OLED für Apple-Geräte: Angeblich Gespräche mit LG für Kostensenkungen
Apple soll mit LG Display in Gesprächen stehen, um die Kosten für OLED-Panels zu senken, die ab 2024 im iPad und Macbook verwendet werden sollen. Es geht dabei um Werkzeuge von Dritten.
Apple soll mit LG Display über die Lieferung von OLED-Panels verhandeln. Das meldet The Elec und sieht den Einsatz bei iPhone, iPad und Macbook vor. Während iPhones teilweise schon OLED-Technik verwenden, soll der Umstieg bei den anderen Geräten ab 2024 starten. Da setzt Apple LCD-Technik ein, teils mit aufwendiger FALD-Hintergrundbeleuchtung. Die FALD-Panels im Macbook Pro etwa haben den Vorteil, dass sie Helligkeitswerte von bis zu 1.600 Candela pro Quadratmeter erreichen.
In einem Bericht von The Elec heißt es, dass Apple die OLED-Verdampfer von Canon Tokki aufgrund ihrer Zuverlässigkeit bevorzugt. Für diejenigen, die es nicht wissen: Ein OLED-Verdampfer trägt eine organische, lichtemittierende Schicht auf das Panel auf und wird verwendet, um organische Materialien zu erhitzen, damit sie verdampft werden und sich dann auf dem Substrat des Panels ablagern. Das Problem liegt hier nicht beim Verdampfer, sondern bei der Firma Canon Tokki, da die Preise für ihre Geräte nicht als wirtschaftlich angesehen werden.
Macbooks mit M2: Hat es Apple beim Preis übertrieben?
Dies sei einer der Gründe, warum Apple Gespräche mit LG Display führen soll, um sich Technik von Sunic Systems zu sichern, da diese deutlich günstiger zu beschaffen seien sollen. Und wer Zuliefer-Geschichten von Apple kennt, der weiß, dass der Einkauf knallhart verhandelt. Intel kennt das schon, hätte man doch beinahe CPU-Technik für frühe iPhones gestellt. Doch der damalige Intel-CEO Paul Otellini schickte die Apple-Manager mit ihren Forderungen wieder weg, weil die Margen für Intel sehr dünn gewesen wären.
40 Prozent geringere Kosten soll der Wechsel von Canon Tokki zu Sunic Systems bringen - das Geld kann man woanders ausgeben oder - wahrscheinlicher - als Marge verbuchen und die Anleger glücklich machen. Langfristig würden vom zwischen LG Display und Sunic Systems entwickelten Verdampfer auch andere Produkte profitieren. Bei Apples iPad Pro der kommenden Generation geht man allerdings von deutlichen Preiserhöhungen aus. Das 11-Zoll-Gerät könnte bei 1.500 US-Dollar landen; da, wo nun das 13-Zoll-Gerät steht. Und das sind nur die berühmten Einstiegspreise bei Apple. Mehr Speicher ist in der Regel mit respektablen Mehrkosten verbunden. Ähnliche Preissteigerungen erwartet man beim Macbook Air 13,3 Zoll mit OLED-Panel.
Quelle: The Elec

Da kann man diese Funktionen und Interaktionen auch einfach in Zukunft sich sparen.
Deswegen das Beispiel mit dem Kaffee - der würde mir bei den Preisen gar nicht schmecken