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  • Assassin's Creed: Von Altair über Ezio und Conner bis hin zu Edward - Ubisofts Actionserie im Zeitraffer [Update]

    Seit gut sechs Jahren meucheln sich Millionen von Spielern jedes Jahr durch virtuelle Städte wie Jerusalem, Rom und Konstantinopel. Mit Assassin's Creed begründete Ubisoft 2007 nämlich einer der erfolgreichsten Spiele-Serien der gesamten Branche. PC Games Hardware nimmt den Release des neuesten Abenteuers Assassin's Creed: Bölack Flag als Anlass, um die Geschichte der berühmten Action-Serie Revue passieren zu lassen.

    Hinweis: Aus aktuellem Anlass haben wir den Artikel auf den aktuellen Stand gebracht. Seit gut fünf Jahren meucheln sich Millionen von Spielern jedes Jahr durch die virtuellen Städte Jerusalem, Rom und Konstantinopel. Mit Assassin's Creed 3 geht es nun nach Boston und New York. Seit gut fünf Jahren meucheln sich Millionen von Spielern jedes Jahr durch die virtuellen Städte Jerusalem, Rom und Konstantinopel. Mit Assassin's Creed 3 geht es nun nach Boston und New York. Quelle: Ubisoft Die Action-Serie Assassin's Creed gehört zu einem der größten Franchises in der Videospielbranche und das nicht ohne Grund: Die Abenteuer von Altair, Desmond und Ezio fesselten tausende von Spielern vor den Monitoren, die mittelalterlichen Städte Jerusalem, Rom und Konstantinopel wurden von unzähligen Hobby-Assassinen bereist und Millionen von Templern vielen den scharfen Klingen unserer Meuchelmörder zum Opfer.

    Auch nach rund sechs Jahren Assassin's Creed scheint Ubisoft noch nicht die Lust an der Action-Serie verloren zu haben und schickt seine Fans in die Karibik, um in Assassin's Creed: Black Flag die Piratenära neu auferstehen zu lassen. PC Games Hardware nimmt sich den Release zum Anlass, um die Geschichte der berühmten Spiele-Serie einmal genauer zu beleuchten.

    Aber bevor es losgeht, zeigen wir Ihnen noch unsere persönlichen Tops der fünf Action-Titel.

    Assassin's Creed (2008):

          

    Als Überraschungshit startete die Action-Serie Assassin's Creed im Jahr 2007 für alle Konsolenbesitzer. PC-Spieler mussten noch bis 2008 auf die riesigen mittelalterlichen Metropolen Jerusalem, Akkon und Damaskus warten. Allerdings konnten das neuartige Gameplay, das starke Setting und der coole Hauptheld Altair auch auf den Computern unzählige Fans von sich überzeugen. Der Verkaufszahlen von Assassin's Creed zeugen von dem unglaublichen Erfolg des ersten Teiles: Gut 10 Millionen Mal ging das Action-Abenteuer weltweit über die Ladentheke. Auf den ersten Blick konnte man die Euphorie rund um den Titel auch gut verstehen: Grafisch war Assassin's Creed atemberaubend, vor allem wenn man die riesige Umgebung betrachtete, mit dem neuen Kletter-Feature konnte jeder noch so kleiner Fleck innerhalb der Städte erkundet werden und das coole Assassinen-Setting mitsamt der spannenden Story überredete so manchen Action-Fan zum Kauf.

    Aber auch wenn diese ganzen Features überzeugend klangen, krankte Assassin's Creed am Gameplay: Als Assassine musste der Spieler Informationen über seine Zielpersonen sammeln, dabei durfte er sich frei in der gesamten Welt bewegen. Der Höhepunkt jedes Auftrags war das Attentat selbst, bei dem Sie sich meistens erst an die Person heranschleichen und dann aus dem Hinterhalt zuschlagen mussten. Im Prinzip klingt das zwar spannend, jedoch verflachte das Gameplay mangels Abwechslung zusehends mit ansteigender Spieldauer. Viele Action-Fans kritisierten die fehlenden Neuerungen im späteren Spiel und beendeten vorzeitig das Abenteuer rund um Altair, dem machthungrigen Al Mualim und dem Barkeeper Desmond. Technisch überzeugte Assassin's Creed dank DirectX10-Unterstützung und D3D-10.1-Modus - zumindest vorübergehend.

