Dell XPS 710 H2C mit Raumfahrttechnik

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Dell XPS 710 H2C mit Raumfahrttechnik Michael Dell hat mit der H2C Edition eine neue Variante der XPS-710-Reihe für leistungshungrige Anwender vorgestellt. Gut betucht sollten diese allerdings auch sein kostet die H2C-Edition doch in Dells deutschem Onlineshop satte 4.999,- Euro - in der Grundausstattung wohlgemerkt.

Dafür wird man dann auch mit feinsten Komponenten wie einem auf 3,2 GHz übertakteten Core 2 Extreme QX6700, einem SLI-Gespann aus zwei "Geforce 8800 GTX"-Karten, einer "Creative X-Fi Xtreme Music"-Soundkarte und zwei Festplatten mit 160 GByte im "RAID 0"-Verbund verwöhnt - sogar eine "Ageia PhysX"-Karte ist im Paket enthalten. Da ist der dazugehörige 20"-Monitor "Dell UltraSharp 2007WFP" ja schon fast selbstverständlich. Nur beim Arbeitsspeicher hätte Dell allerdings ruhig etwas weniger knauserig sein können, denn bei so einem stolzen Preis hätten es auch ruhig 4 GByte DDR2-1066-Speicher statt den mageren 2 GByte mit 667 MHz sein dürfen.

Der eigentliche Clou des Ganzen ist allerdings die aufwendige Kühlung, welche Dell in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Kühlungsspezialist "CoolIT Systems" entwickelt hat und deren Funktionsweise hochwissenschaftlich anmutet. Diese Zwei-Phasen-Kühlung besteht aus einem herkömmlichen Lüfter, einem Wärmetauscher, einem thermoelektrischen Kühlmodul (Peltier) und einem Steuerkreis, der die CPU-Kühlung mit minimalem Stromverbrauch ermöglichen soll.

Im ersten Schritt wird der Wärmetauscher, der ähnlich wie der Radiator eines Autos funktioniert, dazu genutzt um einen Großteil der Wärme vom Prozessor abzuführen. Im zweiten Schritt kommt dann der Flüssigkeitskühler mit Keramik-basierten Peltierelementen, die auch in Space Shuttles genutzt werden, zum Einsatz. Sensoren helfen dabei die Konstruktion vor Frost oder Kondenswasser zu schützen, indem die CPU immer knapp über Zimmertemperatur gehalten wird. Das alles steckt im gewohnten XPS-Gehäuse, was bei der H2C-Edition komplett in schwarz daherkommt.

Nebenbei hat man noch den schon länger bekannten 27"-Monitor "UltraSharp 2707WFP" und ein weiteres 22"-Gerät mit der Bezeichnung "E228WFP" vorgestellt. Ersterer kann mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1200), einem Kontrast von 1000:1, 6ms Reaktionszeit, einer maximalen Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter und einem eingebauten 9in2-Kartenleser punkten und kostet 1.399,- US-Dollar. Der "E228WFP" hat eine Widescreen-Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten, 5ms Reaktionszeit, einen Kontrast von 800:1 und schlägt mit 329,- US-Dollar zu Buche.

Bildergalerie: Dell Computer GmbH (DE)
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