iPhone 11 oder später: Apple will iPhone und Apple Watch das Riechen beibringen
Der Begriff "E-Nase" mag im ersten Moment etwas kurios erscheinen, doch Apple meint es ernst, wenn es darum geht, kommende Mobilgeräte mit einem weiteren Sinn auszustatten. Zumindest ein kürzlich veröffentlichtes Patent spricht von einem Riecher für mobile Kommunikationsgeräte. Ein anderes Patent thematisiert hingegen ein Feinstaubmessgerät für iPhones und Apple Watches.
Klingt fast wie ein verspäteter Aprilscherz, ist aber keiner. Apple könnte künftige Mobilgeräte in Form des iPhones und der Apple Watch mit Riechsensoren ausstatten. Zwei kürzlich veröffentlichte Patente verweisen auf Techniken zur Erkennung bestimmter Chemikalien in der Umgebungsluft. Nutzer könnten dadurch etwa vor hoher Luftverschmutzung gewarnt werden. Zugleich wäre es damit auch möglich, Blutzuckerwerte zu ermitteln und verdorbene Lebensmittel zu erkennen.
iPhone und Apple Watch könnten "E-Nase" erhalten
Das erste Patent trägt den Titel "Systems and Methods for Environment Sensing". Darin wird ein generelles System zur Erkennung unterschiedlicher Gefahrenquellen in der Luft beschrieben. "Mobile Kommunikationsgeräte", heißt es darin, sollen mit speziellen Flüssigkeitssensoren ausgestattet werden, die auf das "Erkennen von Gerüchen" unterschiedlicher chemischer Teilchen abgestimmt sind. Unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz solle die Geruchserkennung zusätzlich verstärkt werden. Die "E-Nase" können laut dem Patent in Kombination mit Bilderkennung "einen neuen Horizont für Smartdevice-Anwendungen eröffnen". Gesundheit, Sicherheit und Networking seien als Bereiche für derartige Anwendungen denkbar.
Sie mache es nicht nur möglich, unterschiedliche Konzentrationen von Gasen in der Umgebungsluft - beispielhaft Kohlenstoffmonoxid - zu ermitteln, sondern könne auch Bestandteile des menschlichen Schweißes messen und so etwa Blutzuckerwerte ausgeben.
Feinstaubmessung mit Licht und Photodetektoren
Im zweiten Patent mit dem Titel "Compact Particulate Material Sensor" wird es spezifischer. Hier geht es um einen speziellen Materiesensor, der mittels einer zusätzlichen Lichtquelle zwar nicht "riecht", dafür aber die unterschiedlichen Wellenlängen von Bestandteilen der Umgebungsluft mittels Photodetektoren misst und so etwa Aussagen zur Luftverschmutzung treffen kann. Konkret geht es um die Erkennung von Feinstaub bis zu einer minimalen Größe von 2,5 Mikrometer.
Auch lesenswert: Apple: Neuauflage des iPhone SE als iPhone XE geplant
Ob Apple bereits die diesjährigen Generationen der eigenen Mobilgeräte oder überhaupt kommende iPhones oder Apple Watches mit E-Nase und Feinstaubsensor ausstattet, bleibt abzuwarten. Da das Unternehmen gerade bei der Apple Watch einen großen Wert auf Gesundheitsfeatures legt, scheint zumindest bei den smarten Uhren ein Einsatz wahrscheinlich.
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Gesundheitsdaten betreffend Krankheiten haben nichts im Internet zu suchen.
Diverse Anwendungsszenarien zulasten der Nutzer und zugunsten noch höherer Profite und noch höherer Arbeitskraft wurden ja schon genannt.
Wobei - mit der wohl zwangsverordneten elektronischen Patientenakte fehlt nicht mehr viel - nur noch etwas Lobbyismus und die individuelle Freiheit und Privatsphäre ist Geschichte.
Leider bekommt man ja nicht mal mehr die Wahlfreiheit. Die Digitalisierung nimmt mittlerweile echt perverse Züge an - der Mensch schafft sich vor Faulheit und Profitgier noch selber ab.
Ansonsten bitte das iPhone aus der A-Tasche in die Brusttasche stecken.
Sonst kommt öfter mal Schwefelalarm ...
Lest Ihr eigentlich irgendwas bevor Ihr diesen Quatsch postet.
Apple kann überhaupt keine Daten sammeln, das ist integraler Bestandteil des gesamten Unternehmens.
Würde ich mir ein ähnliches Device mit Google OS holen? **** no!
Bei Apple hätte ich keine Angst. Die haben sich bisher recht friedlich verhalten.
Bei Facebook und Whatsapp kommt man viel leichter an die Krankendaten der Bewerber mit genügend Zusatzinfos die ich nicht durch eine digitale Krankenakte bekommen würde.
Bei dem Thema kann man aber auch über die Krankenkassen an sich diskutieren:
Elektronische Patientenakte: Wie sicher sind meine medizinischen Daten? | ZEIT ONLINE
Ein populäres Beispiel wären Diabetiker, durch den Schweißausbruch bei einer Unterzuckerung könnte die Uhr den Notruf/Verwandte anrufen.
Hunde können sowas ja auch, wäre toll wenn das auch eine Smartwatch könnte.
Doktor Hund: Wie Vierbeiner Krankheiten erschnueffeln - FOCUS Online