iFixit wertet iPhone ab: Apple erzürnt Nutzer und Händler mit Teilevalidation
iFixit hat das iPhone 14 aufgrund von Problemen bei der Reparatur nachträglich abgewertet, Apples Teilevalidation ist Stein des Anstoßes, der letztlich alle iPhones bzw. Apple-Produkte betrifft.
Apple-Geräte zu reparieren, ist in der Regel eine Herausforderung. Selbst eigentlich einfache Aufgaben wie ein Ersatzakku können schnell zum Albtraum werden. Beim Selbstversuch ist die Gefahr von Bruchschäden hoch; bei Dienstleistern ist der Eingriff oft unwirtschaftlich. Und Apple kommt den Nutzern wie auch den Dienstleistern keinen Millimeter entgegen - die Teilevalidation sorgt nun dafür, dass das iPhone 14 abgewertet wird (jetzt 4/10 statt 7/10), was die Reparatur angeht, und beim iPhone 15 wird das wohl gleich berücksichtigt werden.
In sozialen Medien brennt daher der Baum. Die ohnehin schon nicht so beliebte Politik von Apple bekommt noch mehr Negativschlagzeilen. Wird es die Mehrheit der Apple-Nutzer stören? Vermutlich nicht - gerade beim iPhone, das in aller Regel nach zwei Jahren ausgetauscht wird. Doch wo liegt eigentlich die Ursache der jüngsten Aufregung?
iFixit ist einer der größten DIY-Reparaturdienste in den USA und die Arme reichen unter anderem auch nach Deutschland. Für Reparaturen müssen mitunter Teile beschafft werden und da knallt es gerade. So heißt es: Apple "schränkt nun viele einfache iPhone-Reparaturen ein", weil es von den Reparateuren verlangt, dass sie die Ersatzteile per Fernzugriff von Apple authentifizieren lassen.
Apples Teilevalidation eine Zumutung?
Das Problem liegt darin, dass Ersatzteile wie Batterien oder Bildschirme über das Systemkonfigurationsprogramm von Apple validiert werden müssen, das dann das neue Teil mit Apples Segen mit dem Telefon verbindet. Das Problem ist, dass die Ersatzteile nicht funktionieren, wenn der Dienstleister keine "autorisierte" Reparaturstelle ist, auch wenn es sich um Originalersatzteile von Apple handelt.
Und da ist nicht Schluss: Autorisierte Reparaturwerkstätten müssen Apple im Voraus über die Reparatur informieren, damit die Seriennummern den Teilen zugeordnet werden können. iFixit kritisiert, dass diese Praxis verhindert, dass man Teile sammeln kann, was einen großen Teil des Geschäfts einer unabhängigen Reparaturwerkstatt ausmacht. Unabhängig davon müssen autorisierte Werkstätten zudem recht invasive Audits von Apple über sich ergehen lassen.
Natürlich gibt es immer zwei Seiten: Apple argumentiert, dass die Teilevalidation unter anderem großflächigen Diebstahl unterbindet. Wer ein neues Display benötigt, könnte sich eines von einem geklauten iPhone auf dem Schwarzmarkt organisieren. Apple selbst repariert auch keine Gläser der laminierten Displays, da der Aufwand beim Trennen von Glas und LCD-Panel groß ist. Und all das gilt nicht nur für iPhones, sondern für alle Apple-Produkte.
Recht auf Reparieren ...
Am Ende ist die Teilevalidation wohl gut gemeint, aber aus Kundensicht nur ein weiterer Feuerreifen, durch den man springen muss - letztlich zugunsten von Apple und seiner Rendite. In sozialen Medien ist die Stimmung entsprechend negativ. Man wirft Apple vor, dass man die Kunden in den Neukauf von Produkten zwingt und nur das Allernötigste bei Reparaturen macht, um gesetzlichen Vorgaben nachzukommen. Es wird spannend werden, wie die "Recht auf Reparatur"-Bewegung in Zukunft Bewegung in das Thema bringt.
Quelle: iFixit

Grundsätzlich tauschen die sich während der Entwicklung kontinuierlich mit der Community aus und nehmen Features mit auf, die von der Community gewünscht werden, solange sie mit vertretbarem Aufwand umsetzbar sind.
Bei Apple sind 5-6 Jahre neue iOS Hauptversionen normal und danach gibts immer noch Sicherheitsupdates
Wörtlich schreiben sie:
Bei Auslieferung garantieren wir eine 5-jährige Versorgung des SHIFTphones mit Security-Fixes und Patchlevel-Updates. Ein Upgrade auf mind. Android™ 14 ist dabei inbegriffen.
Die garantieren mindestens 5 Jahre Updates, voraussichtlich länger. Außerdem garantieren sie ebenso lange die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Alle Reparaturen kann man einfach selbst durchführen. Das Gerät ist modular und wesentlich nachhaltiger als andere Telefone. Und dabei sogar vergleichsweise günstig.
Bei Apple sind 5-6 Jahre neue iOS Hauptversionen normal und danach gibts immer noch Sicherheitsupdates
Die garantieren mindestens 5 Jahre Updates, voraussichtlich länger. Außerdem garantieren sie ebenso lange die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Alle Reparaturen kann man einfach selbst durchführen. Das Gerät ist modular und wesentlich nachhaltiger als andere Telefone. Und dabei sogar vergleichsweise günstig.
Mein iPhone 7 rangiere ich jetzt erst nach fast sieben Jahren aus, mir wärs aber auch lieber ich könnte alle Ersatzteile einfach kaufen, da muss sich gesetzlich noch einiges tun, der Markt wird es nicht regeln
Die garantieren mindestens 5 Jahre Updates, voraussichtlich länger. Außerdem garantieren sie ebenso lange die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Alle Reparaturen kann man einfach selbst durchführen. Das Gerät ist modular und wesentlich nachhaltiger als andere Telefone. Und dabei sogar vergleichsweise günstig.
Bin aber auch beim dritten Akku.