AMD Zen 2: Angebliches Cinebench-Ergebnis zum Epyc-64-Kerner

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AMD Zen 2: Angebliches Cinebench-Ergebnis zum Epyc-64-Kerner (3)
Quelle: PC Games Hardware

In Fernost ist ein Leak zu einem angeblichen Zen-2-Prozessor von AMD aufgetaucht, der als 64-Kerner aus der Epyc-Reihe für Server stammen soll. Erreicht habe er eine Punktezahl von 12.587 im Cinebench R15, womit die CPU alle aktuellen Modelle bei Weitem abhänge. Das Foto vom Engineering Sample ist allerdings zu niedrig aufgelöst, um es als Beweis für die Echtheit gelten zu lassen.

AMD hat bereits vor Monaten offiziell verkündet, dass die ersten Zen-2-Prozessoren zu Evaluierungszwecken an Partner in Server-Bereich verschickt werden. Mit den 7-nm-Siliziumchips wird AMD zuerst Epyc-CPUs auflegen, um von Intels Verzögerungen bei 10-nm-Fertigung zu profitieren und so möglichst viele Marktanteile bei den margenträchtigen Servern zu gewinnen. In Anbetracht der umlaufenden Muster würde es nicht überraschen, wenn die ersten Leaks zu den Zen-2-CPUs auftauchten. Genau das soll kürzlich im chinesischen chiphell.com-Forum geschehen sein (maschinelle Übersetzung). Das Mitglied Gtx9 hatte in Bezug auf AMDs Ryzen-Modelle und Vega-GPUs bereits ein paar zutreffende Leaks. Zuletzt schrieb er von 16-Kern-Dies in 7 nm.

Angeblicher Leak mit Zen-2-64-Kerner

Gezeigt wird der Ausschnitt eines Cinebench-R15-Screenshots, auf dem der Prozessor 12.587 Punkte erreicht haben soll. Ein CPU -Name wird nicht genannt, aufgrund von vorangegangenen Posts läge jedoch die Vermutung nahe, dass es sich um ein Epyc-Modell mit 64 Zen-2-Kernen handeln würde. Als vermeintlicher Beweis wird ein Bild eines angeblichen Zen-2-Engineering-Samples gezeigt. Das Problem: In solchen Leaks werden mitunter die schlechtesten Kameras verwendet, die sich auftreiben lassen. Auf dem Heatspreader lässt sich nicht einmal ablesen, ob der Prozessor "Diffused in USA" oder in "Diffused in Taiwan" ist - in ersterem Fall würde es sich um ein aktuelles Zen-1-Modell handeln, das bei Globalfoundries vom Fließband lief, in letzterem Fall tatsächlich um eine 7-nm-CPU von TSMC.

Lesenswert: CPU-Roadmap 2018-2019: Künftige AMD- und Intel-CPUs/-APUs in der Übersicht

Der8auer hat kürzlich einen Epyc 7601 mit 32 Zen-1-Kernen übertaktet und unter anderem mit 3,4 sowie 3,8 GHz durch den Cinebench R15 gejagt. Dort erreichte die CPU 5.234 beziehungsweise 5.871 Punkte. Die angeblichen 12.587 des Nachfolgers wären demnach definitiv eine Ansage, die nicht nur durch eine Verdoppelung der Kerne zustande käme.

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    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        Am Ende stochern wir auch nur im Dunkeln und können wenig über die zu erwartende Leistung sagen.

        Vermutlich wird Zen2 mit Ryzen 3000 auf eine Basis um 4.0 GHz liegen und sich bis 4.5 GHz boosten lassen sagen wir das mal als best case, es könnte auch höher gehen aber erwarten würde ich es nicht.

        Gesendet von meinem RNE-L21 mit Tapatalk
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        Am Ende stochern wir auch nur im Dunkeln und können wenig über die zu erwartende Leistung sagen.

        Vermutlich wird Zen2 mit Ryzen 3000 auf eine Basis um 4.0 GHz liegen und sich bis 4.5 GHz boosten lassen sagen wir das mal als best case, es könnte auch höher gehen aber erwarten würde ich es nicht.

        Gesendet von meinem RNE-L21 mit Tapatalk
      • Von lutari Software-Overclocker(in)
        Du verwirrst mich gerade. Hattest du nicht vorher fixe Taktraten gehabt?
        Das erinnert mich gerade an meine gestrige Aussage.
      • Von gaussmath
        Ok, und wenn man nun eine Intervallverschiebung um die Leistungsteigerung (x% Takt) durchführt, hat man wieder eine Überdeckung in dem Sinne, dass die Abstände der Kurven (Delta TDP) mehr oder weniger konstant sind.
      • Von lutari Software-Overclocker(in)
        Wenn du dir den Bereich ansiehst, dann sieht er anders aus als den Bereich . Im ersten Intervall wirst du vermutlich nicht mal den Faktor 2 haben, obwohl die Taktfrequenz um 50% gesteigert wurde. Im zweiten Intervall steigerst du die Taktfrequenz um 1/3 aber die Verlustleistung ist 4-5 mal so hoch. Wenn du die Taktgrenze auf 5 GHz steigerst, dann wird das Intervall komplett anders aussehen und hast vielleicht nur noch eine Steigerung von 100%. Ich betrachte also immer nur einen Ausschnitt.
      • Von gaussmath
        Ja gut, aber der neue Prozess verhält sich doch auch wie eine e-Funktion, nur dass f(0)=y_0 nach unten geschoben wird.

        Edit: Ach, du meinst einen stückweise stetigen progressiven Verlauf, oder?
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