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  • AMD GPU Open: Radeon-Software wird bald zu 100 % Open-Source [Update]

    AMD GPUOpen: Radeon-Software wird zu 100 % Open-Source (26) Quelle: PC Games Hardware

    AMD hat im Rahmen seiner Pläne für 2016 die GPU-Open-Initiative vorgestellt, innerhalb der die komplette Software für Radeon- sowie Fire-Pro-Grafikkarten offengelegt wird. Entwickler bekommen Zugriff auf sämtlichen Quellcode, wodurch unter anderem ein konsolenähnlicher Zugriff auf GCN-GPUs ermöglicht werden soll.

    Update vom 27.01.16:

    Der 26. Januar ist offiziell die Geburt von AMDs GPUOpen-Initiative. Eine entsprechende Webseite mit ersten Inhalten ist online gegangen und bietet sowohl für das Spiele- als auch HPC-Segment eigene Bereiche. In den kommenden Monaten sollen die Webseite und die Community wachsen. Lesenswert ist der englische Blog von Nicolas Thibieroz, Senior Manager of Worldwide Gaming Engineering bei AMD, zur Eröffnung.


    Für Freunde von offenen Systemen stehen rosige Tage an: Auf dem RTG Technology Summit der neugegründeten Radeon Technologies Group hat AMD nicht nur über Displayport 1.3 und Freesync über HDMI gesprochen, sondern auch über seine Pläne für das Jahr 2016 im Software-Bereich. Praktisch alle Eigenentwicklungen sollen mit direktem Quellcode-Zugang im Rahmen der GPU-Open-Initiative offengelegt werden. Dazu wird AMD die Github-Plattform nutzen, um seine Software ab Anfang 2016 zu veröffentlichen. Dadurch möchte man sich sowohl im Bereich Gaming als auch (High-Performance-)Computing besser aufstellen.

    AMD GPUOpen: Gaming

    Fürs Gaming legt AMD seine Treiber, Tools, Bibliotheken, SDKs und visuellen Effekte offen. Spieleentwickler bekommen damit Zugriff auf das bekannte TressFX 3.0 (Haardarstellung) nebst GeometryFX (Geometrie), AOFX (Ambient Occlusion; Umgebungsverdeckung) und ShadowFX (Schatten) - zunächst für Microsofts DirectX-11-API, später auch für DX12. Toolseitig winken CodeXL und Tootle, bei den SDKs LiquidVR, Firerays, Firerender und Rapidfire. Zudem werden DX11- sowie DX12-Samples genannt. Für alles gibt es, wie gesagt, den Quellcode, wobei AMD an alle Entwickler MIT-Lizenzen vergibt, womit die Software nach eigenem Gutdünken angepasst und in anderen Projekten eingearbeitet werden kann. Insgesamt wolle man einen "Direct Access" ("direkt Zugang") zu GCN-basierten GPUs ermöglichen, der über die Möglichkeiten von DirectX 12 und Vulkan hinausgehen werde. Damit sollen Entwickler beispielsweise kompletten Zugriff auf die Asynchronous Compute Engines (ACEs) erhalten, die mit DX12 und Vulkan unter anderem das Asynchronous Compute erlauben, dort aber nicht frei konfigurierbar seien.
    AMD GPUOpen: Radeon-Software wird zu 100 % Open-Source (12) AMD GPUOpen: Radeon-Software wird zu 100 % Open-Source (12) Quelle: AMD

    AMD GPUOpen: Compute

    Compute-seitig soll die Boltzmann Initiative in GPUOpen aufgehen. Innerhalb der sollen Entwickler CUDA-Code auf Firepros und Radeons nutzen können. Dazu dient das "Heterogeneous-Compute Interface for Portability" (HIP), um CUDA-Code in C beziehungsweise C++ umzuwandeln. Mit dem Heterogeneous Compute Compiler (HCC) wiederum soll C- respektive C++-Code auf den GCN-GPUs laufen. Nur bei etwa einem Zehntel sollen manuelle Anpassungen nötig sein, um gut auf der AMD-Hardware zu laufen. Eine komplette GCN-Dokumentation, ein "headless" 64-Bit-Linux-Treiber sowie Direct-to-ISA-Unterstützung (Zugriff auf GPU ohne Treiber) runden das Ganze ab.
    AMD GPUOpen: Radeon-Software wird zu 100 % Open-Source (17) AMD GPUOpen: Radeon-Software wird zu 100 % Open-Source (17) Quelle: AMD

    AMD GPU Open: Linux

    Gesondert angesprochen wird noch die neue Linux-Strategie, die auf einem Treiber mit runderneuertem Kernel basieren wird. Es wird sowohl einen offenen als auch einen geschlossenen Treiber geben, wobei Letzterer auf Ersterem basieren wird. Damit sollen neue Funktionen deutlich schneller angeboten, neue GPUs schneller unterstützt werden und die Community besser mitwirken können. aktuell gibt es einen proprietären Catalyst-Treiber, der auf einem anderen Kernel basiert als der offene und nur stiefmütterlich behandelt wird. Die OpenCL- und Vulkan-Komponenten werden vorerst geschlossen sein und später offengelegt. AMD GPUOpen: Radeon-Software wird zu 100 % Open-Source (23) AMD GPUOpen: Radeon-Software wird zu 100 % Open-Source (23) Quelle: AMD

