iPhone 15: Lohnt sich das Warten? Historischer Preisverfall analysiert
Ein iPhone 15 ohne Vertrag zu kaufen, ist ein Investment. Lohnt sich also das Warten auf Rabatte? Eine Analyse der historischen Preisentwicklung gibt Aufschluss.
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Das iPhone 15 startet in Kürze und für all jene, die sich das Smartphone nicht über einen Vertrag quer finanzieren, ist der Preis meist ausschlaggebend. Die große Frage dabei ist: Lohnt sich das Warten überhaupt? Oder sind Apple-Produkte so preisstabil, dass man auch gleich zugreifen kann? Denn traditionell sind Rabatte seitens Apple eher selten und vornehmlich nur für sehr ausgewählte Produkte zu haben.
Die Kollegen bei geizhals.de, die auch den PCGH-Preisvergleich stellen, haben sich die historischen Preise über die Jahre angesehen und einen Durchschnitt ermittelt, mit dem man letztlich auch beim iPhone 15 rechnen kann. Die Kurzfassung: Zwischen 10 und 20 Prozent Preisnachlass kann man wohl beim iPhone 15 im Angebotszyklus erwarten. Der Preisverfall der Geräte orientiert sich dabei eher am Einstandspreis im Vergleich zum Vorgänger.
"Das iPhone 13 hat sich als das preisstabilste iPhone erwiesen, weil es neue Funktionen und einen geringen Aufpreis von nur zehn Euro im Vergleich zum Vorjahresmodell bot. Mit seiner verbesserten Kamera-Technologie, längeren Akkulaufzeit und höheren Speicherkapazität war der Preisverfall im Vergleich zu früheren Generationen moderat, da die Produkt-Nachfrage stets hoch geblieben ist", erklärt Mag. Markus Nigl, Vorstandsvorsitzender von geizhals.de.
Rund 120 Euro beim iPhone sparen
Für das iPhone 11 und 14 waren die Preisnachlässe deutlicher, was zum Kuriosum führt, dass ein iPhone 14 im Schnitt gerade einmal rund 130 Euro teurer ist das als deutlich ältere iPhone 11. Das iPhone 11 profitierte dabei rückblickend vom technologischen Sprung, den es im Vergleich zum iPhone 10 gemacht hat. Das iPhone 14 litt dabei insbesondere unter dem hohen Preis und den marginalen Neuerungen. Es lässt sich im Schnitt 220 Euro unter Markteinführung erwerben - ein Bestwert. Normalerweise sind die Sparpotenziale eher bei gemittelt ca. 120 Euro.
| Modell | Anfangspreis | Endpreis | Preisdifferenz (Euro) | Preisdifferenz (Prozent) |
|---|---|---|---|---|
| iPhone 11 Pro | 1.132 € | 878 € | -254 € | -23% |
| iPhone 12 Pro | 1.109 € | 959 € | -150 € | -14% |
| iPhone 13 Pro | 1.126 € | 1.010 € | -116 € | -10% |
| iPhone 14 Pro | 1.287 € | 1.039 € | -248 € | -19% |
iPhone Pro mit ähnlichem Bild
Bei den Pro-Modellen zeichnet sich das gleiche Bild ab: Die Wertverluste sind etwas höher und durch die höheren Einstiegspreise sind die Sparpotenziale auch etwas besser. Ob sich das Warten auf bestenfalls im Schnitt 192 Euro Preisnachlass lohnt, muss man selbst entscheiden. Und bis dahin steht schon bald das nächste Modell vor der Tür.
| Modell | Anfangspreis | Endpreis | Preisdifferenz (Euro) | Preisdifferenz (Prozent) |
|---|---|---|---|---|
| iPhone 11 | 788 € | 645 € | -143 € | -18% |
| iPhone 12 | 868 € | 729 € | -139 € | -16% |
| iPhone 13 | 882 € | 799 € | -83 € | -9% |
| iPhone 14 | 990 € | 770 € | -220 € | -22% |
Das SE erweist sich als preisstabil
Ausgerechnet das iPhone SE erweist sich als recht preisstabil. Das dürfte einmal am längeren Release-Zyklus liegen, zum anderen an der Marktposition. Auf ein aktuelles SE gibt es kaum einen Nachlass; ältere Modelle liegen prozentual in der Liga, in der auch das iPhone liegt. Um die 140 Euro können Geduldige so sparen, die nicht die neueste Technik benötigen.
"Nach der Vorstellung des iPhone XR und iPhone XS wurde der Verkauf des iPhone SE am 12. September 2018 eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt fiel der Preis auf 317 Euro, was einem Verlust von satten 34 Prozent entsprach. Im Jahr 2020 folgte das iPhone SE (2. Generation) mit einem damaligen Bestpreis von ebenfalls 479 Euro. Dieser fiel innerhalb von zwei Jahren auf 409 Euro, was einen nur ca. halb so hohen Wertverlust von 15 Prozent ausmachte. Das neueste Modell, das iPhone SE (3. Generation), wurde 2022 erstmals zu einem Bestpreis von 510 Euro auf Geizhals.de angeboten. Bis dato sank der Preis nur leicht auf 499 Euro (- 2 Prozent)."
| Modell | Anfangspreis | Endpreis | Preisdifferenz (Euro) | Preisdifferenz (Prozent) |
|---|---|---|---|---|
| iPhone SE 2016 | 479 € | 317 € | -161 € | -34% |
| iPhone SE 2020 | 479 € | 409 € | -70 € | -15% |
| iPhone SE 2022 | 510 € | 499 € | -11 € | -2% |
"Mit den neueren iPhone-SE-Generationen wurden immer fortschrittlichere Komponenten und Funktionen integriert, was dazu führte, dass die Geräte technisch wettbewerbsfähiger wurden und ihren Wert besser hielten. Trotz des geringen Preisverfalls bleiben diese Modelle eine kostengünstige Option für NutzerInnen, die das Ökosystem von Apple bevorzugen", so Nigl.
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Quelle: geizhals.de

Heute heisst es wer den größeren hat. Das Handy passt nichtmal mehr in der Hosentasche.
Vom Speed her hält es noch sehr gut mit. Apps, surfen etc. alles flink und schnell für ein fast 6 Jahre altes Gerät.
Das iPhone 15 ist einzig wegen USB-C spannend (Nur noch ein Kabel im Haushalt). Aber sonst...ich werde mal die Preise für iPhone 13 und iPhone 14 im Auge behalten. Evtl. sogar iPhone 13 mini, finde den Formfaktor noch geil (Mag keine zu grossen Phones) und das bekommt man je nach Händler schon für um die 599.- mit 128GB.
Bei den Pro Versionen sehe ich für mich keinen Nutzen (0815 Casual Anwender), auch wenn bei den 15er Modellen schon nett ist dass man nun direkt auf eine externe HD Filme aufnehmen kann. Im Urlaub wurden die 128GB die ich jetzt habe auch schon knapp, da ich lieber Videos mache als Fotos.
Jedenfalls war diese Präsentation eher so la la. Hatte wenigstens auf eine Apple Watsch Ultra in einem kleineren Formfaktor gehofft. Der Prügel (Habe die Ultra 1) passt nämlich nicht ans Handgelenk meiner Frau.
lange warten lohnt nicht. preise zu stabil.
denke das 16er wirds.