Apple iPhone 17 Pro: Die Vapor Chamber kühlt mit wenigen Tropfen Wasser

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Apple iPhone 17 Pro: Die Vapor Chamber kühlt mit wenigen Tropfen Wasser
Quelle: Apple

Im Flaggschiff des iPhone 17 ist als Neuheit für Apple eine Vapor Chamber verbaut, die für eine effizientere Kühlung sorgen soll. Was steckt dahinter und wie funktioniert das eigentlich?

Seit dem 19. September sind die neuen iPhone-17-Modelle und das iPhone Air im Handel erhältlich. Und erstmals nutzen das iPhone 17 Pro und Pro Max eine Vapor Chamber (Dampfkammer) zur Kühlung. Diese Technik steckt bereits seit Jahren in einigen Android-Smartphones wie dem Samsung Galaxy S23 und M35 5G oder den Asus ROG Phones. Damit soll jetzt auch beim iPhone 17 Pro Wärme besser vom Chip abgeleitet und die Leistungsfähigkeit erhalten werden.

Wie funktioniert die Vapor Chamber im iPhone 17 Pro?

Die Vapor Chamber ist ein sehr flacher Hohlkörper aus Kupfer, der lasergeschweißt im Aluminiumgehäuse integriert ist. Die Kammer enthält eine geringe Menge einer Flüssigkeit, beim iPhone 17 Pro ist es deionisiertes Wasser. Ihre Funktionsweise basiert auf dem Prinzip des Phasenwechsels, ähnlich einer Heatpipe, jedoch auf einer ebeneren Fläche.

Trifft die Abwärme des Prozessors (CPU/GPU) auf die Kammer, verdampft die dort enthaltene Flüssigkeit sofort. Der daraus entstehende Wasserdampf verteilt sich in der gesamten Kammer und transportiert so die Wärme von der Hitzequelle weg. An den kühleren Stellen der Kammer kondensiert der Dampf wieder zu Flüssigkeit. Durch eine Dochtstruktur im Inneren der Kammer wird die Flüssigkeit mittels Kapillarwirkung wieder zurück zur heißen Stelle transportiert, wo der Kreislauf erneut beginnt.

Dieser kontinuierliche Prozess des Verdampfens und der Kondensation ermöglicht eine sehr schnelle und gleichmäßige Verteilung der Wärme auf eine größere Fläche. Im Vergleich zu bisherigen Kühllösungen ist eine Vapor Chamber deutlich effizienter. Der Vorteil für das iPhone 17 Pro: Die Leistung des Prozessors kann durch die Kühlung kontinuierlich auf einem hohen Niveau gehalten werden, ohne dass es zu einer Überhitzung samt Drosselung der Leistung kommt und das iPhone zu warm wird. Das dürfte vor allem bei anspruchsvollen Spielen oder KI-Anwendungen der Fall sein.

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Quelle: via Apple Newsroom, via KnowHow YouTube

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von mhmilo24
        Es hieß ja auch „schwerer“ und nicht „unmöglich“. Das iPhone 6 war nämlich um einen Millimeter dicker als das iPhone Air, biegte sich aber bei deutlich geringeren Kräften.
        Genau darum ging es ja auch:
        Zitat von Incredible Alk
        (...)
        Der einzige Vorteil von Titan (im Smartphonebereich) ist, dass es höherfeste Legierungen verglichen mit Aluminium gibt, also die Geräte schwerer zu biegen wären wenn man das ausnutzt.
        Für das iPhone Air wurde es ausgenutzt und es ist entsprechend schwerer (irreversibel) verbiegbar.
        Das iPhone 6 war ja hingegen dafür berühmt, dass es leicht irreversibel verbiegbar war.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von mhmilo24
        Es hieß ja auch „schwerer“ und nicht „unmöglich“. Das iPhone 6 war nämlich um einen Millimeter dicker als das iPhone Air, biegte sich aber bei deutlich geringeren Kräften.
        Genau darum ging es ja auch:
        Zitat von Incredible Alk
        (...)
        Der einzige Vorteil von Titan (im Smartphonebereich) ist, dass es höherfeste Legierungen verglichen mit Aluminium gibt, also die Geräte schwerer zu biegen wären wenn man das ausnutzt.
        Für das iPhone Air wurde es ausgenutzt und es ist entsprechend schwerer (irreversibel) verbiegbar.
        Das iPhone 6 war ja hingegen dafür berühmt, dass es leicht irreversibel verbiegbar war.
      • Von mhmilo24 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Hast du das Video zum iPhone Air nicht mitbekommen, in dem es sich zurückbiegt?
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Es hieß ja auch „schwerer“ und nicht „unmöglich“. Das iPhone 6 war nämlich um einen Millimeter dicker als das iPhone Air, biegte sich aber bei deutlich geringeren Kräften.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Hast du das Video zum iPhone Air nicht mitbekommen, in dem es sich zurückbiegt?
        Da ich grundsätzlich kein Interesse an Apple habe - nein^^
        Der Kommentar da oben war rein auf Grundlage von Wissen über Materialien.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Incredible Alk
        Der einzige Vorteil von Titan (im Smartphonebereich) ist, dass es höherfeste Legierungen verglichen mit Aluminium gibt, also die Geräte schwerer zu biegen wären wenn man das ausnutzt.
        Hast du das Video zum iPhone Air nicht mitbekommen, in dem es sich zurückbiegt?
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Voodoo2
        Titan lässt sich schwerer Händeln
        In der Produktion und in der Verarbeitung
        Das hab ich zu "Aluminium ist viel billiger" schon einbezogen. Nicht nur das Material an sich sondern auch Verarbeitung usw..

        Der einzige Vorteil von Titan (im Smartphonebereich) ist, dass es höherfeste Legierungen verglichen mit Aluminium gibt, also die Geräte schwerer zu biegen wären wenn man das ausnutzt.
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