iPhone 6: Neue Spekulationen zur Auflösung des Displays mit "virtuellen Punkten"
Erst vor einigen Tagen sind im Internet einige Hinweise auf die Auflösung des Displays des neuen iPhone 6 von Apple aufgetaucht. Demnach soll die Auflösung je nach Quelle 1.704 x 960 Pixel oder aber 1.472 x 828 Pixel betragen. Eine dritte Möglichkeit ergibt sich aber, wenn man die Pixeldichte der bisherigen iPhones berücksichtigt.
Wie wir bereits vor ein paar Tagen berichtet haben, gibt es inzwischen einige Hinweise auf die mögliche Auflösung des neuen iPhone 6. Der russische Händler Feld & Volk scheint aufgrund einer mikroskopischen Aufnahme des Displays überzeugt, dass die Auflösung 1.704 x 960 beträgt. Andererseits zeigt das Apple-Entwicklerkit Xcode 6 seit der Beta-Version 5 auch neue Auflösung für das Springboard der iPhones, den Homescreen, die ein Vielfaches von 736 x 414 Pixeln betragen.
Der Technik-Journalist John Gruber hat nun einen dritten Ansatz verfolgt, um der Auflösung der Displays auf die Spur zu kommen. Seiner Ansicht nach gibt es aufgrund der vielen Leaks auf vielen unterschiedlichen Quellen kaum Zweifel daran, dass Apple tatsächlich zwei neue iPhone-Modelle mit Displaygrößen von 4,7 und 5,5 Zoll plant. Anhand der Art und Weise, wie Apple bislang die Displayauflösung bei neuen Modellen verändert hat, will Gruber nun die wahrscheinlichsten Daten für das iPhone 6 herausgefunden haben.
Beim iPhone 4 mit Retina-Display hatte Apple bei gleicher Größe des 3,5-Zoll-Bildschirms die Pixeldichte von 163 PPI auf 326 PPI verdoppelt. Beim iPhone 5 vergrößerte Apple den Bildschirm auf zwar 4 Zoll, veränderte den Formfaktor von 3:2 auf 16:9 und erhöhte die vertikale Auflösung von 960 auf 1.136 Pixel, die PPI blieben jedoch gleich. Anhand dieser Informationen hat Gruber nun nach fast einem Monat an Überlegungen und Kalkulationen die seiner Ansicht nach wahrscheinlichsten Auflösungen für das iPhone 6 herausgefunden.
Das 4.7-Zoll-Modell soll eine Auflösung von 1.334 x 750 Pixel mit 326 PPI besitzen, damit jeder "virtuelle Punkt" des Benutzerinterfaces zwei Pixeln auf den Display entspricht. Beim 5,5-Zoll Display vermutet Gruber, dass drei Pixel einem "virtuellen Punkt" entsprechen und das iPhone damit eine Auflösung von 2.208 x 1.242 Pixel mit 461 PPI bietet. Die virtuellen Punkte berechnet Gruber durch die "diagonale Pixelauflösung" geteilt durch die Bildschirmdiagonale. Laut Gruber verwendet Apple für die Berechnung der Benutzeroberfläche diese Punkte als Grundlage und nicht etwa die tatsächlichen Pixel. Die genauen Berechungsgrundlagen und Begründungen liefert Gruber in seinem ausführlichen Blogpost.
Quelle: daringfireball.net

Auflösung ist mir egal, aber ich denke schon dass es sich mal anbieten würde einen Cut zu machen und eine Standardauflösung (in dem Fall FullHD) zu wählen damit z.B. Filme 1:1 dargestellt werden können. Auch pixelgenau Darstellung auf anderen Bildschirmen via Adapter wäre dadurch einfacher.
Viel interessanter finde ich jedoch, ob es nicht bei der Größe (5,5") langsam Zeit wird auch die Installation von iPad Apps auf dem iPhone zuzulassen. Wobei hier noch das Seitenverhältnis im Weg steht.
Bis 5"??? Die Konkurrenz bietet ab 5" F-HD. Bei Displaygrößen unter 5" sind es meistens "nur" 720p. Ein Ausnahme ist das Nexus 5 mit 4,95".
Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht so ganz, was die Diskussion um "High-End" soll? Das High-End Modell des iPhones wird die 5,5" Version und das 4,7" der kleinere Ableger, so wie es bei Samsung auch ein Galaxy S5 und ein S5 mini gibt.
Und wegen der Auflösung ist ein Smartphone dann in der technischen Ausstattung für dich direkt "Midrange"? Ich bitte dich
Auf 5,5" wohlgemerkt. Ein Note4 wird hier QHD (1440x2560) haben.
Die restlichen High-End Smartphones bieten bis 5" FullHD (1080x1920), das iPhone6 "nur" 750x1334. Von demher ist es "Midrange" bezüglich der technischen Ausstattung.
Wer wirklich ein Smartphone besitzt, was ich bei den meisten Kommentaren hier nicht vermute, weiß eine hohe Pixeldichte zu schätzen. Es wird nicht im normalen Monitor Abstand vor die Augen gehalten, und der Displaycontent ist durch die geringere Displaygröße kleiner. Ergo ist eine hohe Pixeldichte sehr von Vorteil.
Eine Einhaltung von Displaystandards (HD, WQHD, QHD, ...) wäre natürlich wünschenswert, allerdings schert sich Apple seit jeher um internationale Standards ("Einzigartigkeit", "Innovationen", ... )
Ich mag zwar Apple nicht, aber diskutiere gerne über Hardware und heutzutage gehören auch "schnelle" Smarthphones dazu.