AMD Pinnacle Ridge: Ryzen 7 2700X & Ryzen 5 2600 in öffentlichen Benchmarks aufgetaucht [Update]
In der öffentlichen Benchmark-Datenbank von 3DMark sind einige Fire-Strike-Ergebnisse aufgetaucht, die mit einem Ryzen 7 2700X entstanden sein sollen. In einem Fall habe sich der Pinnacle-Ridge-Prozessor auf einem Asrock X370 Taichi auf 4,35 GHz hochtakten können. Die anderen Ergebnisse seien mit etwas weniger Takt entstanden.
Update vom 16.03.18:
Seit gestern lassen sich auch die ersten zahlreichen Einträge zu AMDs Ryzen 5 2600 in der Benchmark-Datenbank von Sisoftware Sandra finden. Die maximalen Taktraten werden mit gut 3,7 bis 3,9 GHz angegeben, wobei letzterer Wert laut vorangegangenen Leaks den höchsten Boost darstellen soll.
Originalartikel vom 15.03.18:
Zwei bis sechs Wochen vor AMDs Vorstellung des Summit-Ridge-Nachfolgers Pinnacle Ridge als Ryzen 2000 ließen sich die ersten Ergebnisse zur angeblichen Flaggschiff-CPU zwischenzeitlich in der Datenbank des Benchmark-Anbieters 3DMark einsehen. Ein Reddit-Nutzer hat dazu ein Skript geschrieben, das die Datenbank nach den neuen Modellen durchsucht. Sieben Ergebnisse zum Ryzen 7 2700X kamen dabei herum, die inzwischen von den Erstellern allerdings versteckt wurden. Das heißt, sie sind noch da, lassen sich aber nicht mehr einsehen. Über den Google-Cache findet man noch die Systemspezifikationen, nicht aber die Punktewertungen.
Offenbar stammen sechs Ergebnisse vom selben Nutzer. Sie seien alle mit einem Unterbau auf Basis des Asus ROG X370 Crosshair VI Hero, einer Samsung SSD 960 Pro 250 GB und 2 × 8 GiByte DDR4-2400-RAM von G.Skill entstanden. Der angegebene maximale Boost-Takt rangiere von knapp 4,1 bis etwas unter 4,3 GHz. Ein Eintrag sei mit dem Asrock X370 Taichi und ebenfalls 2 × 8 GiByte DDR4-2400-RAM entstanden. Statt einer Geforce GTX 1080 sei eine Radeon RX 580/8G zum Einsatz gekommen. Den maximalen Boost-Takt beziffert 3DMark auf 4,35 GHz - der Wert, den die bisherigen Leaks nannten. Fraglich ist jedoch, wie weit sich die Ryzen-2000-CPUs hochtakten können, wenn alle acht Kerne belastet werden.
Die Physik-Scores sollen durchschnittlich gut 10 Prozent vor jenen eines Ryzen 7 1800X gelegen haben. Eins zu eins sind die Ergebnisse jedoch nicht vergleichbar, da zum Beispiel der RAM eine wichtige Rolle bei der Performance spielt. Mit DDR4-2400 sei der Speichertakt deutlich unterhalb der gemunkelten Spezifizierung von DDR4-2933.
Daher finde ich solche Diskussionen eher als obsolet. Ehrlichgesagt ist der Nutzer der Glückliche, der mit einem €150,- Monitor sein perfektes Spieleerlebnis hat und nicht durch "Überempfindlichkeit" das 5fache ausgeben muß.
2) Pixel ist ein Ausdruck der IT
3) ja unser Hirn ist unglaublich genial in vielerlei Hinsicht. Das beginnt damit, dass was wir sehen nicht immer das ist, was sich abspielt vor uns, sondern unser Hirn es ständig mit Mustern vergleicht die es schon kennt (im Prinzip also eine intelligente Kompression stattfindet, denn es werden nicht alle Informationen verarbeitet... bei weitem nicht. Du sprichst ja hier von 130 Mio Pixel, aber letztlich liegt die tatsächliche Informationsaufnahme deutlich niedriger, wenn auch immer noch enorm viel höher las bei einem Computer).
Tolotos66 geht ja auch etwas auf die Optische Wahrnehmung ein.
Es gibt also nicht DIE Einstellung oder DEN Monitor. Jeder muß sozusagen den Sweetspot für sich selbst finden. Und das kann manchmal dauern
Gruß T.
Wenn ich mich also auf Details konzentriere die ich vorher nicht beachtet habe (etwa ein Flimmern in diversen Auflösungen) wird mir das danach natürlich viel eher bewusst als vorher und somit fallen diverse Monitore aus die vorher nicht ausgefallen wären.
Genauso ist es übrigens beim Gehör. Da kann man auch das Gehör schulen und zum Audiophilen werden: manche erkennen den Unterschied zwischen Onboardsound und Soundkarte nicht, aber jemand der Wert darauf legt wird da einen teils großen Unterschied bemerken.