    Texturen, Kantenglättung und Beleuchtung konnten sich sehen lassen, vor allem wenn man bedenkt, wie riesig die Levels ausfielen. Dennoch konnte schon der erste Teil der Serie nicht vollends überzeugen, weil das Gameplay zu eintönig ausfiel und manche Ideen nicht zu Ende gedacht wurden. Trotzdem veröffentlichte Ubisoft 2007 mit Assassin's Creed einen Meilenstein der Videospiel-Geschichte, dessen wirtschaftlicher Erfolg die Grundlage für die kommenden Teile bieten sollte.

    Assassin's Creed 2 (2010):

          

    Der Überraschungshit war Ubisoft mit Assassin's Creed geglückt, nun wollte der Entwickler mit dem zweiten Teil der Serie alle alten Fehler ausbügeln. Davon hatte Assassin's Creed bekanntlich genug, vor allem die fehlende Variation im Gameplay störte einige Fans. Dazu musste der Story-Cliffhanger aus dem ersten Teil weitergeführt werden, was die Vorfreude auf Assassin's Creed 2 steigerte. Allerdings gab es für alle PC-Fans erst einmal einen Dämpfer wegen der technischen Umsetzung des Titels. Assassin's Creed 2 nutzte die schon aus dem Vorgänger bekannte Anvil-/Scimitar-Engine, die aber durch schnellere Ladezeiten, einen Tag- und Nachtwechsel und optischen Verbesserungen aufgebohrt wurde. Wirkliche Enttäuschung machte sich im PC-Lager allerdings breit, als Ubisoft die fehlende DirectX10-Unterstützung und den neuartige DRM-Schutz ankündigte. Gerade der Kopierschutz des Entwicklers sorgte immer wieder für Unmut bei den PC-Spielern, auch bei vielen der folgenden Spiele.

    Dafür überzeugte Assassin's Creed 2 vor allem durch ein abwechslungsreicheres Gameplay, einer spannend erzählten Story und einem komplett neuem Setting und Hauptcharakter. Während nämlich Desmond als Protagonist der Hintergrundgeschichte gleich blieb, etablierte Ubisoft in dem neuen Spiel mit Ezio Auditore da Firenze einen der berühmtesten Videospiel-Charaktere und das Aushängeschild für die gesamte Assassin's-Creed-Reihe. Als Spieler begleiteten Sie den Adeligen aus Florenz auf der Suche nach dem Mörder seiner Familie durch das Italien der Renaissance. Der anfängliche Rachefeldzug entpuppt sich schnell als Jagd um den, schon aus dem ersten Teil bekannten, Edenapfel, hinter dem auch der Bund der Templer her zu sein scheint. Als bekannt wird, dass Ezio sogar den Auserwählten unter den Assassinen darstellt, nimmt die Story einen dramatischen Verlauf und endet mit einem weiteren Cliffhanger.

    Assassin's Creed 2 verkaufte sich wie geschnitten Brot, denn Ubisoft brachte gut 10 Millionen Exemplare an den Mann. Allerdings sank die Verkaufsquote auf dem Computer sicherlich auch wegen der Unzulänglichkeiten der PC-Version auf magere 260.000 Exemplare. Grund für den Erfolg waren sicherlich auch die guten Rezensionen der Fachpresse, die vor allem durch die vielen Nebenmissionen, den Ausbau der Festung und die frischen Hauptattentate die Abwechslung im Gameplay sahen, den der erste Teil noch schuldig blieb.

    Aber auch Ezio blieb nicht frei von Fehlern: Wie so oft bei Assassin's Creed wurden einige Ansätze nicht konsequent zu Ende gedacht. So konnte man seine Festung zwar immer weiter ausbauen, erhielt dafür aber hauptsächlich mehr Geld, das man nur in den Ausbau der Festung investieren konnte. Dazu fehlte dem Spieler oft der Bezug zu den Attentatszielen, da die wirre Story rund um den Konflikt der Assassinen mit den Templern nicht konsequent genug erzählt wurde. Trotzdem beeindruckte der erste Auftritt von Ezio Auditore Fans und Fachpresse und begründete so die nun startende Ezio-Trilogie, die noch für einige spannende Momente sorgen sollte.

