iPhone 6: Verkürzte Lieferzeiten, Bendgate Reloaded
Der Release das iPhone 6 wurde von einigen kritischen Stimmen begleitet. So wurden vor allem die langen Lieferzeiten sowie die leichte Biegsamkeit des Smartphones moniert. Während Apple nun eine bessere Verfügbarkeit des iPhones sicherstellt, gibt es immer noch zahlreiche Berichte über verbogene iPhones.
Die Lieferengpässe beim neuen iPhone 6 scheinen langsam aber sicher gelöst zu sein. Während Käufer in den ersten Wochen nach Release einige Wochen auf ihr Gerät warten mussten, wurde die Lieferzeit für beinahe alle Geräte nun deutlich nach unten korrigiert. Das iPhone 6 in der Standardversion soll demnach in allen Farben und Speichervarianten innerhalb von fünf bis sieben Werktagen ausgeliefert sein.
Beim iPhone 6 Plus variiert die Lieferzeit zwischen den verschiedenen Modellen: Die 16GB-Variante benötigt demnach sieben bis zehn Werktage, die 64GB-Version hingegen schon zwei bis drei Wochen. Noch länger müssen Sie wohl auf ein iPhone 6 mit 128GB-Speicher warten, hier können maximal vier Wochen anfallen. Während sich der Lieferengpass also etwas entspannt, scheint das Thema Bendgate immer noch präsent zu sein.
Nach dem ersten Aufschrei bei Release des iPhone 6 hat Apple allerdings auch hier die Wogen geschickt geglättet. Zunächst sei die Anzahl der betroffenen Geräte nach Aussage von Apple sehr gering, dazu entlasteten verschiedene Belastungstest das neue Smartphone. Aber auch wenn die Medien nun nicht mehr über die Verbiegungen des iPhone 6 berichten, gibt es immer noch einige Betroffene.
Die Internetseite oneofthenine.com sammelt alle Berichte über das verbogene Smartphone, 487 Fälle sind bekannt. Die Zahl steigt weiter an, anscheinend sind auch viele reguläre iPhone-6-Modelle von dem Problem betroffen. Apple selber prüft reklamierte Geräte und untersucht, ob hier ein Gerätefehler oder bewusste beziehungsweise unachtsame Zerstörung vorliegt. Die betroffenen Käufer können also auf ein kostenloses Austauschgerät hoffen, allerdings gibt es auch Berichte von einer Pauschalgebühr von 319 Euro für einen Austausch. Das Thema Bendgate ist also noch nicht vom Tisch für Apple, auch wenn die Berichterstattung hier deutlich abgenommen hat.

Mir kam das halt ungefähr so vor wie wenn du jemandem, der sich wo versehentlich einmal vertippt hat, geschrieben hättest, er solle sich doch mal einen Duden kaufen ^^ Inhaltlich sind wir uns doch nun offensichtlich einig, und da ist ja nun alles gut.
So bleibt mir also nur noch, mich deiner Kompetenz zu beugen und zutiefst gedemütigt in den Hintergrund zu treten. ("Wirft den schwarzen Mantel über seine Schultern und verschmilzt mit den Schatten")
Munter bleiben!
Natürlich hast du inhaltlich Recht, ich habe das sehr vereinfacht geschrieben. Jedes Material verformt sich zunächst mal elastisch. Geht man über den elastischen Bereich hinaus, verformt es sich plastisch, und bricht früher oder später. Nun ist es halt so, dass der elastische Bereich bei Aluminium (egal welche Legierung) wesentlich kleiner ist als bei modernen Kunststoffen, aus denen Smartphones gefertigt werden. Die muss man wesentlich weiter biegen, bis da eine plastische Verformung zurückbleibt. Bei einem Alu-Rahmen reichen wenige Grad aus, und die Verformung ist bleibend.
Und zu deiner lächerlichen Aussage, dass die Kunststoffe so schnell brechen: Nimm doch mal ein altes Kunststoff-Smartphone-Teil her (z.B. einen ausgedienten Akkudeckel von einem Smartphone oder so), und schau, wie weit du ihn biegen musst, bis da ein erster Riss oder gar Bruch auftritt. Da musst du schon fast 90° rumbiegen
So bleibt mir also nur noch, mich deiner Kompetenz zu beugen und zutiefst gedemütigt in den Hintergrund zu treten. ("Wirft den schwarzen Mantel über seine Schultern und verschmilzt mit den Schatten")
Munter bleiben!
Munter bleiben!
Natürlich hast du inhaltlich Recht, ich habe das sehr vereinfacht geschrieben. Jedes Material verformt sich zunächst mal elastisch. Geht man über den elastischen Bereich hinaus, verformt es sich plastisch, und bricht früher oder später. Nun ist es halt so, dass der elastische Bereich bei Aluminium (egal welche Legierung) wesentlich kleiner ist als bei modernen Kunststoffen, aus denen Smartphones gefertigt werden. Die muss man wesentlich weiter biegen, bis da eine plastische Verformung zurückbleibt. Bei einem Alu-Rahmen reichen wenige Grad aus, und die Verformung ist bleibend.
Und zu deiner lächerlichen Aussage, dass die Kunststoffe so schnell brechen: Nimm doch mal ein altes Kunststoff-Smartphone-Teil her (z.B. einen ausgedienten Akkudeckel von einem Smartphone oder so), und schau, wie weit du ihn biegen musst, bis da ein erster Riss oder gar Bruch auftritt. Da musst du schon fast 90° rumbiegen
Au weia, ernsthaft jetzt? Metalle verformen sich ausschließlich plastisch und nie elastisch? Das schreibst du so nicht, aber du implizierst es eindeutig. ALLE Metalle verformen sich zunächst elastisch und anschließend plastisch. Allein, dass du von Kunststoff und Aluminium im Singular schreibst, strotzt geradezu vor Unkenntnis. Es gibt Kunststoffe, die sich extrem elastisch verformen und andere, die bei der kleinsten Verformung sofort brechen und andere, mit jedem beliebigen Grad an Elastizität oder Plastizität dazwischen. Bei den Aluminiumlegierungen ist es ähnlich, wenn auch nicht so extrem. Mach dich doch erst einmal in Sachen Werkstoffkunde und Konstruktionsmechanik schlau, bevor du solche Sachen behauptest. Die Stichworte Elastizitätsmodul, Biegespannung und Flächenträgheitsmoment könnten dabei hilfreich sein.
Munter bleiben!