iPhone selbst reparieren: 35 Kilo Werkzeug für den Akku
Was Ihnen schon bekannt sein könnte, ist, dass Apple und Samsung ihren Kunden in den USA die Möglichkeit anbieten, selbst Reparaturen an ihren Smartphones vorzunehmen. Dazu stellen die Firmen kostenpflichtig Originalteile und Reparatur-Sets bereit. Was Sie dagegen vielleicht noch nicht wissen: Zur Abholung eines Reparatur-Sets von Apple benötigen Sie ziemlich große Muskeln.
Wie wir vor einigen Wochen berichteten, bieten sowohl Apple als auch Samsung US-Kunden nun die Möglichkeit an, defekte Smartphones in Eigenregie zu reparieren. Damit reagierten die Tech-Konzerne auf die zunehmenden Forderungen, nach denen Eigenreparaturen wieder möglich sein sollten. Wie das entsprechende Apple-Programm mit dem Namen "Self Service Repair" genau aussieht, verrät nun ein Erfahrungsbericht des The-Verge-Journalisten Sean Hollister. Der hatte bei Apple unter anderem Werkzeuge für das Auswechseln des Akkus seines iPhone Mini geordert. Und die kamen dann auch - in zwei riesigen Pelican-Koffern mit einem Gesamtgewicht von 79 Pfund, also rund 36 Kilogramm. Für einen Akku mit einem Gewicht von 320 Gramm.
"Apple macht wohl Witze"
Verständlich, dass Hollister zu glauben begann, dass Apple eigentlich gar nicht möchte, dass Kunden ihre Smartphones selbst reparieren. Dennoch beharrte er auf seinem DIY-Experiment und beschrieb sein "Reparatur-Erlebnis" sehr ausführlich. Während des schwierigen Prozesses, das Display vom iPhone Mini zu lösen, gab Hollisters Heizmaschine einen Fehlercode aus. Wenig überraschend kam hier für ihn, dass Apple in der Bedienungsanleitung nicht erklärt, was in einem solchen Fall zu tun ist. In den enthaltenen Illustrationen wurden sämtliche Vorgänge übrigens sehr viel einfacher dargestellt, als sie es tatsächlich waren, schrieb Hollister in seinem Artikel. Denn auch mit dem mitgelieferten Satz an "ausgefallenen Drehmomentschlüsseln" hatte der Journalist seine liebe Mühe und Not, "die unglaublich winzigen Schrauben von Apple" nicht ein Dutzend Mal fallen zu lassen, während er die Metallstücke entfernte, welche die Flachbandkabel des Bildschirms an Ort und Stelle hielten.
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Nachdem Sean Hollister den Akku ausgewechselt und das Display leicht schief via der von Apple bereitgestellten Bildschirmpresse auf dem Smartphone befestigt hatte, verweigerte dieses nach dem Einschalten eine Reaktion. Denn: Der Original-Akku wurde nicht erkannt. "Unbekanntes Teil" stand auf der Anzeige zu lesen. Offenbar wird nämlich erwartet, dass sich der Kunde nach der Reparatur an Apples Drittanbieter-Logistikunternehmen wendet, damit dieses das betreffende Teil validieren kann.
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Dazu wird ein Rechner sowie eine Wi-Fi-Verbindung benötigt, zumal das iPhone im Diagnosemodus neu gestartet und dem Unternehmen die Fernsteuerung überlassen werden muss. Am Ende war Hollister von der Reparatur reichlich frustriert und präsentierte den Lesern seine Rechnung. Demnach zahlte er 69 US-Dollar für den neuen Akku, eine Leihgebühr von 49 Dollar für das Reparatur-Set, und eine Sicherheit von 1200 Dollar - für den Fall, dass das Set nicht binnen einer Woche an Apple zurückgeschickt wird.
Quelle: via The Verge

Ich ergänze das nochmal extra für dich um "... oder Videos gesehen" [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Ich wäre ja geneigt dir (uneingeschränkt) zuzustimmen wenn sich das auf alle Hersteller beziehen würde,
aber das ist wie ein Reflex sowie das Wort "Apple" auftaucht.
Ja, Falltests sind gestellt aber bilden die Realität eben viel besser ab als "geschrottet wurde"
oder "Ereignissen wo es gerade passiert".