    Assassin's Creed Brotherhood (2011):

          

    Das ständige Springen zwischen verschiedenen Städten war bislang ein Markenzeichen der Assassin's Creed-Serie, erst Brotherhood konzentrierte sich erstmals auf eine einzige Metropole. Im dritten Teil macht der Meuchelmörder Ezio Auditore nämlich Rom unsicher und stellt sich den mächtigen Bösewichten Cesare und Rodrigo Borgia entgegen. Ubisoft führte dabei einige Neuerungen im Gameplay der Serie ein, die vor allem für Abwechslung abseits der Hauptstory sorgen sollten: Die Missionen von Leonardo da Vinci, der Kampf um die Überwachungstürme und Kontrolle über Rom sowie die unterschiedlichen Gildenaufträge konnten die Fans einige Stunden lang gut unterhalten.

    Das wohl interessanteste Feature war allerdings die Rekrutierung eigener Assassinen. Die Mitstreiter konnten auf Einsätze geschickt werden um Geld zu sammeln, oder Ezio im Kampf direkt beistehen. Dabei stiegen die neuen Meuchelmörder kontinuierlich im Level auf und entwickelten sich zu echten Meister-Assassinen. Auf voller Stufe konnten ihre Verbündeten ganze Gegnerscharen in Sekundenbruchteile auseinandernehmen und so das Leben von Ezio gehörig erleichtern. Vor allem im finalen Kampf gegen Cesare Borgia sind die Assassinen eine notwendige Unterstützung. Dieser ist genau wie Ezio immer noch hinter dem Edensplitter her, allerdings hat der Florentiner mehr Glück und nutzt die Macht des Artefaktes gegen seine Feinde. Ezio versteckt den Splitter am Ende von Assassin's Creed Brotherhood unter dem Kolosseum.

    Mit dieser Information ausgestattet begeben sich Desmond und seine Gruppe auf die Suche nach dem Artefakt, das Ende von Assassin's Creed Brotherhood endet daraufhin wieder einmal mit einem entscheidenden Storytwist. Die Story verzweigt sich immer mehr und es wird unersichtlich wie die Geschichte um Ezio und Desmond abgeschlossen werden soll. Assassin's Creed Brotherhood schürt also die Vorfreude auf den Abschluss der Ezio-Trilogie, kann aber auch als eigenständiges Spiel punkten. Die Verkaufszahlen des dritten Teils gingen allerdings etwas zurück: Auf den Konsolen wurden noch gute 8,5 Millionen Exemplare an den Mann gebracht, 430.000 PC-Spieler wollten das zweite Abenteuer von Ezio erleben.

    Grund dafür waren die fehlenden echten Neuerungen im Gameplay und die sich allmählich breit machende Sättigung bei den Fans. Auch technisch konnte sich Assassin's Creed Brotherhood nicht mehr mit den Top-Titeln aus dem Jahr 2011 messen. MSAA-, SSAO- sowie Blur- und Bloom-Effekten gehörten inzwischen zum Standard der Top-Titel und auch wenn Rom weitläufig und umfangreich gestaltet wurde, war die grafische Qualität gerade einmal Durchschnitt für das Jahr 2011. Aber bei aller Kritik sorgte Assassin's Creed Brotherhood für einige unterhaltsame Stunden, auch wegen dem neuartigen Multiplayer-Modus, der erstmals Spieler online gegeneinander antreten ließ.

    03:14
    Assassin's Creed: Revelations - Leben in Konstantinopel
    Spielecover zu Assassin's Creed: Revelations
    Assassin's Creed: Revelations

    Assassin's Creed Revelations (2011):

          

    Nach den letzten Ausflügen in die westlichen Metropolen der Renaissance wendete man sich mit Assassin's Creed Revelations wieder dem Osten zu. In der muslimischen Metropole Konstantinopel oder Istanbul wollte Ezio den letzten Schlüssel zu dem Geheimnis seines Vorfahrens Altair finden. Dazu musste sich der Florentiner nicht nur mit Templern herumschlagen, sondern auch korrupte muslimische Herrscher um die Ecke bringen. Dafür musste die riesige Stadt Konstantinopel erforscht werden und Aufträge in den dreckigen Slums, den Nobelvierteln und der Hafenpromenade der abwechslungsreichen Metropole bestritten werden.

