AMD Ryzen Mobile: Kehrtwende bei der Radeon-Treiberpolitik
Zur Vorstellung der zweiten Ryzen-APU-Generation mit Zen-Kernen und Vega-iGPU hat AMD eine Kehrtwende in der Treiberpolitik rund um die Mobile-Prozessoren bekannt gegeben. Statt die Verteilung komplett den Notebook-Herstellern zu lassen, können bald die normalen Radeon-Treiber auf den Geräten installiert werden.
Schon seit einigen Monaten werden immer wieder Beschwerden zur Treibersituation von aktuellen Ryzen-Mobile-Notebooks laut. Dort werkeln bislang Raven-Ridge-APUs, die bis zu vier Zen-Kerne und 704 Vega-Shader-Einheiten vereinen. Die Hardware an sich weiß durchaus zu gefallen, für Verdruss sorgen jedoch die häufig veralteten Radeon-Treiber. Bisher überlässt es AMD den Notebook-Herstellern, welche Versionen in den Sotware-Paketen integriert werden. In der Praxis kann das bedeuten, dass offiziell nicht einmal ein Adrenalin-Treiber angeboten wird. Das limitiert unnötig die Performance und sorgt teilweise für Stabilitätsprobleme. Eine manuelle Installation des normalen Radeon-Treibers ist lediglich über Umwege möglich.
Ryzen-Mobile-Treiber kommen künftig direkt von AMD
Ende 2018 wurde das Ärgernis so groß, dass AMD mit einer offiziellen Stellungnahme antwortete. Damals war die Aussage noch "wischi waschi": Der Chiphersteller wolle enger mit den OEMs zusammenarbeiten, um wenigstens zwei Treiber-Updates pro Jahr anzubieten. Feste Zusagen wurden keine getroffen. Mit der Veröffentlichung von Picasso als Raven-Ridge-Refresh in 12 nm hat AMD jetzt eine Kehrtwende bei der Treiberpolitik angekündigt, die sämtliche Ryzen-Mobile-Prozessoren betrifft.
Wie schon früher bei den Bulldozer-basierten APUs sollen künftig wieder die normalen Radeon-Treiber auf den Notebooks funktionieren. Einen allzu großen Aufwand sollte die Änderung für AMD nicht darstellen, da bereits die Desktop-APUs im Treiberpaket inkludiert sind. Der erste vom Chiphersteller selbst zur Verfügung gestellte Treiber mit einer Unterstützung soll im Laufe des ersten Quartals 2019 erscheinen. Anschließend werden sämtliche Versionen auf den Notebooks laufen, wie AMD verspricht. Auch wenn die 15 bis 35 Watt starken Ryzen-APUs nicht primär aufs Spielen ausgelegt sind, bekommen Nutzer damit für eine Runde zwischendurch die spieleoptimierten Versionen direkt zum Start.

Bisher habe ich alle paar Stunden einen Bluescreen wenn YouTube im Hintergrund für Musik läuft und die GPU taktet in Spielen nicht richtig hoch (250-400Mhz, statt 1100) bei meinem 2500U.
Ansonsten ist der 4C/8T echt gut, schneller als mein Alter FX6100@4,5Ghz bei 1/10 Verbrauch.
Übrigens finde ich es witzig, wenn man sich Billigpappe kauft und dann aber hohe Anforderungen an die Qualität des Geräts und auch an den Support stellt.
Klar sollten zumindest vernünftige Treiber da sein, aber hey, du hast anscheinend deinem Kommentar nach selber Windows installiert.
Wenn das kein vorinstalliertes System gewesen ist, ist der Hersteller schon mal fein raus. AGB sei dank, dann darfst du auch keinen Mucks von dir geben, weil du dafür keine garantierte Funktionalität und vor allem keinen Support erwarten darfst. Quasi alles auf eigene Gefahr.
Übrigens finde ich es witzig, wenn man sich Billigpappe kauft und dann aber hohe Anforderungen an die Qualität des Geräts und auch an den Support stellt.
Klar sollten zumindest vernünftige Treiber da sein, aber hey, du hast anscheinend deinem Kommentar nach selber Windows installiert.
Wenn das kein vorinstalliertes System gewesen ist, ist der Hersteller schon mal fein raus. AGB sei dank, dann darfst du auch keinen Mucks von dir geben, weil du dafür keine garantierte Funktionalität und vor allem keinen Support erwarten darfst. Quasi alles auf eigene Gefahr.
500 Euro sind für die meisten Menschen auf diesem Planeten ein Haufen Geld, und da hat man sehr Wohl ein Recht auf ordentlichen Support. Und meist wird, auch wenn nicht installiert, mit voller Windows-Kompatibilität geworben. Aber ich vermute mal du wolltest dir eh nur einen kleinen Spass machen und ein bissl provozieren, kleiner Schlingel du
Im übrigen find ich es toll dass es direkten Treibersupport von AMD wieder gibt. OEM -Treiber haben mich schon des öfteren zum Wahnsinn getrieben, vor allem früher als noch jede zweite Woche ein Notebookhersteller vom Markt verschwunden ist und danach Treiner garnicht mehr auffindbar waren. Wenn darunter ein paar kleine OEM-Bonusfeatures wie +5MHz leiden solls mir recht sein