iPhone Takt-Drosselung: Schadenersatzforderung von 999 Milliarden US-Dollar, Apple kündigt Akku-Aktion an

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iPhone Takt-Drosselung: Schadenersatzforderung von 999 Milliarden US-Dollar, Apple kündigt Akku-Aktion an
Quelle: Apple

Die iPhone Takt-Drosselung zieht Konsequenzen nach sich. Nachdem sich Apple in den USA mit mehreren Sammelklagen mit Schadenersatzforderungen konfrontiert sieht (die höchste liegt bei 999 Milliarden US-Dollar), hat das Unternehmen nun eine Akku-Aktion angekündigt. Das soll einen vergünstigten Akku-Tausch für betroffene Geräte ermöglichen, damit die Takt-Drosselung des Prozessors durch iOS aufgehoben werden kann.

Apple hat kürzlich zugegeben, dass einige iPhone-Geräte den Prozessortakt drosseln, sobald die Akkus der jeweiligen Smartphones an Leistung verlieren. Dazu gehören die Modelle iPhone 7, iPhone 6, iPhone 6s und iPhone SE. Das zog in den USA mehrere Sammelklagen nach sich, in denen die Kläger hoch-stellige Schadenersatzzahlungen forderten.

Eine Sammelklage mit einer besonders hohen Schadenersatzforderung wurde im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht. Dort wird die gewaltige Summe von 999 Milliarden US-DOllar gefordert. Das berichtet Patently Apple. Als Begründung wird eine bewusste Täuschung von Apple und die daraus vermeintlich resultierende Notwendigkeit des Kunden ein neues Modell kaufen zu müssen aufgeführt.

In Folge all dieser Ereignisse hat Apple in einer langen Mitteilung an die Kunden Gründe für die Takt-Drosselung dargelegt. Mit der Drosselung sollte unerwartetes Ausschalten von iPhones verhindert werden. Apple entschuldigte sich zudem, seine Kunden nicht darüber informiert zu haben.

Durch "Drossel-Gate" kam außerdem noch die Information ans Tageslicht, dass die maximale Leistungsfähigkeit des iPhone mit einem Akku-Tausch wiederhergestellt werden könne. Da der Akku bei Apples Smartphones jedoch fest eingebaut ist, müssten die Geräte kostenpflichtig zu Apple geschickt werden. Hierfür würde normalerweise ein Betrag von 79 US-Dollar fällig werden.

Jetzt hat das Unternehmen angekündigt, diesen Service vergünstigt anzubieten - sofern es sich um ein iPhone 6 oder höher handelt, dessen Akku ausgetauscht werden müsste. Der Preis beläuft sich dann auf 29 US-Dollar. Diese Aktion startet weltweit ab Ende Januar 2018 und läuft Ende 2018 aus.

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    • Kommentare (94)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        AW: iPhone Takt-Drosselung: Schadenersatzforderung von 999 Milliarden US-Dollar, Apple kündigt Akku-Aktion an

        LoL

        iPhone-Akku fur 29 Euro: (Kleine) Schaden konnen Austausch viel teurer machen | Mac & i

        MfG
      • Von Bloodsaw-1984 PC-Selbstbauer(in)
        AW: iPhone Takt-Drosselung: Schadenersatzforderung von 999 Milliarden US-Dollar, Apple kündigt Akku-Aktion an

        Zitat von Grestorn
        @Bloodsaw: Ist es denn nicht so, dass die Performance erst dann gedrosselt wird, wenn die Akku-Ladung (nicht Leistung) unter 40% fällt?

        D.h. es muss jedem Nutzer eigentlich auffallen, dass sein Handy einmal schnell und dann wieder langsam wird, und eigentlich auch den Zusammenhang mit dem Akkustand sollte einem schnell klar werden.

        Die ursprüngliche Art, wie man der Sache auf die Spur gekommen ist (die Benchmarks) scheinten das so zu bestätigen, jedenfalls hatte ich das so verstanden.
        Laut Reddit und auch schon in meinem alten 6+ selber nachvollziehbar, sind die iPhones auch bei 100% Ladung gedrosselt. Das 6+ hätte eine CPU mit 1400MHz, bei mir wird bei 100% aber nur noch 1100MHz gemessen und ab 80% dann die 600MHz. Also ist das iPhone ab 80% Ladung über 50% gedrosselt. Finde ich heftig um über 50% drosseln zu müssen um sogenannte "Leistungsspitzen" abzufangen.