    Der sichtlich gealterte Ezio bekommt für diesen Auftrag reichlich Unterstützung von der muslimischen Assassinengilde, die ihm einige neue Gadgets vorstellen. Der neue Enterhaken und die kraftvollen Bomben sorgten für eine gute Abwechslung im Meuchelmörder-Alltag und auch das frische Rekrutierungsmenü erfreute sich einiger Beliebtheit. Völlig daneben war allerdings das Tower Defense Minispiel, mit dem man seine zuvor eroberten Gebiete verteidigen musste. Waren die ersten Gegnerwellen noch kein Problem, zerstörte der finale Angriff fast alle Befestigungen und garantierte oftmals die Niederlage. Dieser Frustfaktor wurde allerdings von vielen gut durchdachten Missionen aufgefangen und auch die Story rund um Ezio, Altair und Desmond steuerte auf ihren Höhepunkt zu: In mehreren Nebenmissionen konnte man die letzten Tage von Altair nachempfinden und Ezio kam dem Geheimnis seines Meisters immer näher. Assassin's Creed Revelations gipfelte in einem ersten Aufeinandertreffen der beiden Meister-Assassinen in Altairs letztem Versteck und Ruhestätte.

    Wer allerdings dachte, dass mit diesem Magic Moment die Story um Assassin's Creed abgeschlossen wurde, hatte seine Rechnung nicht mit Ubisoft gemacht. Zwar wurde die Ezio-Trilogie mit Assassin's Creed Revelations abgeschlossen, aber wieder einmal blieb die Story um Desmond ungelöst. Der jährliche Release der Serie und die lediglich marginalen Neuerungen machte sich inzwischen auch in den Verkaufszahlen bemerkbar. Gerade einmal 7,5 Millionen Mal konnte sich Assassin's Creed Revelations auf allen Plattformen verkaufen und belegt damit letzten Platz der erfolgreichen Serie. Den Abschluss der Ezio-Trilogie nahm Ubisoft auch als Anlass, um in dem neuesten Teil der Serie auch neue Ansätze zu verfolgen. Weg vom Mittelalter und der Renaissance, weg von Großstädten, weg von europäischen Umgebungen: Assassin's Creed 3 überschreitet erstmals in der Serie den atlantischen Ozean.

    Assassin's Creed 3 (2012):

          

    Mit Assassin's Creed 3 gibt es erstmals seit dem zweiten Teil keinen Beinamen im Titel. Damit wird deutlich, dass der Titel kein Spin-off wird. Mit der fünften Auflage der Serie wollte Ubisoft frischen Wind in die etwas angestaubte Serie bringen und das gelingt. Mit dem komplett neuen Helden, dem interessanten Unabhängigkeitskrieg als Setting und den frischen Gameplay-Features beschreitet der fünfte Teil der Serie tatsächlich neue Wege. Assassin's Creed 3 gibt Spielern die Möglichkeit, den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zwischen 1753 und 1783 mit einem neuen Helden namens Ratohnhaké:ton zu erleben, der halb englischer, halb uramerikanischer Abstammung ist. Der Held, der sich selbst schlicht Connor Kenway nennt, nimmt an der uralten Auseinandersetzung zwischen Assassinen und Templern teil und reist dabei durch das ungezähmte Grenzland, Kolonialstädte und auf die chaotischen Schlachtfelder, auf denen die Armee von George Washington gegen die Britische Armee kämpft. Ubisoft führt im dritten Teil der Serie vor allem beim Setting viele Neuerungen ein. Der Spieler kann New York und Boston sowie ein weitläufiges Waldgebiet bei Lexington und Concorde erkunden. Zudem gibt es nun Klimazonen, was für die Serie ein Novum ist.

