Vor iPhone 11: Darum droht Samsung Apple mit hohen Vertragsstrafen

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Vor iPhone 11: Darum droht Samsung Apple mit hohen Vertragsstrafen
Quelle: olixar.com

Apple drohen hohe Vertragsstrafen in Höhe von rund 76 Millionen Euro durch Samsung, da das Unternehmen nicht genügend OLED-Panels von dem koreanischen Unternehmen abgenommen habe. Die iPhone-Verkäufe blieben offenbar hinter den Erwartungen zurück.

Apple muss in letzter Zeit sinkende Verkäufe des Bestseller-Smartphones iPhone hinnehmen. Die südkoreanische Webseite ETNews berichtet unter Berufung auf Brancheninformationen, dass für das Unternehmen aus Kalifornien aus diesem Grund auch ein Streit mit Samsung drohe. Der Kern der News: Apple habe nicht genügend OLED-Panels von Samsung abgenommen. Somit würden nun vereinbarte Vertragsstrafen in Höhe von umgerechnet rund 76 Millionen Euro drohen, wie Quellen berichten.

iPhone-Verkäufe blieben hinter den Erwartungen zurück

Wie ETNews berichtet, soll Apple vor zwei Jahren ungefähr 100 Millionen OLED-Panels pro Jahr für die folgenden iPhones veranschlagt haben. Diese hohe Anzahl an Panels konnte aber nie erreicht werden, da Verkäufe des iPhone X, der iPhone-XS-Reihe und des iPhone XR nicht den hoch gesteckten Erwartungen gerecht werden konnten. Apple drohen nun hohe Konventionalstrafen, die das Unternehmen an Samsung zahlen muss. Samsung ist Apples einziger Zulieferer für OLED-Panels.

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Ein weiteres Kuriosum liegt in der Tatsache, dass Apple bei Vertragsabschluss von Samsung forderte, dass das Unternehmen eine eigene OLED-Herstellungsfabrik für das iPhone errichten solle. Samsung kam der Forderung mit dem Bau der Fabrik "A3" nach. Da die Werksauslastung schließlich aber nur noch bei rund 50 Prozent liege, soll sich der Betriebsgewinn von Samsungs Display-Segment halbiert haben, wie ETNews berichtet. Um die Vertragsstrafen zu vermeiden, ist Apple nun in Gespräche mit Samsung eingetreten. Apple habe angeboten, Samsungs OLED-Panels in weitere hauseigene Produktreihen wie iPads oder MacBooks zu verbauen.

Quelle: ETNews, via ZDNet

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Eckism Volt-Modder(in)
        Zitat von Threshold
        Wegen 76 Millionen? Das sind doch für Apple nicht mal Peanuts.
        Wieso nehmen sie die Panels nicht einfach ab und verteilen sie gratis weiter -- an Leute, die ein Display Schaden haben und keine Garantie haben?
        Leute, die ein kaputtes Display haben und keine Garantie mehr, können es doch reparieren lassen oder sich was neues kaufen...was geht Apple fremdes Elend an?
        Muss man halt besser aufpassen oder halt die Kreditkarte zücken. Ich bin dagegen, das man die Dummheit anderer auch noch belohnt.
      • Von Eckism Volt-Modder(in)
        Zitat von Threshold
        Wegen 76 Millionen? Das sind doch für Apple nicht mal Peanuts.
        Wieso nehmen sie die Panels nicht einfach ab und verteilen sie gratis weiter -- an Leute, die ein Display Schaden haben und keine Garantie haben?
        Leute, die ein kaputtes Display haben und keine Garantie mehr, können es doch reparieren lassen oder sich was neues kaufen...was geht Apple fremdes Elend an?
        Muss man halt besser aufpassen oder halt die Kreditkarte zücken. Ich bin dagegen, das man die Dummheit anderer auch noch belohnt.
      • Von paladin60 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Threshold
        Wegen 76 Millionen? Das sind doch für Apple nicht mal Peanuts.
        Wieso nehmen sie die Panels nicht einfach ab und verteilen sie gratis weiter -- an Leute, die ein Display Schaden haben und keine Garantie haben?
        Weil die Hölle bisher noch nicht zugefroren ist.
      • Von Captain-S Software-Overclocker(in)
        Ich lach mich schlapp "hohe Vertragsstrafen", bei 11 Milliarden Quartalsgewinn.
        Da sieht man mal wieder wie die Medien heutzutage übertreiben.
      • Von camellion Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Vielleicht gibt es sogar eine win win Lösung. Sollte der Bericht korrekt sein, könnten die Absatzzahlen für OLEDs gesteigert werden in dem die Reperaturkosten von Displayschäden herabgesetzt werden. Die veranschlagten Preise sollten genug Luft bieten, um den service günstiger zu gestalten und die direkt Nachfrage nach OLEDs zu steigern ohne älter Produkte und die XR Version zu kanibalisieren. Aber Apple plant schon die XR Version mit OLEDs auszustatten, da werden die Samsungverträge vermutlich auch eine entscheidende Rolle tragen.
      • Von Sight Software-Overclocker(in)
        Zitat von Threshold
        Wegen 76 Millionen? Das sind doch für Apple nicht mal Peanuts.
        Wieso nehmen sie die Panels nicht einfach ab und verteilen sie gratis weiter -- an Leute, die ein Display Schaden haben und keine Garantie haben?
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