Hier fehlt die Objektivität ...
Ich habe inzwischen auch die Spider-App drauf - zum Glück nur im Schutzglas - ich hab's noch vor Augen
als das Teil abgestürzt ist aber das zu 100% zu replizieren traue ich mir nicht zu
(Fallhöhe, Untergrund, Auftreffwinkel und die "Kontakt"- Stelle vom Handy selber).
Das geschieht aber bei Falltests ...
Und unter den Umständen wo ein Apple-Teil kaputt geht passiert bei anderen noch gar nichts -
aber auch der umgekehrte Fall sollte berücksichtigt werden.
aber die sind ja sowas von Sch...
teuer ... immer kaputt ... ohne Netzteil ... bla bla bla ...
hab nie eins gehabt aber ich kannte mal einen oder hab's gelesen oder ...
Schon interessant zu lesen das du nicht verstehst das man selbst kein Smartphone von Apple haben muss um erkennen zu können das diese zum Teil sehr (zu) empfindlich sind, da reichen Youtube Videos mit Fallbeispielen Usern die eines haben welches geschrottet wurde oder zusammen Schitte von direkten ereignissen wo es grad passiert. -.-*
Und das sind dann immer die Besten - s.o. - "ich hatte niemals eins..."
aber die sind ja sowas von Sch...
teuer ... immer kaputt ... ohne Netzteil ... bla bla bla ...
hab nie eins gehabt aber ich kannte mal einen oder hab's gelesen oder ...
Es sind größtenteils immer die Nicht-Apple User die extrem rumtröten
Zitat Techbook:
"Das iPhone 12 hatte im vergangenen Jahr neue Maßstäbe für die Widerstandsfähigkeit bei Stürzen gesetzt. Das iPhone 13 kann diesen Trend leider nicht fortsetzen. Zwar überlebt das Smartphone die meisten Stürze aus geringer Höhe unversehrt. In allen drei Tests, die wir uns dieses Jahr angeschaut haben, ist jedoch bei mindestens einem Testgerät das Displayglas gebrochen. Vergangenes Jahr hat das iPhone 12 selbst beim Falltest aus 2,7 und aus 3 Metern höhe ohne Sprünge im vorderseitigen Glas überlebt!.
Bezogen auf das Iphone 11. Notebookcheck.com
"Alles in allem kommen die US-Kollegen in ihrem Fazit zu den Schluss, dass die aktuellsten Apple-Handys des Jahres 2019 mehr Stürze auf Beton aushalten, als erwartet. Keines der Apple-Smartphones ging im Falltest so kaputt.."
Das Iphone X gilt jedoch als sehr zerbrechlich wegen der Glasoberfläche außen rum (Stiftung Warentest - Falltest).
Fazit: Es gibt gute und schlechte Apple Modelle im Bezug auf Stabilität. Aber Apple zu unterstellen, ihre Smartphones wären besonders zerbrechlich oder zerbrechlicher als die der anderen Hersteller, entspricht nicht der Wahrheit.
Mein Arbeitgeber ist ebenfalls ein Apple-Fan und stellt uns daher diese als Dienstgeräte zur Verfügung.
Ich arbeite im Handwerk und meine Bilanz ist momentan:
-IPhone 5 Displaybruch nach 2 Tagen.
-IPhone 5 Displaybruch nach ein paar Monaten
-Iphone 8 Displaybruch
-iPhone 11 Glasbruch Rückseite
Alle Handys wurden stets in Silikonhüllen mit überstehendem Rand genutzt.
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Meine beiden Samsunggeräte die ich im selben Zeitraum parallel mitgeführt habe (S8 und S20) sind bisher ohne Schutzhülle unversehrt geblieben.
Und nein ich sage nicht Iphone ist schlechter, natürlich nutze ich auf der Arbeit das Iphone häufiger als mein privates. Durch den Job ist die Gefahr von stürzen, Stößen und Druckbelastung natürlich auch höher.
Dennoch hat man seine subjektive Meinungsbildung durch solche Erfahrungen.
Vorallem ein Iphone5 knackte in dem Moment wo ich mich in der Bahn hinsetzte in meiner Seitentasche. Es war nix weiter in der Tasche was druck auf das Display ausüben konnte. Ich setze mich, es knirscht und ich ziehe gebrösel aus meiner Tasche.