    Ubisoft bietet aber auch viel vertrautes. So spielt man im Grunde abermals Desmond Miles, der mittels dem Animus die Erinnerungen seiner Vorfahren nacherlebt. Dieses feste Element und der Krieg zwischen Templer und Assassinen verbindet die ganze Serie. Das Spielprinzip folgt weitestgehend den Vorgängern. Allerdings baut Ubisoft einige neue Elemente ein, etwa die Schlachten zur See. Auch das Suchsystem wurde überarbeitet und in drei Stufen gegliedert. Zudem gibt man dem Spieler neue Waffen mit wie etwa einen Tomahawk und einen Bogen. Auf technischer Seite ist durch die neue Anvil-Next-Engine ebenfalls etwas passiert. Die Technische Basis aller bisherigen AC-Teile ist die sogenannte Anvil-Engine (im ersten Teil von Scimitar genannt) samt der Havok-Physik-Bibliothek. In der neuen Version gibt es neben den üblichen optischen Verbesserungen, DirectX 11. Damit einher geht die Vernwdung technischer Neuerungen wie Tessellation für das Wasser. Im Fokus standen aber die Massenschlachten des amerikanischen Bügerkrieges, die sich nun darstellen lassen mussten, und eine verbesserte KI. Die Anvil-Next-Engine samt der Havok-Physik-Bibliothek setzt Boston, New York sowie das Umland zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter eindrucksvoll in Szene - vor allem die Städte wirken sehr lebendig. Die Engine wurde aber auch schon mit Hinblick auf den Nachfolger entwickelt, der wiederum spezielle Anforderungen an die Technik stellt.

    Durch die vielen Neuerungen trotz des gleichbleibenden Spielprinzips schafft der Publisher die Trendwende und nach sinkenden Verkaufszahlen wir mit über 12,5 Millionen verkauften wieder ein Ausrufezeichen gesetzt. Beflügelt von den guten Verkäufen, hält man am kompletten Wechsel der Umgebung für den Nachfolger fest. Zu Assassin's Creed 3 erscheinen keine Spin-offs mehr wie noch beim zweiten Teil. Stattdessen geht es nun gen Süden.

    01:30
    Assassin's Creed 3: Bessere Grafik der PC-Version im Video
    Spielecover zu Assassin's Creed 3
    Assassin's Creed 3

    Assassin's Creed 4: Black Flag (2013):

          

    Der Erfolg mit dem harten Wechsel des Szenarions gab Ubisoft recht und so wurde für den vierten Teil, Assassin's Creed 4: Black Flag, die Karibik als Schauplatz auserkoren. Wenn sich schon das Gameplay nicht grundlegend ändert, dann doch wenigstens die Geschichte, die man zu erzählen hat. Wir schreiben das Jahr 1715. Piraten herrschen über die Karibik und haben dort ihre eigene, gesetzlose Republik gegründet, in der Korruption, Gier und Grausamkeit an der Tagesordnung sind. Einer dieser Gesetzlosen ist der ungestüme, junge Kapitän Edward Kenway. Sein Streben nach Ruhm, hat ihm zwar den Respekt von Legenden wie Blackbeard eingebracht, doch zog es ihn dadurch auch in den uralten Konflikt zwischen Assassinen und Templern hinein. Einen Konflikt, der alles zerstören könnte, was die Piraten aufgebaut haben. Willkommen im Goldenen Zeitalter der Piraterie!

