AMD Zen 2: Angeblich höhere IPC und CPU-Taktraten als erwartet
AMDs Vorserien-Prozessoren auf Basis von Zen 2 sollen leistungstechnisch über den internen Erwartungen liegen. Sowohl die Leistung pro Takt (IPC) als auch die erreichbaren Frequenzen der Engineering Samples lägen höher. AMD soll sich darauf fokussiert haben, die Speicherlatenzen zu verringern.
Wenn ein Mitglied eines großen chinesischen Forums Behauptungen zu unveröffentlichten Prozessoren oder Grafikkarten aufstellt, muss man dem nicht unbedingt Glauben schenken. In diesem Fall ist Wjm47196 allerdings ein Bekannter: Er schrieb bereits im Juni und noch einmal im September über AMDs Pläne, Polaris 30 als Refresh von Polaris 20 in 12 nm auflegen zu wollen, die inzwischen mit der anstehenden Radeon RX 590 als bestätigt gelten. Im Forum von chiphell.com (maschinelle Übersetzung) schrieb er jüngst über AMDs Zen 2.
AMD Zen 2: Engineering Samples sollen hervorragend laufen
AMD lässt seine Zen-2-Prozessoren bekanntlich in einem 7-nm-Prozess bei TSMC fertigen, der generell höhere Taktraten erlauben soll als die aktuelle 14/16-nm-Generation. Spannend wird, wie stark die neuen CPUs davon profitieren, denn am Ende kommt es auch darauf an, inwiefern das Design auf einen hohen Takt ausgelegt ist. Die bisherigen Engineering Samples auf Basis von Zen 2 sollen höhere Taktraten erreichen als erwartet. Gleichzeitig falle die Leistung pro Kern, die sogenannten Instructions per Clock oder kurz die IPC, höher aus als erwartet, indem sich AMD vor allem auf die Verringerung der Speicherlatenzen konzentriert habe. Beides wäre auch für Spieler erfreulich, da das die zwei wichtigsten Metriken für die Gaming-Leistung sind, während Server und Datacenter erheblich von zusätzlichen Kernen profitieren.
Ebenfalls für kommende Ryzen-Prozessoren interessant: Die Boost-Mechanismen sollen ein weiteres Mal intelligenter werden, womit der Precision Boost Overdrive und XFR 2 ohne Zutun des Nutzers höhere Taktraten ab Werk erreichen könnten. Schon jetzt ist ein manuelles Übertakten der Ryzen-2000-CPUs mit X-Suffix oft kontraproduktiv, weil dadurch der Takt einzelner Kerne limitiert wird - mit PBO lassen sich hingegen die Parameter wie die Leistungsaufnahme erweitern, womit der Boost einen größeren Spielraum erhält. Unklar sei derweil noch, ob AMD im Endkundenbereich eine aktualisierte Plattform mit PCI-Express 4.0 anbieten wolle.
AMD wird im Laufe des heutigen Tages sein zweites "Next Horizon"-Event abhalten, wo es offizielle Informationen geben könnte: AMD Next Horizon: Event heute - Zen 2 im Fokus?

Mit der neuen Fertigung sollte theoretisch sogar die doppelte Kernzahl bei gleicher Fläche möglich sein. Allerdings verschlechtert eine zu hohe Packdichte auch die Wärmeabfuhr.
Man verringert nur die Fläche und schafft eine Lösung für die NUMA Nodes und wechselt auf UMA, ob das soviel bringt wird man sehen müssen.
Wenn ein Rome 64 so flott wie zwei 32 Kern Epycs ist, ist das platztechnisch ( Single Socket) sehr gut und auch effizienztechnisch.
Aber die Leistung ist offenbar dennoch nicht höher, Leistungsaufnahme muss man sich erstmal anschauen.
Wenn man die Gesamtgröße vom ersten Epyc nimmt, kommt man auch auch über 800mm² (4x 213mm² = 852mm²).
Bei Verdoppelung der Kernzahl und Verdoppelung des L4$ ist eine Vergrößerung der Chipfläche um 148mm² jetzt nicht gerade viel.
schon mal dran gedacht, dass der Rome, der ja auch noch ein ES ist, niedriger taktet?
Würde mich echt überraschen wenn 64 kerne so hoch taken können wie 32.
So hast Du doch bestimmt auch schon für "sicher" niedrigere Taktenraten bei Zen2 argumentiert Schaffe, wenn es zu CCX mit 8 Kernen käme oder ?
Dann packt euch mal so viele CPUs aufs Board wie nur möglich, denn nachdem auch diese bedeutungslose Sicherheitslücke gestopft worden ist - Meltdown und Spectre sind ja so gefährlich - geht weitere eine Performance im zweistelligen Prozentbereich flöten:
Sicherheitsluecke in Hardware-Verschluesselung bei SSDs: Microsoft veroeffentlicht Workaround › Dr. Windows
Der Kreislauf des Lebens: Das eine kommt und das andere geht. Alles gleicht sich irgendwann aus - und somit stehen wir wieder bei Null:
Benchmark-Vergleich: Bringt das 19H1-Update fuer Windows 10 mehr Leistung? › Dr. Windows
Es kann doch nichts Besseres geben.
Nur werden wir DDR5 nicht vor 2020 sehen.