Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC
Quelle: PC Games Hardware
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AMD Radeon R9 Fury im Test: Benchmarks & Fazit

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AMD Radeon R9 Fury im Test: Spiele-Leistung

Kommen wir nun zum wohl spannendsten Abschnitt dieses Artikels, der Spieleleistung. Erneut hervorheben möchten wir die anstehende Renovierung des PCGH-Grafikkarten-Parcours, für die wir bereits mit der ausführlichen Evaluierung begonnen haben. Die ersten Früchte der Bemühungen sind neue Benchmarkspiele: Assassin's Creed Unity, Far Cry 4, GTA 5, und Dragon Age Inquisition kommen in diesem PCGH-Test zum Einsatz, werden aber noch nicht im Index verrechnet. Die finale Um- und Zusammenstellung nehmen wir mit dem Wechsel auf Windows 10 im August vor, dann möglicherweise mit leicht veränderten Einstellungen. Sie finden diese Spiele unter den bewährten Probanden des PCGH-Parcours 2014/2015. Weitere Details zu den dynamischen Online-Benchmarks erläutern wir auch im Video.

Selbstverständlich haben wir für alle Benchmarks nach Möglichkeit die neuesten Grafiktreiber von AMD und Nvidia verwendet, um das Bild nicht zu verfälschen. So nutzen wir für die Radeon R9 Fury (X) und die R9 390X jeweils den Catalyst 15.15.1004 Beta. Dieser Treiber funktioniert nicht ohne Hacks mit älteren Radeon-200-Grafikkarten, weshalb wir letztere vorerst mit dem Catalyst 15.5 Beta testen - der mit allen Modellen kompatible Catalyst 15.7 WHQL erschien erst nach Vollendung aller Tests. Aufseiten Nvidias verwenden wir den Geforce 353.30 WHQL. Wie immer steht der Texturfilter in den Treibern auf "Hohe Qualität" und die vertikale Synchronisierung ist selbstverständlich abgeschaltet.

Bitte beachten Sie: In unseren neuen dynamischen Benchmarks haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Grafikkarten in den Benchmark einzublenden.Zusammenfassung aller öffentlichen und nichtöffentlichen Werte: Die Radeon R9 Fury erreicht im normierten, gewichteten PCGH-Index (15 Spiele, drei Auflösungen, HQ-AF) den Wert von 81,7 - und damit eine Beinahe-Punktlandung auf der GTX 980 (82,2). Im Vergleich mit der Fury X (89,0) hinkt die Fury folglich nur um 8,2 Prozent (nicht Prozentpunkte!) hinterher.

Interessant ist der Blick auf die Einzel-Indizes der drei Auflösungen (nicht abgebildet): Während die Geforce GTX 980 in 1.920 × 1.080 noch gute zwei Prozentpunkte vorn liegt, zieht die R9 Fury in 2.560 × 1.440 mit vergleichbarem Vorsprung an der Nvidia-Karte vorbei. In 3.840 × 2.160 ist die Radeon regelrecht uneinholbar (+6,6 Indexpunkte), allerdings haben hier beide Grafikkarten regelmäßig Probleme, flüssige Bildraten darzustellen. Zur Orientierung: Die Geforce GTX 980 Ti erzielt den Wert 94,5 und die Radeon R9 Fury X 89,0, mit vergleichbarer Auflösungscharakterisik; die 390X kommt auf den Index 74,5.

AMD Radeon R9 Fury im Test: Fazit und Ausblick

Die Radeon R9 Fury liefert in Form der Sapphire Tri-X eine starke Vorstellung ab. In der weit verbreiteten Auflösung 1.920 × 1.080 liegt die R9 Fury auf Augenhöhe mit Nvidias Geforce GTX 980, ab 2.560 × 1.440 ist sie schneller. Obwohl die kleine Furie dabei zwischen 250 und 320 Watt verbraucht, agiert das Sapphire-Kühlsystem in jeder Lage leise und ist im Leerlauf sogar unhörbar. Das ist nicht nur der guten Lüftersteuerung, sondern vor allem den Ausmaßen des Kühlers zu verdanken - Interessenten sollten vor dem Kauf unbedingt ihr Gehäuse ausmessen. Die relativ hohe Leistungsaufnahme ist unser einziger Kritikpunkt: Vergleichbar schnelle, weil werkseitig übertaktete GTX-980-Grafikkarten benötigen 200 bis schlimmstenfalls 250 Watt. Um wenigstens ein konkretes Modell zu nennen: MSIs Geforce GTX 980 Gaming 4G ist am ehesten mit der Sapphire Fury Tri-X vergleichbar (1,6 Sone Lautheit, Boost auf 1,3+ GHz). Wir sind gespannt, was die nachziehenden AMD-Partner aus der Fury machen werden, allerdings sind die meisten Hersteller in dieser Angelegenheit verdächtig still, eine Flut an Fury-Designs ist damit vorerst ausgeschlossen.

Was die Speicherfrage angeht, so liegen R9 Fury und GTX 980 ebenfalls auf Augenhöhe: 4 GiByte sind 4 GiByte, in der Praxis konnten wir keine Vorteile für HBM gegenüber GDDR5 feststellen, bei Speicherüberlauf haben beide Grafikkartenmodelle mit Stocken zu kämpfen. Das ist in dieser Leistungsklasse aber nicht weiter problematisch, beide Modelle eignen sich sehr gut für WQHD (1440p) und hier sind Spieler mit 4 GiByte optimal ausgestattet. Erst ab Ultra HD wird es langsam eng.

Während Sie diese Zeilen lesen, arbeiten wir emsig am größten Grafikkartenvergleich des Jahres. In der PCGH 09/2015, welche ab dem 5. August im Handel liegt, werden wir nicht nur das komplette Leistungsbild der Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC skizzieren, sondern auch das der Asus R9 Fury Strix sowie zahlreicher 390X-, 390- und 380-er-Modelle. Flankiert wird all das von einer GTX-980-Ti-Komplettübersicht: Von A wie Asus bis Z wie Zotac sind alle namhaften Hersteller mit ihren High-End-Designs dabei. Radeon Fury (X) oder Geforce GTX 980 (Ti)? Diese und weitere Fragen werden natürlich beantwortet.

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    • Kommentare (282)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 3-way Freizeitschrauber(in)
        Auch die Asus Strix?
      • Von 3-way Freizeitschrauber(in)
        Auch die Asus Strix?
      • Von Shooot3r Software-Overclocker(in)
        Mach doch einfach, du hast doch ein dual BIOS
      • Von 3-way Freizeitschrauber(in)
        Meine Fury Strix sollte demnach voll zur Fury X freigeschaltet werden können?
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Gimmick
        Zitat von amer_der_erste
        Naja, mein System ist jetzt ein gutes Jahr alt. Eigentlich bin ich auch sehr zufrieden aber es könnte halt "ein wenig" mehr sein
        Wenn es nichts konkretes gibt was nicht gut läuft, würde ich warten bis sich HBM etabliert hat. Bzw. bis zum nächsten Spiel warten, was gesuchtet wird und nicht gescheit läuft ^^.
      • Von amer_der_erste BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Gimmick
        Bisher ja.

        Aber wer kann schon in die Zukunft sehen. Ich würde mir momentan keine Karte mehr mit 4GB kaufen. Ich rüste aber auch nur selten auf und daher sollte die bei mri auch länger halten.
        Naja, mein System ist jetzt ein gutes Jahr alt. Eigentlich bin ich auch sehr zufrieden aber es könnte halt "ein wenig" mehr sein
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