    In Assassin's Creed 4 Black Flag kommandiert der Spieler das Piratenschiff Jackdaw. Plündern und Brandschatzen ist das Geschäft, um die Jackdaw mit Munition und weiterer Ausrüstung zu verbessern und feindliche Schiffe zu bekämpfen. Die Verbesserungen des Schiffs sind entscheidend für Edward Kenways (der Großvater von Connor, dem Halbblut aus Assassin's Creed 3) Fortschritt im Spiel, denn die Gegner werden immer größer. Spanische Galeonen sind kein leichtes Ziel. So soll man sich in die Liste legendärer Namen wie Blackbeard, Calico Jack und Benjamin Hornigold einreihen, während man eine gesetzlose Republik auf den Bahamas aufbaut und die explosiven Ereignisse erlebt, die das Goldene Zeitalter der Piraterie bestimmten. Zu diesem Zweck bohrte Ubisoft den Schiffskampf zur See ordentlich auf und ganz nebenbei gibt es auch noch eine Kampagne mit Handlung, wenn man gerade einmal nicht raubend und brandschatzend durch die Idylle der Südsee zieht. Die allerdings tritt erstmals in der Serie der Geschichte in den Hintergrund und ist nicht ganz so ausgefeilt wie noch in den Vorgängern. Es ist klar, wo die Entwickler ihr Herzblut investierten: Eine riesige offene Welt mit vielen Aufgaben, versteckten Schätzen, feindlichen Schiffen, Inseln und Forts. Leider fordert dieser Riesenumfang ein großes Opfer: die Story. Die ist durchaus interessant und gut gemeint, wird aber denkbar ungünstig erzählt. Charaktere werden schlecht etab­liert, Zeitsprünge kaum vermittelt und Edwards Entwicklung vom Egoisten zum wahren Assassinen wirkt recht gezwungen als natürlich. Wie für die Serie üblich, gibt es eine Rahmenhandlung in der Neuzeit, mit der ihr diesmal jedoch nur sehr selten konfrontiert werdet. Die kurzen Episoden versetzen euch in die Rolle eines neuen Angestellten bei Abstergo Entertainment, einem Spiele- und Filmstudio in Montreal – also genau da, wo Entwickler Ubisoft Montreal zu Hause ist. Euer Job ist es, Edwards in Genen gespeicherten Erinnerungen nachzuspüren, indem ihr seine Story als Spiel erlebt. Aus dem Material soll dann ein toller Piratenfilm werden.

    Technisch ist der Fortschritt zum Vorgänger überschaubar. Insbesondere Käufer der Next-Gen-Konsolenversion werden das zu spüren bekommen. Die PC-Version indes wird wieder zahlreiche Optimierungen bekommen, weil sich Ubisoft mit Nvidia zusammengetan hat. Das wird auch für Besitzer einer Radeon-Karte Vorteile bringen. Beim Gemplay hat Ubisoft aber wieder etwas Hand angelegt. Zwar ist das Prinzip gleich, aber die Aktivitäten verschieben sich. Als Spieler steht man häufig am Ruder der Jackdaw und schickt Spanier oder Briten auf den Meeresgrund. Die Kämpfe an Land sind im Vergleich zum Vorgänger deutlich weniger geworden.

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    02:03
    Assassin's Creed 4: Black Flag - "GeForce GTX"-Tech-Trailer
    Spielecover zu Assassin's Creed 4: Black Flag
    Assassin's Creed 4: Black Flag
  • Assassin's Creed 3
    Assassin's Creed 3
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    22.11.2012

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    Es gibt 13 Kommentare zum Artikel
    Von Gamer090
    Wenn man das nötige "Kleingeld" dafür hat dann schon
    Von Singler
    Naja... Sales, Deals, Indies... 300 sind doch nix. habe 733 Spiele und 436 DLCs atm auf Steam... und ich habe noch…
    Von Shona
    7 Jahre Steam xD da kommt einiges zusammen wenn man viele Interessen hat und vor allem nicht auf irgendwelche Test…
    Von Gamer090
    Bitte korrigieren, ist ja gleich unter dem Titel der News.Ich habe nur den zweiten Teil gespielt, den ersten habe ich…
    Von Lukystrike
    Habe es immer gerne gespielt... auch AC3 wollte ich gerne spielen aber irgendwie hat mich so schnell die Motivation…
      • Von Gamer090 PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Singler
        Naja... Sales, Deals, Indies... 300 sind doch nix. habe 733 Spiele und 436 DLCs atm auf Steam... und ich habe noch Origin und Uplay und GoG. Und dann natürlich all die Spiele, die es vor Steam und Co gab. Dürften weitere 2-300 sein

        Spielesammeln geht fix

        Wenn man das nötige "Kleingeld" dafür hat dann schon
      • Von Singler Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Gamer090
        Noch eine Frage, wie lange braucht man um 300 Spiele zu sammeln? Ich habe vor kurzem einen Liste mit allen Spielen erstellt und komme gerade mal auf rund 50, naja manche die ich als Kind gespielt hatte habe ich schon lange verkauft.


