iPhone 13: Kein Face-ID bei Aftermarket-Displays
Apple schränkt trotz anscheinend technisch problemlos möglichem Tausch des Displays beim iPhone 13 die Nutzererfahrung durch die Deaktivierung von den Face-ID-Funktionen ein. Die bisher einzige Lösung dafür ist eine Reparatur im teuren Apple-Store bzw. bei speziell zertifizierten unabhängigen Reparaturdiensten.
Apple scheint der Right-to-Repair-Bewegung mit seinem neuesten iPhone weitere Steine in den Weg gelegt zu haben. Bereits in der Vergangenheit gab es mehrfach Einschränkungen an iPhones durch Reparaturen mit nicht-originalen Bauteilen.
Der kanadische Betreiber des Youtube-Kanals Phone Repair Guru hat ein Video veröffentlicht, in dem er auf die Reparatur bzw. den Tausch des Displays beim iPhone 13 eingeht. Das iPhone 13 unterscheidet sich in einigen Aspekten von seinem Vorgänger, unter anderem ist der Face-ID-Sensor nun nicht mehr Teil des Bildschirms, sondern sitzt im eigentlichen Telefon. An der Displayeinheit befindet sich allerdings immer noch der Lichtsensor, der Annäherungssensor und das Mikrofon. Keine dieser Komponenten verfügt über einen Datenspeicher, sodass ein Austausch eigentlich problemlos möglich sein sollte. Die Face-ID-Funktion ist laut dem Kanadier auch ohne diese Komponenten problemlos möglich.
Er hat jedoch herausgefunden, dass ein Austausch des Displays an einem iPhone 13 mehrere Probleme mit sich bringt. Das Erste davon ist die mittlerweile schon länger bekannte Warnung vor einem nicht-originalen Ersatzteil, die wohl aufgrund mangelnder Zertifizierung durch Apple anhand der Seriennummer des Displays erkannt wird. Das ist zwar ärgerlich, schränkt das Gerät aber ansonsten nicht weiter ein.
Das zweite Problem ist jedoch schwerwiegender. Face-ID, Apples Möglichkeit, das Telefon ohne die Eingabe einer PIN durch einen Abgleich des eigenen Gesichts zu entsperren, funktioniert mit einem nicht-originalen Display überhaupt nicht mehr und das, obwohl es eigentlich keinerlei technischen Grund dafür gibt.
Diese Probleme lassen sich nur umgehen, indem das Telefon entweder bei Apple selbst repariert wird oder eine Zertifizierung zum unabhängigen Reparaturpartner erfolgt ist. Die Nachteile für den Kunden liegen dabei auf der Hand, neben den höheren Preisen kommt es oft zu längeren Lieferzeiten und suboptimalem Kundenservice.
Quelle: Phone Repair Guru

Man kann halt kritisieren. dass Apple keinen Fingerabdrucksensor unter das Display verbaut als alternative Möglichkeit des Entsperrens zuzüglich der Pin Eingabe.
Ich finde den Fingerabdrucksensor bei meinem Smartphone unter dem Display sehr bequem und Handschuhe trage ich nie.
Einen Handschuh aus- und wieder anzuziehen ist meiner Meinung nach sogar schlechter als die Maske kurz runterzunehmen, da alternativ immer noch die PIN-Eingabe möglich ist.
Draußen tragen ja die meisten eh keine Maske mehr. Da wäre es für mich kein Problem. Es ging halt darum, im z.B. Einkaufsladen die Maske abzunehmen. Das Empfinden ich im Falle von möglichen Alternativen zu Coronazeiten einfach als unnötig.
Quelle dafür ist eines der letzten Videos die Louis Rossman zu diesem Thema gemacht hat.
Apple ist eine Schmutz Firma.
Apple geht doch gehen das tauschen von Teilen schon seit Jahren vor.
Sei es Akku, welcher eine Error Message anzeigt.
TouchID, welcher nach Tausch gar nicht mehr funktioniert.
Display, welches kein TrueTone mehr zur Verfügung stellt.
Aber für ziemlich alle diese Themen gibt es unterschiedliche Wege, welche allerdings durchaus ziemlich komplex sind und extra Geräte benötigen. Das wird der Ali an der Ecke wohl nicht liefern können.
Es gibt sehr viele Leute, die ihre Handys im Winter nutzen und auch Handschuhe tragen.
Einen Handschuh aus- und wieder anzuziehen ist meiner Meinung nach sogar schlechter als die Maske kurz runterzunehmen, da alternativ immer noch die PIN-Eingabe möglich ist.