        @DaStash Ja das iPhone drosselt auch wenn das gerät am Netzteil angeschlossen ist da es ja wegen dem Akku drosselt. Der Akku ist auch beim Ladevorgang weiterhin verbaut im Gerät.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        AW: iPhone Takt-Drosselung: Schadenersatzforderung von 999 Milliarden US-Dollar, Apple kündigt Akku-Aktion an

        So wie ich das verstanden habe wird bei älteren Akkus generell gedrosselt also unabhängig des aktuellen Ladestandes. Viel interessanter wäre daher die Frage ob das iPhone dann auch am Netzteil drosselt oder nicht?!?

        MfG
      • Von Grestorn
        AW: iPhone Takt-Drosselung: Schadenersatzforderung von 999 Milliarden US-Dollar, Apple kündigt Akku-Aktion an

        @Bloodsaw: Ist es denn nicht so, dass die Performance erst dann gedrosselt wird, wenn die Akku-Ladung (nicht Leistung) unter 40% fällt?

        D.h. es muss jedem Nutzer eigentlich auffallen, dass sein Handy einmal schnell und dann wieder langsam wird, und eigentlich auch den Zusammenhang mit dem Akkustand sollte einem schnell klar werden.

        Die ursprüngliche Art, wie man der Sache auf die Spur gekommen ist (die Benchmarks) scheinten das so zu bestätigen, jedenfalls hatte ich das so verstanden.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        AW: iPhone Takt-Drosselung: Schadenersatzforderung von 999 Milliarden US-Dollar, Apple kündigt Akku-Aktion an

        Zitat von Bloodsaw-1984
        Apple hatte nur ein Akku-Problem mit dem 6S, und da wurden zuerst die Akkus getauscht (ist sogar immer noch möglich wenn du die richtige Baureihe hast). Dann hatte man einen Weg gefunden das Austauschen einzudemmen um kosten zu sparen. Das war die besagte Drossel die mit 10.2.1 im Januar 2017 auf den Markt kam. Da man die CPU und andere Sachen gedrosselt hatte kamen diese Spannungsspitzen nicht mehr vor und das Handy ging nicht mehr einfach aus trotz angezeigten 40% Akku. Apple hätte hier eigentlich weiter die Akkus austauschen müssen.
        Jetzt zu der Begründung warum man hier von geplanter Obsoleszenz reden sollte. Erst einmal haben bei einer geplanten Obsoleszenz die Akkus von der Konkurrenz 0 Relevanz. Geplante Obsoleszenz erzeugte Apple indem, durch die Drossel, die Geräte so langsam wurden (10-20sec für das öffnen einer App, man ist beim schreiben schon 3 Wörter weiter und kann dem Phone zusehen wie es fertig schreibt, etc) dass die Kunden dachten ihre Hardware reicht für das "neue" und "bessere" iOS nicht mehr aus. Es waren Kunden im Apple-Store und denen wurde nicht erklärt das man das Problem mit dem Tausch des Akkus einfach beheben kann. Nein, den Kunden wurde klar empfohlen neue Hardware zu kaufen (auf Reddit nachlesbar). Mit diesem Verhalten ist der Tatbestand der geplanten Obsoleszenz voll erfüllt.
        Jetzt zu deiner Aussage "ES GAB AKKUPROBLEME". Diese Aussage ist so nicht korrekt. Diese Akkuprobleme gibt es immer noch, wären diese nicht mehr vorhanden müsste Apple nicht mithilfe von Software drosseln. Apple hat ein Gerät mit klar definierten Spezifikationen verkauft, nach dem iOS 10.2.1 (für iPhone 6 und 6S) und ab dem iOS 11.2 (für iPhone 7) erreichen die iPhones diese angegebenen Spezifikationen jedoch nicht mehr. Sollte es laut deiner Aussage das Akkuproblem nicht mehr geben, würden die Geräte wie verkauft mit den angegebenen Spezifikationen noch laufen.
        Ich bin eigentlich kein Apple-Hater und habe selber ein iPhone, aber mit dem Verhalten geht Apple einfach zu weit. Klar ist eine Klage über 999 Milliarden US-Doller absoluter Quatsch, jedoch ist es schon Sinnvoll Apple hier mal einen Schuss vor den Bug zu verpassen damit die Merken das man die Kunden nicht so verarschen kann. Das ist hier normaler Verbraucherschutz.
        Wow, sehr gut auf den Punkt gebracht. So ist es.

        MfG
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