Apple iPhone 12: Qualcomm deutet Verzögerung neuer Smartphones an
Apples Zulieferer Qualcomm hat angedeutet, dass sich der Release des iPhone 12 verzögern könnte. Das Unternehmen liefert die Baseband-Technologie für die 5G-Version der neuen Flaggschiff-Smartphones, die ursprünglich für den September 2020 erwartet wurden.
Nachdem vor wenigen Tagen bereits die Meldung die Runde machte, dass sich der Release der kommenden iPhone 12 Smartphones von Apple um mehrere Wochen nach hinten verschieben könnte, bestätigte Qualcomm indirekt eine derartige Release-Verzögerung. Qualcomm beliefert Apple als Chiphersteller mit der nötigen 5G-Technologie, die im iPhone 12 erstmals zum Einsatz kommen soll und die Apple selbst frühestens 2021 aus eigener Produktion nutzen kann.
Qualcomm erwähnte im Rahmen einer Analystenkonferenz, bei der es um die aktuellen Quartalszahlen des Unternehmens ging, dass sich der Marktstart eines "5G-Flaggschiff-Telefons" weltweit verzögern werde. Obwohl Qualcomm das iPhone 12 von Apple nicht explizit erwähnte, ist wegen der Produktionsbeteiligung des Unternehmens am iPhone 12 davon auszugehen, dass Qualcomm mit dieser Aussage auf Apples neue iPhone-Modelle anspielt.
Verzögerung des iPhone-12-Releasedatums von September auf November?
Um welchen Zeitraum genau sich der Release des iPhone 12 verzögern wird, lässt Qualcomm noch offen. Experten rechnen derzeit aber damit, dass die Auslieferung der neuen Modelle noch bis zum Oktober oder sogar bis zum November 2020 auf sich warten lassen könnte. Die Ursache für die Verspätungen in der Produktion ist die weltweite Covid-19-Pandemie, die insbesondere die chinesische Tech-Industrie hart getroffen hat.
Offen bleibt außerdem, ob Apple die neuen iPhone 12 Modelle wie erwartet und gewohnt trotz der Verzögerung durch Covid-19 im September 2020 ankündigt oder ob der Konzern diese Ankündigung ebenfalls verschieben wird. Bislang hat Apple neue iPhones immer im September eines Jahres vorgestellt - es bleibt also abzuwarten, ob das Unternehmen diese Tradition beibehält.
Quelle: Heise
