Real Racing 3: EA plant kostenpflichtige Werkstattaufenthalte für echtes Geld
Real Racing 3 von EA wird vermutlich ein Rennspiel-Hit für Smartphones und Konsolen und die Verbreitung dürfte auf Grund der Tatsache, dass es kostenlos ist, relativ schnell von Statten gehen. Doch die Sache hat einen Haken, denn ohne Micropayment-Zahlungen säuft dem Spieler vermutlich des Öfteren die Karre ab.
Free-to-Play-Spiele sind keine Seltenheit mehr und Micropayment kennt man ja mittlerweile auch von Smartphones und Tablets. Der Gedanke dahinter ist so simpel wie genial: will der Spieler Programme oder Spiele in vollem Umfang nutzen, müssen meist kleinere Geldbeträge investiert werden. Andere Modelle erlauben den Spielern, die echtes Geld investieren, Zeit- oder Materialvorteile. Wenn eine gute Balance gefunden wird, ist die Sache an sich auch kein größeres Problem, doch bei Real Racing 3 könnte EA den Bogen etwas überspannen.
So kann man das Spiel zwar kostenlos installieren und auch ohne großen Aufwand die ersten Rennen bestreiten, doch dann kann es passieren, dass man eine Zwangspause einlegen muss. Bei Real Racing 3 wird nämlich, der Name lässt es vermuten, auch die Realität mit ins Spielgeschehen eingebunden. Heißt im Klartext: wenn der Motor Platzt oder das Öl getauscht werden muss, sind Wartezeiten in Echtzeit nötig. Im Falle eines Motortauschs kann man dann eine Stunde warten. Wenn man einen größeren Fuhrpark besitzt kann man natürlich mit einem anderen Renner weiterzocken. Die Reparatur- und Wartungszeiten sind ein fester Bestandteil des Spiels und lassen sich nicht deaktivieren. Wer keine Lust auf Wartezeit hat, kauft für rund 90 Euro 1.000 Goldmünzen und kann so schneller Erfolge verbuchen. Ein Tipp: Schalten Sie unbedingt die In-App-Verkäufe aus, bevor der Nachwuchs das Tablet oder Smartphone in die Finger bekommt.
EA legt viel Hoffnung in Real Racing 3 als einen der technisch ausgefeiltesten Titel für das iPhone 5. Bis zum Verkaufsstart sollen zahlreiche Titel der Eigenmarken EA Mobile, Chillingo und Popcap an die verbesserte Technik des Apple-Smartphones angepasst werden. Unter anderem soll die höhere Auflösung von 1.136 x 640 Bildpunkten unterstützt werden.
Quelle: Golem

90€ für 1000 Coins und n großer Werkstattaufenthalt kostet dann 500 oder wie?
Oh wie gut dass ich keine mobile Games zocke. Das bisschen Angry Birds hier und da ist ja nicht der Rede wert. Aber mit Micro Payment will ich mich nicht rumschlagen müssen. Das stößt mich ja schon so an Browser-Games ab. Da kommt man teilweise nicht mal bis zum Klo ohne zu bezahlen.