Quartalsbericht vor iPhone 12: Apple-Geräte in Coronakrise sehr gefragt, Verschiebung bestätigt
Die Coronakrise hat Apple kaum betroffen, aber das iPhoner 12 kommt etwas später: Die Apple-Geräte wie iPhones waren auch während der Pandemie sehr gefragt und so konnte das Unternehmen laut neuem Quartalsbericht seinen Umsatz um 11 Prozent steigern. Das kommende iPhone 12 wird aber nicht wie gewohnt im September erscheinen.
Obwohl Apple einige Stores in der Coronakrise schließen musste, konnte das Unternehmen in dem zurückliegenden dritten Quartal einen Umsatz erwirtschaften, der um 11 Prozent gestiegen ist. Apple hat dies in seinem Quartalsbericht vom 30. Juli 2020 bekannt gegeben.
Apple Quartalsbericht: Gestiegene Umsätze trotz Coronakrise
Insgesamt konnte Apple im dritten Geschäftsquartal einen Umsatz von 59,69 Milliarden US-Dollar erzielen. Den Gewinn konnte das Unternehmen um 12 Prozent auf 11,25 Milliarden US-Dollar steigern. Somit liegt der Gewinn pro Aktie bei 2,58 US-Dollar. Analysten hatten zuvor Umsatzerwartungen von 52,24 Milliarden US-Dollar. Seit Jahresanfang ist der Kurs von Apple-Aktien um mehr als 31 Prozent gestiegen. Der Marktwert des Unternehmens ist somit um mehr als 350 Milliarden US-Dollar angewachsen. Außerdem hat Apple bekannt gegeben, dass der Konzern seine Aktien durch einen Aktiensplit (Verhältnis 4:1) mehr Investoren zugänglich machen will.
Einen iPhone-Umsatz von 26,42 Milliarden US-Dollar konnte Apple aus internationalen Märkten erwirtschaften. Analysten hatten hier einen Umsatz von 22,37 Milliarden US-Dollar erwartet. Tim Cook erklärte in einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters (via Golem), dass die iPhone-Verkäufe im April Unterbrechungen unterlagen, dafür im Mai und Juni wieder anziehen konnten. Als Grund führte Cook den guten Start des iPhone SE (fü 399 US-Dollar) im April an. Auch zum "iPhone 12" hat man sich geäußert: Es wird, wie bereits mehrfach spekuliert, nicht wie gewohnt im September erscheinen, sondern "einige Wochen später". Man darf also eher mit Oktober rechnen.
Apple konnte zudem seine Umsätze mit iPhone-Zubehör (beispielsweise Airpods) und dem App Store erzielen. Im Service-Bereich wie iCloud und Apple Music konnte der Umsatz um 14,8 Prozent auf 13,16 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Im Wearables-Bereich stieg der Umsatz um 16,7 Prozent auf 6,45 Milliarden US-Dollar.
Quelle: SeekingAlpha

Und stimmt das nicht?
Zumal manche beim Sparen eher woanders anfangen, als beim Handy. Traurig aber ist so.