iPhone Xr: Foxconn produziert täglich mehr als 302.000 Stück
Laut einem Bericht eines chinesischen Newsportals stellt Apples größter Auftragsfertiger, die Firma Foxconn, an ihrem Hauptstandort jeden Tag mehr als 302.000 iPhone Xr her. Ganze 27 Fertigungslinien werden täglich dank Schichtbetrieb bis zu 19 Stunden nur für das günstigste neue Apple-Smartphone verwendet, pro Stunde soll jede Produktionslinie 590 Geräte herstellen.
Dieses Jahr bringt Apple gleich drei neue Smartphone-Modelle auf den Markt: neben dem iPhone Xs und dem iPhone Xs Max gibt es auch das iPhone Xr, welches mit einem LCD- statt eines OLED-Display ausgestattet ist und dementsprechend günstiger ausfällt. Laut Berichten einer chinesischen Webseite rechnen sowohl die Kalifornier als auch ihr chinesischer Vertragsfertger Foxconn mit einer großen Nachfrage des günstigeren iPhones. Auch Marktforscher teilen diese Einschätzung. Insbesondere im Reich der Mitte soll es eine hohe Nachfrage nach erschwinglichen Handys mit moderner Technik und dem Apple-Prestigefaktor geben.
Großteil der "iPhone-Stadt" fertigt nur das iPhone Xr
Foxconn soll den Großteil seiner Fertigungskapazitäten in Zhengzhou, der sogenannten "iPhone-Stadt", auf die Produktion des iPhone Xr ausgerichtet haben, weswegen exklusiv für dieses Modell ganze 27 Produktionslinien genutzt werden. Da es dem Konzern bisher nicht möglich war, erfolgreich die Automatisierung der Fertigung durch den Einsatz von Robotertechnik voranzutreiben, setzt man in China weiterhin primär auf menschliche Arbeiter. Pro Produktionslinie sollen laut Angaben von Foxconn in jeder Schicht mehr als 1.200 Arbeiter eingesetzt werden, insgesamt arbeiten in Zhengzhou also mehr als 32.400 Beschäftigte zeitgleich an der Herstellung von iPhone-Xr-Smartphones. Durch die Schichtarbeit soll jede Fertigungslinie am Tag ganze neunzehn Stunden genutzt werden.
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Jede einzelne der 27 Produktionslinien soll laut Foxconn 590 iPhone Xr pro Stunde herstellen können, bei 19 Stunden täglich ergibt dies eine tägliche Gesamtsumme von 302.670 Smartphones. Jedoch führt die auf hohe Produktionsraten getrimmte Massenfertigung manchmal zu Herstellungsfehlern, die chinesische Firma spricht hier von einer Ausbeute von 93 Prozent, was sieben Prozent fehlerhafte iPhone Xrs impliziert. Foxconn stellt allerdings nicht nur in Zhengzhou Smartphones her, das tägliche Produktionsvolumen könnte also noch höher ausfallen.
In der "iPhone-Stadt" werden nur vier Produktionslinien für die beiden teureren iPhone-Modelle, also für das iPhone Xs und das iPhone Xs Max, verwendet. Für diese Smartphones errichtete Apples größter Auftragsfertiger zwölf weitere Fertigungslinien in einem Werk in der chinesischen Stadt Shenzhen. Ob Foxconn bei den Premiummodellen die gleiche Produktionsrate pro Fertigungslinie erreichen kann, ist nicht bekannt.
Quelle: jiemian.com via winfuture.de und computerbase.de

Die Automobilindustrie produziert inzwischen auch mehr Autos als verkauft werden können. Aber es ist immer noch billiger Auto zu bauen und nicht zu verkaufen als Produktionsstätte zu schließen.
Billig sind sie ja nicht gerade.
Und das, wo ich am Mittwoch erst den Brief mit der Rechnung für die vorzeitige Tilgung meines Ratenplans im Briefkasten hatte. Ich hatte im Vorfeld schon darüber nachgedacht mir ein neues iPhone zuzulegen, wollte aber warten ob eventuell ein neues SE kommt. Als ich dann aber die Preise gesehen habe, war ich schon drauf und dran wieder auf ein Android-Gerät umzusteigen. Das Huawei P20 (pro) z. B. ist auch ein ziemlich geiles Teil. Aber ich habs einfach nicht fertig gebracht. Vertrag verlängert, das mittelgroße XS dazu - 541€ Anzahlung und ein Jahr 99,90€ für Vertrag und Telefon. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so einen Haufen Schotter für ein Telefon ausgebe, schon Krank.
Foxconn versucht die Gewinne zu maximieren. Das ging zu Leiden der Beschäftigten.
Ich gehe schwer davon aus, eben weil Apple ein großer Kunde von Foxconn ist und Apple eine gewissen Machtposition einnimmt, können sie Druck auf Foxconn ausüben und dadurch sind die Bedingungen besser geworden.
Dass sie nicht perfekt sind, ist klar, aber besser als gar nichts.
Und wenn man anprangern will, dann sollte man das eher in der Kleiderindustrie machen. C&A oder Kik oder wer auch immer einkauft, sorgt für Arbeitsbedingungen, die extrem schlecht sind.
Was kostet ein Shirt der deutschen Nationalmannschaft noch mal im Laden? Was kostet es in der Herstellung in Bangladesch?
Mich persönlich stört es nicht, mehr für meine Sachen bezahlen zu müssen, wenn ich denn sicher sein kann, dass das Geld auch den Arbeitern zu gute kommt.
Satire ist Apple quasi die indirekte Schuld an den Selbstmorden zu geben.
Durch die Kritik als Hauptauftraggeber haben sich die Arbeitsverhältnisse gebessert, das will aber natürlich niemand hören. Nur negative Schlagzeilen zählen....
Davon mal abgesehen das Apple nicht die einzige Firma ist die bei Foxconn produzieren lässt.
Beim Konkurrenten Pegatron schauts übrigens nicht viel besser aus. (AsRock, Asus, etc...)
Deine Aussage ist aber nicht nur unlustig, sondern auch dumm. Über Suizide macht man keine Witze, egal ob direkt oder indirekt!