        Naja... Sales, Deals, Indies... 300 sind doch nix. habe 733 Spiele und 436 DLCs atm auf Steam... und ich habe noch Origin und Uplay und GoG. Und dann natürlich all die Spiele, die es vor Steam und Co gab. Dürften weitere 2-300 sein

        Spielesammeln geht fix
      • Von Shona BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Gamer090
        Noch eine Frage, wie lange braucht man um 300 Spiele zu sammeln? Ich habe vor kurzem einen Liste mit allen Spielen erstellt und komme gerade mal auf rund 50, naja manche die ich als Kind gespielt hatte habe ich schon lange verkauft.
        7 Jahre Steam xD da kommt einiges zusammen wenn man viele Interessen hat und vor allem nicht auf irgendwelche Test hört und sich selbst Meinungen bildet auch wenn man ein Spiel erst weit nach dem Release günstiger kauft.
        Wenn ich alle Spiele zusammerechne die ich besitze dann sind es weit über 500.

        Zu deinem Problem mit dem ersten AC, wenn du mit Maus + Tastatur spielst dann kann ich dir nicht helfen, den mit dem XBOX360 Controller musste ich nur B gedrückt halten (ich glaube es war B xD). Also ansich nur die Taste gedrückt halten die angezeigt wird im Tutorial und dann durchlaufen so schieb Altair die Leute sanft zur Seite
      • Von Gamer090 PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat
        Bölack Flag
        Bitte korrigieren, ist ja gleich unter dem Titel der News.

        Ich habe nur den zweiten Teil gespielt, den ersten habe ich noch irgendwo rum liegen und habe den nie gespielt.
        Das Problem war, ich sollte am Anfang durch eine Menge Leute durch ohen das sie ihre Töpfe umwerfen, aber das habe ich noch ne geschafft.

        Im zweiten Teil hatten mich immer die Missionen genervt, die aug Zeit waren, also diejeingen bei denen man etwas aktiviert was nach bestimmten Sekunden wieder aktiviert werden muss. Ich hatte die Black Edition sogar, aber habe sie dann verkauft.

        Weitere Spiele der Serie haben mich einfach nicht interessiert, ein Freund von mir hat eins für die Xbox aber mir fällt nicht gerade ein welches.

        Noch eine Frage, wie lange braucht man um 300 Spiele zu sammeln? Ich habe vor kurzem einen Liste mit allen Spielen erstellt und komme gerade mal auf rund 50, naja manche die ich als Kind gespielt hatte habe ich schon lange verkauft.
      • Von Lukystrike Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Habe es immer gerne gespielt... auch AC3 wollte ich gerne spielen aber irgendwie hat mich so schnell die Motivation verlassen.... das Gameplay finde ich ist rech stumpf geworden und die Schiffskämpfe sind da ein eher kleiner Trost.

        Habe AC3 obwohl ich die Story sehen will beiseite gelegt.

        AC1 war noch schön schlicht, irgendwie hat mir das gefallen. Ich finde auch optisch hat sich die Reihe wenig entwickelt und ist auch nicht "cooler" geworden oder technisch großartig gewachsen.
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1028201
Assassin's Creed 3
Assassin's Creed: Von Altair über Ezio und Conner bis hin zu Edward - Ubisofts Actionserie im Zeitraffer [Update]
Seit gut sechs Jahren meucheln sich Millionen von Spielern jedes Jahr durch virtuelle Städte wie Jerusalem, Rom und Konstantinopel. Mit Assassin's Creed begründete Ubisoft 2007 nämlich einer der erfolgreichsten Spiele-Serien der gesamten Branche. PC Games Hardware nimmt den Release des neuesten Abenteuers Assassin's Creed: Bölack Flag als Anlass, um die Geschichte der berühmten Action-Serie Revue passieren zu lassen.
http://www.pcgameshardware.de/Assassins-Creed-3-Spiel-6620/Specials/Assassins-Creed-History-1028201/
15.11.2013
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/10/20091002_AC2_S_058_Present_Lucy_Operating_Animus.jpg
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