iPhone X: Rechtsstreit um 'Animoji'
Apple steht aktuell im Konflikt mit einem App-Entwickler um den Namen 'Animoji'. Letzterer fordert, dass Apple diese Bezeichnung nicht länger verwenden darf und fordert zudem Schadensersatz. Apple hingegen hat ein Verfahren zur Löschung der Animoji-App eingeleitet.
Eines der Highlights des vergangenen Apple-Events und der Präsentation des iPhone X war die Vorstellung der sogenannten Animojis: damit können Nutzer gestengesteuerte Emojis an ihre Kontakte versenden und ihrer Nachricht eine eigene Note verpassen. Wie sich allerdings nun herausstellt, befindet sich im App Store von iOS eine App, die eben genau das macht. Und als würde das nicht reichen, hört diese sogar auf denselben Namen: Animoji.
Der Entwickler dieser App berichtet, dass Apple unter verdeckten Namen ('The Emoji Law Group LLC') an ihn herangetreten sei und ihn gegen Geld dazu aufgefordert habe, die Software zu entfernen. Bei Ablehnung drohte man außerdem mit einer Löschung aus dem App Store. Davon habe sich der Entwickler aber nicht einschüchtern lassen und lehnte das Angebot ab. Kurz vor der Präsentation des iPhone X hat Apple dann einen Antrag bei US-Patentamt gestellt, der aufgrund eines angeblichen Formfehlers die Löschung von Animoji vorsieht.
Der App-Entwickler fordert nun, dass Apple nicht länger den Namen 'Animoji' verwenden darf und ersucht zudem Schadensersatz. Die Gewinne, die der Hardware-Hersteller mit Animoji bisher eingefahren hat, sollen außerdem an den Kläger gehen. Bleibt abzuwarten, wie diese Geschichte letztendlich ausgeht.
Quelle: ALMCMS - Klageschrift (pdf)

Hier hast Du mal was von Heise:
Apple vs. Samsung: Rechtsstreit wiedereroffnet |
Mac & i
Hier mal der Stand nach dem Urteil vom Obersten Gerichtshof:
beck-aktuell | Samsung erzielt Erfolg in Patentstreit: US-Supreme Court kippt 400 Millionen Dollar-Zahlung an Apple
Es ging da um deutlich mehr, sonst wäre die Strafe ja garnicht erst zustande gekommen. Und nein auch in München hätte man darüber garantiert nicht gelacht. Was sollen solche Unterstellungen?
Das war die Ur-Idee.
So etwas wird zu 99,9999% zum Patent angemeldet.
Das macht auch Apple sehr gerne und läßt die Rechtsabteilung sogar Pseudo-Patente mit brutaler Gewalt durchboxen.
In München hätte man über runde Ecken schallend gelacht und den Antragsteller zur Tür raus geworfen.
Ob und wie die Idee zum Funktionieren gebracht wird, ist eine ganz andere Sache.