Apple will keine Bösewichte mit iPhone und Co. in Filmen und Serien

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Apple will keine Bösewichte mit iPhone und Co. in Filme und Serien (1)
Quelle: Apple

Der Regisseur von Star Wars: Die letzten Jedi und Knives Out - Mord ist Familiensache, Rian Johnson, erzählt im Interview mit dem Magazin Vanity Fair, das Apple bestimmte Bedingungen für Product Placement aufstellt.

In vielen Filmen und Serien sind Produktplatzierungen ganz normal. Hierbei werden bestimmte Produkte so in die Kamera gehalten, dass die Zuschauer erkennen können, um welches Produkt es sich handelt. Die Produzenten erhalten kostenlose Produkte, die sie im Film beziehungsweise der Serie zeigen müssen und sie somit eine Art Werbung für das Produkt machen. So können sie ihre Filme und Serien zumindest teilweise refinanzieren. Im Interview mit dem Magazin Vanity Fair hat nun der Regisseur Rian Johnson ein Detail zu den Bedingungen für das Product Placement verraten. Apple sei hier etwa besonders penibel, wenn es um die Nutzung von iPhone, Mac und Co. in Filmen und Serien geht. So müssen Produzenten vertraglich zusichern, dass Apple-Produkte immer nur "in bestem Licht" und auf "wohlwollende" Art und Weise für Apple abgebildet werden. Hiermit ist etwa gemeint, dass Bösewichte keinerlei Apple-Geräte verwenden dürfen, so Johnson.

Produktplatzierungen sind verboten in Deutschland, oder?

Rian Johnson selbst ist für viele Filme, wie etwa Star Wars: Die letzten Jedi oder auch Knives Out - Mord ist Familiensache verantwortlich. Immer, wenn man eine Produktion dreht und von Apple Geld oder Geräte haben möchte, muss man dort zuerst um Erlaubnis fragen und einen Vertrag mit bestimmten Bedingungen unterzeichnen. Johnson meinte, dass man anhand der einzuhaltenden Bestimmungen immer wisse, welche Figur gut und welche böse sei. Auch Konkurrent Microsoft ist aktiv und betreibt Product Placement in zahlreichen Filmen und Serien.

Bis zum Jahr 2010 herrschte in Deutschland im TV und Radio ein Verbot von Produktplatzierungen bei öffentlich ausgestrahlten Sendungen. Im Rundfunkstaatsvertrag der Bundesregierung ist seit der 13. Änderung aus dem Jahr 2010 zumindest teilweise ein Product Placement zulässig. Aber nur dann, wenn die Zahl und die Länge streng begrenzt ist und der "natürliche Handlungsverlauf dem gegenüber nicht in den Hintergrund" rückt. Auch darf es keinerlei Unterbrechung des Sendungsflusses geben. Dies muss klar als Werbung gekennzeichnet werden. Es ist in Deutschland verboten, Geld von Unternehmen zu bekommen, dessen Produkt in einer Sendung zu sehen/hören ist. Es dürfen lediglich Geräte zur Verfügung gestellt werden; sprich es darf eine sogenannte unentgeltliche Produktbeistellung stattfinden. Immer wieder testen Privatsender wie RTL und Prosieben jedoch, wie man diese Regelung umgehen könnte, beispielsweise mit aus dem Ausland zugekauften Serien. Bei Kinofilmen hingegen gilt kein Verbot von Product Placement. In den USA ist Product Placement hingegen erlaubt und dient anteilig der Finanzierung von Filmen und Serien.

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Fakten zur Produktplatzierung von Apple-Geräten in Filmen und Serien:

  • Der Produzent Rian Johnson hat im Interview mit dem Magazin Vanity Fair erläutert, zu welchen Bedingungen Apple Filme und Serien mit Geräten und Geld sponsert. Bei den Produktplatzierungen müssen Produzenten einen Vertrag mit Apple unterzeichnen und sicherstellen, dass niemals ein Bösewicht mit einem Apple-Gerät zu sehen ist.
  • Apple-Produkte sollen immer nur "in bestem Licht" und auf "wohlwollende" Art und Weise für Apple abgebildet werden.
  • In Deutschland herrschte bis zum Jahr 2010 ein Verbot von Produktplatzierungen in öffentlich ausgestrahlten Sendungen. Seit einer Änderung im Rundfunkstaatsvertrag darf aber ein Produkt dann im TV mit Logo zu sehen sein, wenn die Zahl und Länge dieser Produktplatzierung begrenzt ist. Jegliche Unterbrechung des Sendungsflusses muss als Werbung gekennzeichnet sein, so der Rundfunkstaatsvertrag.

Quellen: Anwalt24, Die Medienanstalten, DWDL, Skschwarz, Süddeutsche Zeitung, Vanity Fair, Wikipedia

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ralle@ BIOS-Overclocker(in)
        AW: Apple will keine Bösewichte mit iPhone und Co. in Filme und Serien

        Die bei Apple gehen auch zum lachen in den Keller.
        Gut, auch schlechte Werbung ist Werbung aber das ist schon sehr lächerlich. Aber gut, man hat ja die Wahl ob man jetzt Apple kauft oder nicht.
      • Von Ralle@ BIOS-Overclocker(in)
        AW: Apple will keine Bösewichte mit iPhone und Co. in Filme und Serien

        Die bei Apple gehen auch zum lachen in den Keller.
        Gut, auch schlechte Werbung ist Werbung aber das ist schon sehr lächerlich. Aber gut, man hat ja die Wahl ob man jetzt Apple kauft oder nicht.
      • Von gangville Software-Overclocker(in)
        AW: Apple will keine Bösewichte mit iPhone und Co. in Filme und Serien

        Zitat von Captain-S
        Oh ja, hat man die Apple-Hater mal wieder aus ihren Höhlen gelassen!?
        Ich besitze selber ein iPhone XR
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Apple will keine Bösewichte mit iPhone und Co. in Filme und Serien

        Zitat von Abductee
        Ist ja auch legitim, ich will als Servicetechniker auch nicht mit nikotinverklebten PCs arbeiten müssen.
        Ich berechne da auch immer einen Zusatzbetrag.
        Aber das gibt man nicht öffentlich als Richtlinie heraus.

        Manchmal ist Apple richtig borniert ... .

        Viele andere übrigens auch: HP, Sony, Dell, Asus ... reicht das?
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Apple will keine Bösewichte mit iPhone und Co. in Filme und Serien

        Ist ja auch legitim, ich will als Servicetechniker auch nicht mit nikotinverklebten PCs arbeiten müssen.
        Das Kühlsystem wird in einem Nichtraucherhaushalt auch länger funktionieren.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Apple will keine Bösewichte mit iPhone und Co. in Filme und Serien

        Zitat von empy
        Wäre das wirklich eine Gefahr?
        Nein, das war Sarkasmus von mir.
        Aber die Anweisung gab es.
        Sie wurde später gegen eine Zahlung für die Reinigung getauscht.
      Direkt zum Diskussionsende
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