Bis Radeon R9 380: OEM-Serie soll den Retail-Radeons entsprechen
Die Webseite videocardz.com zeigt eine Übersicht vom Großteil der angeblichen 300er-Radeon-Serie, wie sie für den Retail-Markt erscheinen soll. Die soll unterhalb von Fiji-basierten Modellen wie die OEM-Reihe aussehen und somit noch Pitcairn/Curacao mit sich schleppen. Eine Quelle wird allerdings nicht angegeben.
Parallel zum Financial Analyst Day hat AMD Anfang dieses Monats die ersten Grafikkarten der 300er-Generation für den OEM-Markt veröffentlicht. Das beinhaltete die R9 380 (Tonga Pro, Rebrand der R9 285), R9 270 (Pitcairn/Curacao Pro, Rebrand der R7 265) und R9 360 (Bonaire Pro, Rebrand der R7 260). Auffällig: Die bisherigen Radeons umfassen ausschließlich abgespeckte Pro-Chips, außerdem wird mit Pitcairn/Curacao noch ein GCN-1.0-Chip mitgeschleppt. Geht es nach videocardz.com, soll die Retail-Serie genauso aussehen.
Demnach habe man verschiedene GPU-Z-Einträge der neuen Radeons gesehen, eine Quelle wird für diese aber nicht genannt. Demnach soll über der R9 380 (Tonga Pro) sowohl Hawaii XT (R9 290X) als auch Hawaii Pro (R9 290) platziert werden. Ein Name habe GPU-Z noch nicht auslesen können, möglich wären eine R9 385(X) oder R9 390(X). In letzterem Fall wiederum müsste Fiji als R9 395(X) oder unter einem ganz neuen Namen erscheinen (ähnlich Nvidias Titan-Serie), in Ersterem wäre kein Platz mehr für Tonga XT (bisher nur in Apple- und Dell-Rechnern) vorhanden. Dass GPU-Z die Namen der großen GPUs nicht ausliest, könnte im Übrigen auch bedeuten, dass bei den kleineren die OEM-Daten aus der Datenbank gekramt werden - 100 Prozent sicher sind die Spezifikationen damit noch nicht.
Interessant sind allerdings noch die Angaben zu den Hawaii-basierten 300er-Radeons. Demnach sollen beide standardmäßig mit 8 GiByte erscheinen. Sofern das stimmt, müsste auch Fiji in irgendeiner Form mit 8 GiByte auf den Markt gelangen. Ansonsten wäre die Bestückung sehr inkonsistent. Darüber hinaus soll sowohl der Chip selbst eine Takterhöhung (1.050 MHz Hawaii XT, 1.010 MHz Hawaii Pro) als auch der Speicher (von 2.500 auf 3.000 MHz) erfahren haben. Bei den aktuellen R9-290(X)-Modellen reagiert besonders der Speichercontroller sehr empfindlich auf OC, da dieser auf niedrige Frequenzen ausgelegt ist. Das würde für Überarbeitungen am Chip sprechen. Achten Sie auch auf unseren AMD Radeon Crimson Treiber-Download.
Quelle: videocardz.com

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Die 290 zieht mit 1040 mhz 216 Watt und kostet um die 300€
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Als echtes Verkaufsargument oben drauf soll AMD seinen Hawaii-Refresh dann mit gleich 8 GB Grafikkartenspeicher vom Start weg mitgeben – dies wäre natürlich eine dicke Duftmarke, die AMD da setzt. Extra 4-GB-Versionen sind derzeit nicht explizit in der Mache, diesbezüglich wird AMD wahrscheinlich schlicht abwarten, wie sich die Sache entwickelt. Mit ziemlicher Sicherheit wird AMD jene 4-GB-Versionen sowieso erst dann nachschiessen können, wenn die letzten Radeon R9 290/290X Karten abverkauft sind – danach könnten sich günstigere 4-GB-Versionen lohnen, das positive Launch-Echo ob der gleich 8 GB Grafikkartenspeicher hat AMD dann sowieso schon einkassiert. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob sich 8 GB Grafikkartenspeicher gerade beim Hawaii-Chip wirklich lohnen – gerade im Massenmarkt wird die Leistungsfähigkeit eines Grafikchips nun einmal nach der Speichermenge beurteilt, egal wie irrational dies erscheint. Außerdem muß AMD als der kleinere der beiden Grafikchip-Entwickler wenigstens in einer Frage etwas deutlich besseres als nVidia bieten – die Speichermenge bietet sich hierfür an, da nVidia hierbei eher konservativ vorgeht.
Auf Videocardz.com hatte ich auch schon ne Diskussion mit einem der Betreiber/modz/whatever der doch tatsächlich behauptet es handelt sich um Fakten und es absolut nicht versteht das das alles rein spekulativ ist (abseits der OEM Karten) vor allem mit dem Hintergrund das es keine Quelle gibt... seriös ist was anderes...