AMD Radeon R9 290X: Blockdiagramm bestätigt bisherige Spezifikationen der Hawaii-GPU
Vor wenigen Tagen sind einige Folien zu AMDs kommenden Grafikkartenflaggschiff in Form der Radeon R9 290X aufgetaucht, unter denen sich auch ein Blockdiagramm des Hawaii-Chips befindet. Offenbar hat der Chip-Hersteller die Architektur gegenüber GCN der ersten Generation grundlegend überarbeitet. In den Folien wird dabei auch auf den theoretischen Leistungszuwachs im Vergleich zur Radeon HD 7970 GHZ Edition eingegangen.
In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich durch verschiedene Leaks ein Gesamtbild der Radeon R9 290X aus dem Hause AMD ergeben, das nun durch ein inoffizielles Blockdiagramm bestätigt zu sein scheint. Wenn man den Folien Glauben schenkt, ist der Hawaii getaufte Grafikchip gegenüber dem Vorgänger nicht nur aufgebohrt, sondern auch in seinem Aufbau überarbeitet worden, was eine mögliche Verspätung erklären könnte.
Wie bereits bekannt war, soll die Radeon R9 290X 2.816 Shadereinheiten besitzen. Diese sind in vier Shader-Engines mit jeweils 11 Compute Units (CU) aufgeteilt worden. Letztere wiederum bestehen aus vier SIMD-Einheiten zu je 16 Shadereinheiten. Außerdem befinden sich in jeder CU 16 KiByte L1-Cache sowie vier Textureinheiten, wodurch man auf die bekannten 176 TMUs kommt. Die Rasterendstufen, die auf insgesamt 64 Stück angewachsen sind, werden nicht mehr einzeln mit jeweils einem Shadercluster gekoppelt. Stattdessen sind pro Shader-Engine 16 ROPs vorhanden, womit einer CU eine bis vier zur Verfügung stehen. Außerdem sind nunmehr auch die Geometry Processors und Rasterizer in die Shader-Engine gewandert.
Vor dem "Global Data Share"-Bereich befindet sich der Graphics Command Processor mitsamt acht Asynchronous Compute Engines (ACE), welche mit der Graphics-Core-Next-Architektur eingeführt worden sind. Im Vergleich zur Tahiti-GPU sind diese somit vervierfacht worden. Hinter dem 1.024 KiByte großen L2-Cache befinden sich die acht Speichercontroller mit 64-Bit-Anbindung. Auf einer weiteren Folie erklärt AMD, dass man im Vergleich zu den sechs Controllern beim Vorgänger 20 Prozent Platz einsparen konnte, weshalb man weitere zwei hinzugefügt hat, anstatt die bestehenden sechs höher zu takten. Mit auf dem Die befinden sich auch die DSPs für die TrueAudio Technology sowie die Crossfire XDMA-Engines.
Insgesamt scheint sich Devon Nekechucks Aussage, Product Manager bei AMD, zu bewahrheiten, dass der Grafikchip eine Fläche von 438 Quadratmillimeter besitzt und laut des Chip-Herstellers somit 24 Prozent größer sei als der Tahiti XT. Allerdings wird bei Letzterem erstmals von 352 mm² gesprochen, wohingegen zuvor immer die Rede von 365 mm² war. Nimmt man letzteren Wert als Basis kommt man auf eine Vergrößerung von genau 20 Prozent.
Die Geometrieleistung soll mit 4,0 Milliarden Primitiven pro Sekunde im Vergleich zur Radeon HD 7970 GHz Edition nahezu verdoppelt worden sein. Die Single-Precision-Rechenleistung ist um den Faktor 1,3 angestiegen und beträgt bis zu 5,6 TFLOPS, was bereits zuvor bekannt geworden ist. Vorsicht ist bei den restlichen Angaben geboten, denn auch die Bandbreite bei der Tahiti-Grafikkarte ist mit 264 GB/s zu niedrig angegeben. Die Textur- und Pixelfüllrate soll 176 GTexel/s respektive 64 GPixel/s betragen.
Quelle: Videocardz

Dein Wort in des Hardwaregottes Ohr.
Ich erwarte höchstens eine temporäre Sperre.
Das letzte Ref Design das ich hatte war ne GTX580 und ja die hat gebrüllt. Ne Titan hab ich noch nicht live gehört - ich weiß dass diese wesentlich leiser als noch die alten Tornadofabriken aber im Vergleich zu einer guten (wesentlich leiseren) Custom-Lösung sehen die Referenzkühler nunmal prinzipbedingt alt aus, da ist eben nicht viel mehr zu holen.
Bei extraweich eher wegen FXAA/TXAA - aber son bisschen habt ihr schon Recht mit dem Namen... könnte aber auch ein Insektizid sein.
Ich hoffe dass AMD bei der 290X nicht auch den Weg wie NV bei der Titan geht dass keine Custom-Kühler verbaut werden dürfen. Son brüllendes Referenzding stecke ich mir sicher nicht (mehr) in den PC.