Apple Quartalszahlen: Das iPhone sorgt einmal mehr für Geldsegen
Apple hat die Quartalszahlen vorgelegt und kann wieder einen erfolgreichen Geschäftsabschnitt verbuchen. Die treibende Kraft bleibt das iPhone mit dem im September vorgestellten iPhone 6S (Plus). Allerdings bedeuten gute Zahlen bei verwöhnten Apple-Aktionären keine Euphorie.
Bei Apple läuft es wie erwartet hervorragend. Das Unternehmen aus Cupertino hat seine Quartalszahlen bekannt gegeben und das iPhone 6S erweist sich als Umsatzgarant, wie es schon bei den Modellen zuvor war. Und so stehen Ende September 51,5 Milliarden US-Dollar Umsatz in den Büchern, ein Plus von 22 Prozent zum Vorjahreszeitraum (42,1 Milliarden USD).
Insgesamt geht das vor allem auf die iPhone-Verkäufe zurück, von denen im letzten Jahr 48 Millionen an den Mann gebracht werden konnten, 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das iPhone macht bei Apple 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus und unterlag im vergangenen Quartal einer höheren Nachfrage, als Apple anbieten konnte. Man hätte also noch mehr verkaufen können, wenn man geliefert hätte. Im September hatte Apple das iPhone 6S vorgestellt, der jährliche Turnus eines neuen Modells.
Ganz besonders gut läuft es für Apple in China, denn dort konnte der Verkauf von Smartphones um 120 Prozent gesteigert werden. Aber genau das ist es auch, was Investoren Sorgen bereitet. Die Abhängigkeit vom chinesischen Markt, der in Turbulenzen steckt, lässt die Anleger vorsichtig werden. Zudem ist man darüber besorgt, dass die guten Zahlen von Apple im anstehenden Weihnachtsgeschäft nicht getoppt werden können. Man hofft auf die zwei Drittel der iPhone-Nutzer, die noch ein Modell haben, das älter als das iPhone 6 ist. Zudem will man im Android-Markt Nutzer abwerben. Angeblich seien dort im vergangenen Quartal 30 Prozent zu iOS gewechselt.
Ebenfalls positiv für Apple: Das Unternehmen konnte den Durchschnittspreis, den ein Kunde für das iPhone zahlt, um 67 US-Dollar auf 670 US-Dollar anheben. Das ist gut für die Marge. Im abgelaufenen Quartal wurden 11,1 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht, im Vorjahresvergleich waren es nur 8,5 Milliarden. Dabei hat Apple eine Bruttogewinnspanne von 39,9 Prozent. Und so steigen die liquiden Mittel von Apple auf 205,7 Milliarden US-Dollar, die man außer Landes parkt, da sonst 35 Prozent Steuern fällig würden. Das würde die Aktionäre, die 17 Milliarden US-Dollar Dividende kassieren, sicher nicht freuen.
Es gibt aber auch schlechte Nachrichten: Beim iPad brummt das Geschäft nicht mehr so glänzend. Der Absatz brach um ein Fünftel auf 9,89 Millionen Geräte ein. Der Mac kann sich minimal erholen und legt 3 Prozent zu, was aber auf eine lange andauernde Talfahrt folgte. Besser lief es da bei den sonstigen Geräten. Das dürfte aber weniger am iPod liegen, sondern eher an der Apple Watch und Apple TV. Hier fuhr man 61 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr ein und nennt rund 3 Milliarden US-Dollar. Konkrete Verkaufszahlen will man aber nicht nennen.
Auf das Jahr gesehen liegt Apple nun bei 233,7 Milliarden US-Dollar Umsatz und 43,4 Milliarden US-Dollar Verdienst, ein Plus von 35 bzw. 28 Prozent. Die guten Zahlen reichen aber an der Börse mit lediglich 3 Prozent Zuwachs nicht für größere Ausschläge.

Das Apple "Bullshit" verkauft kann man nicht sagen. Sonst würde Apple nicht solche Gewinne machen und so viele Geräte verkaufen.
Allerdings frage ich mich oft woher bei manchen dieser pessimismus gegenüber Apple kommt?
Ich hasse/liebe Apple nicht. Bin eigentlich nur Neugierig auf ein Apple Phone.
Ich war von der ersten Minute an Apple Verweigerer und bin immer noch der Meinung, das sie höllenteuren Bullshit verkaufen. Anscheinend gehöre ich zu einem Marktanteil, der zu spezielle Bedürfnisse hat.
Andererseits gönne ich fast jedem seinen Erfolg, irgendwo muss es ja herkommen.
Das Apple "Bullshit" verkauft kann man nicht sagen. Sonst würde Apple nicht solche Gewinne machen und so viele Geräte verkaufen.
Allerdings frage ich mich oft woher bei manchen dieser pessimismus gegenüber Apple kommt?
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