    11:54
    AMD Radeon Software Crimson - Der neue Treiber für Radeon-Grafikkarten im Video
    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Radeon Catalyst Treiber Download: Crimson 16.5.3
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    Es gibt 109 Kommentare zum Artikel
    Von Atent123


    Das ist echt komisch.
    Auf dem PC steht bei Steam was anderes.
    Von SKPC


    Auf dem Tab SteamOS + Linux sehe ich nur 1GB NVIDIA 640 or better with driver version 352.21 or later als Minimum und 4GB NVIDIA 9xx series card or better with driver version 352.21 or later als Empfohlen (Von AMD Radeon lese ich auf diesem Tab nichts).
    Von 100001
    Na wer verwechselt hier den Crimson Treiber und defekter Karten,
    das war doch NV mit irgend einem Treiber bei Kepler
    --------------------------------------------------------------------------
    Seltsam was hier für Kommentare zu Tage kommen,
    MMN: weils Amd macht ist schlecht, würds NV machen würde es gefeiert werden.
    Von K12_Beste
    Gibt es auch einen Beleg für defekte Karten durch den Crimson?
    Die Schutzvorrichtungen bei Überhitzung haben trotz dem Treiber-Bug gegriffen!
    Von burnbabyburn2
    das kannst du schwer vergleichen bei Fermi aka Thermi waren allen Karten schon perse am Limit, was ja bei der alten Generation nicht der Fall war also bei der 5.../7... von dem her war ja schon vorher bekannt das Termi ein Problem ist und dann noch den Lüfter ausschalten ein no go, bei der Anzahl der…
      • Von Atent123 Volt-Modder(in)
        Zitat von SKPC
        Auf dem Tab SteamOS + Linux sehe ich nur 1GB NVIDIA 640 or better with driver version 352.21 or later als Minimum und 4GB NVIDIA 9xx series card or better with driver version 352.21 or later als Empfohlen (Von AMD Radeon lese ich auf diesem Tab nichts).
        Das ist echt komisch.
        Auf dem PC steht bei Steam was anderes.
      • Von SKPC Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Atent123
        Und dann schreibt er im gleichem Atemzug wieder was anderes.
        Grafik: NVIDIA GeForce GTX 660 | AMD Radeon HD 7950
        Auf dem Tab SteamOS + Linux sehe ich nur 1GB NVIDIA 640 or better with driver version 352.21 or later als Minimum und 4GB NVIDIA 9xx series card or better with driver version 352.21 or later als Empfohlen (Von AMD Radeon lese ich auf diesem Tab nichts).
      • Von 100001 Freizeitschrauber(in)
        Na wer verwechselt hier den Crimson Treiber und defekter Karten,
        das war doch NV mit irgend einem Treiber bei Kepler
        --------------------------------------------------------------------------
        Seltsam was hier für Kommentare zu Tage kommen,
        MMN: weils Amd macht ist schlecht, würds NV machen würde es gefeiert werden.
      • Von K12_Beste Freizeitschrauber(in)
        Gibt es auch einen Beleg für defekte Karten durch den Crimson?
        Die Schutzvorrichtungen bei Überhitzung haben trotz dem Treiber-Bug gegriffen!
      • Von burnbabyburn2 Gesperrt
        Zitat von Rollora
        Ebenso letztes Jahr AMD Treiber, gell. War es nicht der erste Crimson?
        das kannst du schwer vergleichen bei Fermi aka Thermi waren allen Karten schon perse am Limit, was ja bei der alten Generation nicht der Fall war also bei der 5.../7... von dem her war ja schon vorher bekannt das Termi ein Problem ist und dann noch den Lüfter ausschalten ein no go, bei der Anzahl der unterschiedlichen BIOS Versionen ist es sehr schwer aber ja ich bin schon dafür dass sich die Karte einfach ausschaltet wenn der Lüfter nicht läuft oder das diese nicht so hoch Takten darf

        Zitat von restX3
        Natürlich nicht.
        Das ganze nennt sich auch Kosten Einsparung.
        ja aber es hat auch Vorteile für Firmen die selbst Software entwickeln, vielleicht wollen Firma ein eigenes Menue für eine HomeCinema System schreiben da ist ja nicht schlecht wenn man eine Vorlage hat, AMD muss weiter den Code warten sprich auch Softwareentwickler anstellen sonst macht die Software irgendwann was anderes und weiter updaten damit eben der Code weiterentwickelt wird und das nicht nur durch die Community , Bildung ist ja eigentlich auch OpenSource und hat für die Gesellschaft ja auch Vorteile sprich höhere Berufe = mehr Geld um einen weiteren Vorteil zu nennen
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AMD Radeon
AMD GPU Open: Radeon-Software wird bald zu 100 % Open-Source [Update]
AMD hat im Rahmen seiner Pläne für 2016 die GPU-Open-Initiative vorgestellt, innerhalb der die komplette Software für Radeon- sowie Fire-Pro-Grafikkarten offengelegt wird. Entwickler bekommen Zugriff auf sämtlichen Quellcode, wodurch unter anderem ein konsolenähnlicher Zugriff auf GCN-GPUs ermöglicht werden soll.
http://www.pcgameshardware.de/AMD-Radeon-Grafikkarte-255597/News/GPUOpen-Open-Source-1181069/
27.01.2016
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