalten. Sie finden diese in der Bildergalerie.
Übrigens: Ubisoft bestätigte zuletzt, dass man auf den Always-On-Kopierschutz verzichten werden. Dieser machte vor einem Jahr zum Release von Assassins Creed 2 Probleme. Eine einmalige Aktivierung über das Internet ist aber weiterhin notwendig. Damit können Sie den Singleplayer-Modus auch offline spielen, der Multiplayer-Modus setzt natürlich eine Internetverbindung voraus. Gründe für den Verzicht auf den zum Start von Ubisoft so gelobten Kopierschutzmechanismus nannte das Unternehmen bislang nicht.
Assassin's Creed Brotherhood für den PC: Technischer Hintergrund
Brotherhood basiert auf Ubisofts Skimitar-Engine, allerdings ist seit dem ersten Teil die Unterstützung für DirectX 10/10.1 gestrichen. Dafür baute Ubisoft die ohnehin schon gute Multicore-Performance mit dem zweiten Teil aus, für Brotherhood steckte man mehr Arbeit in den Renderer und die PC-Version. Um die grafische Qualität zu steigern, wurde der Renderer um Umgebungsverdeckung (Screen-Space Ambient Occlusion; kurz SSAO) erweitert: Diese realistischere Verschattung an Kanten sorgt für deutlich mehr Tiefe im Bild und verhindert das "Schweben" von Objekten. Die PC-Version verfügt darüber hinaus über MSAA und eine höhere Qualität beim Rendern der Schatten, der Reflexionen sowie der Umgebung. Die Schatten sind dank des neu entwickelten Algorithmus beispielsweise lange nicht so grob aufgelöst wie noch bei Assassin's Creed, sondern vergleichsweise detailliert und flimmerarm. Auch das Level-of-Detail gefällt, die Abstufungen sind sanft - ein Aufpoppen von Objekten ist selten bis nie aufgetreten. Darüber hinaus unterstützt Assassin's Creed Brotherhood Nvidias 3D-Vision und AMDs Eyefinity.
Bildergalerie
Das Menü bietet neben der Auflösung und der MSAA-Stufe Schalter für die Umgebungs-, die Textur-, die Schatten-, die Reflexions- und die Charakter-Qualität. Die Post-Effekte lassen sich nur (de)aktivieren und nehmen dem Bild einen Großteil seiner Atmosphäre, da diverse Bloom- und Blur-Filter fehlen. Reduzieren Sie die Schattenqualität, verschwindet das SSAO, die statischen Schatten fransen extrem aus und die dynamischen Schatten verschwinden - abgesehen der von Ezio Auditore de Firenze. Auch das LoD der Schatten wird verkürzt, ein hässliches bilineares Banding ist die Folge. Die Texturqualität hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Optik, grober Pixelmatsch ohne Tiefenwirkung lässt das Spiel sehr flach wirken. Letzteres trifft auch auf die Umgebungsqualität zu: Zwar reduziert Assassin's Creed Brotherhood an vergleichsweise wenig Stellen die Geometriedetails drastisch, dafür verschwindet jegliche Plastizität und viel Vegetation. Die Charakterdetails reduzieren die Polygone bei NPCs auf ein Minimum - das spart Leistung, ist aber unansehnlich.
Assassin's Creed Brotherhood für den PC: Hardware-Anforderungen
Trotz der Umgebungsverdeckung, dem hübscheren Schattenalgorithmus und verbesserten Level-of-Detail reicht ein Einsteiger- bis Mittelklasse-System für rund 40 Fps in 1.680 x 1.050 mit 4x MSAA aus. Besitzen Sie einen Dualcore mit rund 3,0 GHz oder einen niedriger getakteten Quadcore, müssen Sie sich ebenso wenig Sorgen machen wie Nutzer einer Radeon HD 4870/5770 oder Geforce GTX 260-216/GTX 460.
Minimale Systemanforderungen: Assassin's Creed Brotherhood
- Betriebssystem: Windows XP (32-64 bits) /Windows Vista (32-64 bits)/Windows 7 (32-64 bits)
- Prozessor: Intel Core 2 Duo 1.8 GHZ oder AMD Athlon X2 64 2.4GHZ
- RAM: 1.5 GB Windows XP / 2 GB Windows Vista - Windows 7
- Grafikkarte: 256 MB DirectX 9.0-kompatibel mit Shader Model 3.0 oder höher (Siehe unten)
- Soundkarte: DirectX 9.0 -kompatibel
- DirectX Version: DirectX 9.0
- DVD-ROM: DVD-ROM dual-layer Laufwerk
- Festplattenplatz: 8 GB
- Eingabegeräte: Keyboard, Mause, optionaler Controller
Empfohlene Systemanforderungen: Assassin's Creed Brotherhood
- Prozessor: Intel Core 2 Duo E6700 2.6 GHz oder AMD Athlon 64 X2 6000+ oder besser
- Grafikkarte: GeForce 8800 GT oder ATI Radeon HD 4700 oder besser
- Soundkarte: 5.1 Soundkarte
- Eingabegeräte: Keyboard, Maus, Joystick optional (Xbox 360® Controller für Windows empfohlen)

diese fehlerhafte "Kollisionsabfrage" ist bei mir noch kein einziges mal vorgekommen, vielleicht liegts am Patch?
Die Texturen sind tatsächlich nicht so scharf wie bei anderen Spielen, ABER das ist doch meckern auf hohem Niveau. All diese Flops, über die ihr so streitet sind meiner Meinung nach verzeihbar und stören überhaupt nicht! Die bemerkt man nur wenn man genau hinschaut und ständig nach Fehlern sucht, ansonsten zieht einen das Spiel so sehr in seinen Bann, dass man auf sowas garnicht achtet. Und darum stört es das Spielerlebniss nicht im geringsten. Ansonsten: geiles Spiel, auch wenn sich gameplaytechnisch nicht soviel getahn hat, aber er Multiplayer ist Epic
Die matschigen Texturen und die nicht vorhandene Kollisionsabfrage finde ich trotzdem eine Frechheit, dafür mussten wir jetzt ein halbes Jahr länger warten? Und schon wieder keine DX10.1/DX11 Unterstützung?? Und bei der nächsten Konsolengeneration müssen wir wieder zurückstecken und uns diese Texturen wieder ansehen? Naja bis dahin gibt ohnehin schon AC4.
Wenn du schon keine Ahnung hast, dann tue wenigstens nicht auch noch so...
Mein größter Kritikpunkt an der Engine: Die verbesserte Haarsimulation/Grassimulation wird nicht geglättet und der Pferdeschweif flimmert schlimmer als schlecht getunetes Analog TV
Insgesamt ist AC Brotherhood aber weit nicht mehr so ein Konsolenport wie AC2, denn 1. werden nun die PC Tasten vernünftig benutzt und im HUD angezeigt, 2. ist die Sichtweite enorm sowie gibts keine pixeligen Schatten mehr und 3. hat Ubisoft uns den DRM Mist erspart (mit Onlineaktivierung kann ich leben)
Wenn ich gerade das Geld hätte, wäre es gekauft