AMD Xconnect: Externe GPU-Docks mit Plug'n'Play für Radeon-GPUs [Video-Update]
Mit der Radeon Software Crimson 16.3 hat AMD die Unterstützung für Xconnect eingeführt, der die Nutzung externer Grafikkarten an Notebooks stark vereinfachen soll. Über Thunderbolt 3 kann eine entsprechende Docking-Station eingesteckt und direkt losgelegt werden. Vorausgesetzt wird Windows 10.
Update vom 11.03.16:
Im Video führt AMDs Head of Global Technical Marketing, Robert Hallock, Xconnect vor und lässt dabei noch ein interessantes Detail fallen: Die externe Radeon-GPU kann sowohl im Verbund mit dem Notebook-Display als auch mit einem dedizierten Monitor genutzt werden. Im Falle einer Grafikkarte ab GCN 1.1 kann man Freesync auf einem Adaptive-Sync-Display genießen.
Originalartikel vom 10.03.16:
Nachdem AMD Anfang des Monats bereits Neuigkeiten im Bereich externer Grafikkarten für Notebooks geteasert hatte, ließ der Chiphersteller bereits heute Morgen die Katze ungewollt aus dem Sack: Im Changelog zur Radeon Software Crimson 16.3 wurde bereits der sogenannte Xconnect vermerkt, dessen NDA nun vollends gefallen ist.
Xconnect soll die Nutzung einer externen Radeon-Grafikkarte an einem Notebook deutlich vereinfachen. Der Treiber ab dem Crimson 16.3 erkennt, wenn eine externe GPU angeschlossen wird und wechselt automatisch zu dieser als Hauptausgabegerät. AMD setzt dazu auf Thunderbolt 3 mit vier PCI-Express-3.0-Lanes als einfache Verbindung mit einem einzelnen Kabel. Benötigt wird neben einem Thunderbolt-3-Anschluss mit USB-Typ-C-Stecker am Notebook ein Windows 10 ab dem Build 10586, ein BIOS beziehungsweise UEFI, das externe GPUs mittels ACPI-Erweiterungen unterstützt, sowie eine Radeon-GPU mit GCN-Architektur in der Docking-Station. Im Reviewer-Guide nennt AMD Modelle ab der Rx-200-Serie (im öffentlichen PDF nur die 300er), wobei auch die HD-7000-Reihe unterstützt werden sollte.
Quelle: AMD
AMD Xconnect-Logo
Für Xconnect braucht es keine Radeon-GPU im Notebook. Man kann den Crimson-Treiber beim Notebook einfach neben den Intel-Treibern installieren, wobei Ersterer erst beim Anschließen eines GPU-Docks aktiviert wird. Mit Geforce-GPUs im Notebook sollte es keine Probleme geben. Zudem handelt es sich um eine Plug'n'Play-Lösung, bei der kein Notebook-Neustart nötig ist.
Der Xconnect umfasst die Software-Komponente, um die externen Radeons zu unterstützen. Darüber hinaus dient es als Zertifikat bei Lösungen, die von AMD geprüft wurden, wobei Razers Core den Anfang macht. Ähnlich geht AMD schon bei Freesync vor, das als Zertifikat für Adaptive-Sync-fähige Monitore dient, die AMD Vorgaben gerecht werden.
Quelle: AMD (Pressemitteilung)

GeForce GTX 98� PCI-Express Scaling | techPowerUp
Cool wenn, das wirklich auch am internen Display geht. Dann geht wohl einfach das DP-Signal in die andere Richtung.
Würde ja dann heißen, man braucht kein extra Monitor und Peripherie, sondern nutzt die eGPU wirklich als externen Rechenbeschleuniger.
PCIe 3.0 x4 wäre von der Bandbreite wirklich schon brauchbar.
GeForce GTX 98� PCI-Express Scaling | techPowerUp
Ich weis nicht warum einige (nicht alle) des als Neuheit betrachten. Die ganze sache um die eGPU war schon im gespräch als Thunderbold 2 eingefürt wurde (Stichwort: "eGPU mit Akitio Thunder2 PCIe Box") aber aufgrund der geringen verbreitung (haupsächlich Macs und sehr wenigen Windows Notebooks zbs. einige Asus G750 Modelle) hatte es kaum an Bedeutung gewonnen (eigendlich schade). Mit Thundebold 3 sieht die Sache natürlich anderst aus und so wird das Theam wieder salonfähig, vor allem da Intel sehr Effiziente Prozessoren im Mobillbereich hat und diese bei 15-17 Zoll Modellen locker über 3,0 Ghz ( bei machen sogar über 4,0) alle Kerne unter Volllast halten kann. Lohnt sich aber nur bei den i7 Modellen sonnst hast du wieder das Flaschenhals Problem.
Knackpunkt incomming. Anhänger einer Verschwörungstheorie werden bestimmt davon ausgehen das die blauen und grünen den Markt bestechen eben sowas nicht im Bios vorzusehen, was natürlich niemand nachweisen kann.
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