So pauschal würde ich das mit dem Energieverbrauch mal anzweifeln, bzw. es nur so zu sehen halte ich für falsch, weil die CPU ja zum einem nicht nur im idle läuft, das sollte man eh vermeiden und den Energiesparmodus nutzen, interessanter finde ich den Verbrauch unter Last. Zu anderen sollte man sich an der TDP-Klasse orientieren, eine TDP 65 Watt CPU kann man nicht mit einer TDP 95 Watt CPU vergleichen, daß es aber auch innerhalb der TDP-Klassen noch Unterschiede gibt ist natürlich auch richtig.
Das mit der Ausstattung stimmt natürlich, ich finde das ist auch ein Nachteil der Ryzen-CPUs, das diese abgesehen von den beiden neuen APUs, keine iGPU haben, denn eine iGPU bringt schon einen Mehrwert, z.B. wenn die dGPU mal defekt ist und eingeschickt wird, oder wenn man den Rechner als energiesparenden Arbeits-PC nutzen möchte, man spart dann durch die iGPU wieder etwas ein, sowohl beim Kaufpreis, als auch bei den Energiekosten und kann den Luftstrom im Gehäuse besser optimieren ohne Karten.
Dafür bietet AMD eben bei Ryzen (abgesehen vom R3-2200g und R5-2400g) einen verlöteten Heatspreader und eine dickere CPU-Platine, ebenso den PGA-Sockel und sehr gute boxed-Kühler, dazu den offenen Multiplikator bei allen Ryzen-Modellen.
Es ist also extrem schwer bzw. eigentlich unmöglich fair zu vergleichen, darum macht es im Grunde nur Sinn danach zu gehen, was einem selbst wichtig ist und was es in der Preislage die man anvisiert noch als Alternativen gibt.
Natürlich kann man über Fairness bei Hardwarevergleichen diskutieren, ich bin da der Auffassung, das fair ist, was gleich viel kostet, das ist für mich dann meist ein halbwegs fairer Vergleich und damit meine ich die Gesamtkosten für die Plattform, also mindestens CPU + Board.
Stromverbrauch, Ryzen verbraucht im Leerlauf 29% mehr Strom, unter Last liegen 8700K und 1600X gleich auf und wenn es gerade mal ca.5€( je nach Einsatz) im Jahr sind. Ich möchte an dieser Stelle AMD bedanken, dass Intel 6-Kerner für 300€ zu haben ist und mit Ryzen 2000 wird es höchstwahrscheinlich einen Intel 8-Kerner für ca.400€ geben.
Core i7-8700 und i5-8600K im Test: Alle Coffee-Lake-CPUs, „Auto OC“ und DDR4-4000 analysiert (Seite 3) - ComputerBase
Zurück zum Thema, mein erster Satz war vielleicht etwas gewagt, aber später konnte man ersehen, was ich damit meinte.
Natürlich kann man über Fairness bei Hardwarevergleichen diskutieren, ich bin da der Auffassung, das fair ist, was gleich viel kostet, das ist für mich dann meist ein halbwegs fairer Vergleich und damit meine ich die Gesamtkosten für die Plattform, also mindestens CPU + Board.
Was ich mit unfair meinte, hab ich doch im weiteren Verlauf noch genauer erklärt gehabt, Ryzen ist Anfang 2017 eine komplett neue Architektur gewesen, die Softwareindustrie hatte sich über viele Jahre auf die Intel Core Architektur eingeschossen, darauf hin waren die Kompiler optimiert und sind es meiner Ansicht nach heute immer noch zum allergrößten Teil.
Dazu kamen wie bei jeder neuen Architektur die Kinderkrankheiten, die mit den BIOS und Treiberupdates dann behoben wurden.
Coffeelake kam deutlich später, eigentlich waren alle CPUs erst Anfang 2018 gut verfügar, die Preise gingen ja erst in den letzten Wochen merklich runter, aber Coffeelake ist meiner Ansicht nach im Gegensatz zu Ryzen keine komplett neue Architektur, sondern im wesentlichen nur Kabylake mit ein paar Kernen mehr, also brauchte Intel nicht viel zu investieren und hatte wenig Risiko beim Launch, umso peinlicher wie mieserabel die Verfügbarkeiten und wie utopisch die Preise am Anfang waren.
Du siehst also, der Vergleich wird nie absolut fair sein, aber er sollte mindestes so fair wie möglich ausfallen, also z.B. das was AMD jetzt mit der Ryzen 2000er Reihe bringt, kann man einigermaßen fair mit Intel Coffeelake vergleichen, vorausgesetzt die verglichenen CPUs kosten in etwa das gleiche (ebenso die Boards mit etwa gleicher Ausstattung).