iPhone als Webcam-Ersatz: Apple präsentiert Continuity-Camera-Feature
Apple möchte es Nutzern des macOS-Betriebssystems erlauben, ihr iPhone als Webcam auf ihrem Macbook zu verwenden. Das Continuity-Camera-Feature, welches auf der Hausmesse WWDC 22 vorgestellt wurde, soll mit dem macOS-Update Ventura ausgerollt werden und das Erlebnis von Videogesprächen verbessern.
Mit der WWDC-22-Veranstaltung stellte Apple einige Neuerungen vor, wozu auch das Continuity-Camera-Feature gehört. Jenes soll es macOS-Nutzern ermöglichen, ihr iPhone als Webcam zu verwenden. So stellt es sich Apple jedenfalls vor, denn das Feature soll erst im Herbst erscheinen, wenn das Ventura-Update für macOS ansteht. iPhone-Nutzer sollen dabei ihr Gerät oben am Macbook befestigen und stattdessen die Rückkamera als Webcam für macOS-Apps verwenden können. Videogespräche über Facetime beispielsweise sollen so verbessert werden.
Halterungen erscheinen bald - keine neue Hardware nötig
Das Continuity-Camera-Feature beinhalte auch Unterstützung für Center Stage und den Portrait-Modus. So sollen einige Video-Modi für eine Vielzahl von Telefonaten bereitgestellt werden. Damit das iPhone auch den nötigen Halt am Macbook hat, kündigte Apple eine Zusammenarbeit mit Belkin International an, einem Hersteller für Hardware-Zubehör. Mit dem Unternehmen sollen speziell für diesen Zweck Halterungen entwickelt werden, mithilfe derer das iPhone am Macbook befestigt werden könne. Neue Hardware für das Continuity-Camera-Feature soll nicht vonnöten sein, da bestehende Geräte über Software-Updates unterstützt und kompatibel gemacht werden.
Neben diesem Feature diente die Hausmesse WWDC 22 auch dazu, neue Produkte vorzustellen. So gibt es einerseits ein neues Macbook Air und andererseits ein aktualisiertes Macbook Pro mit 13 Zoll, die jeweils beide vom neuen M2-Prozessor angetrieben werden. Auch präsentierte Apple die neue Betriebssystemversion iOS 16, bei der es einen individuellen Sperrbildschirm gibt, während iPad-Nutzer sich auf mehr Windows-like Features in iPadOS 16 freuen dürfen.
Quelle: Apple via The Verge
