iPhone 6s: Ifixit zerlegt das 3D-Touch-Display in acht Einzelteile
Ifixit hat das Display eines iPhone 6s auseinandergenommen, um sich die Änderungen im Zusammenhang mit dem 3D-Touch näher anzusehen. Die kapazitive Schicht zur Druckerkennung ist dabei recht simpel aufgebaut, zusammen mit der normalen Touch-Erkennung wird aber ein präzises Ergebnis erreicht.
Schon Ende September hat Ifixit ein iPhone 6s von Apple zerlegt, um es in Sachen Reparierfreudigkeit auf den Prüfstand zu stellen. Wie bei den Smartphones üblich, wird dabei das Display als gesamte Komponente entfernt – üblicherweise wird das bei einem Defekt einfach komplett ersetzt. In einem zweiten Tear-Down hat sich Ifixit jetzt noch mal separat dem Display gewidmet, ohne dem Aufbau eine Note zu geben. Damit soll lediglich gezeigt werden, wie der 3D-Touch realisiert wird.
Der 3D-Touch funktioniert maßgeblich auf Basis einer kapazitiven Schicht, welche minimalen Druck wahrnimmt. Apple setzt dabei auf eine grobe Struktur, da nur grob erkennt werden muss, ob Druck ausgeübt wird. Zusammen mit den Daten des Touch-Sensors errechnet der SoC dann, wo wie viel Druck auf dem Display ausgeübt wird. Bei dem Display-Glas habe Apple mit Corning zusammengearbeitet. Das muss zugleich standhaft sein, aber auch minimal nachgeben können, damit der Druck erkannt wird.
Insgesamt besteht das Display des iPhone 6s und damit auch das des iPhone 6s Plus aus acht Lagen, womit es sich um einen der kompliziertesten Smartphone-Bildschirme handelt. Laut Ifixit kann man das Display übrigens durchaus reparabel in seine Einzelteile zerlegen. Damit ist aber Spezialwerkzeug und massig Geduld nötig, bei einem Defekt wird man wohl weiter das komplette LCD ersetzen.
Quelle: Ifixit
