iPhone X: Apple erläutert Sicherheit der Face-ID-Gesichtserkennung

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iPhone X
Quelle: Apple

Smartphone-Hersteller Apple hat mit dem iPhone X ein neues Flaggschiff, welches per Gesichtserkennung entsperrt werden kann. Dabei wird die TrueDepth-Infrarotkamera verwendet, um ein Entsperren mittels Fotos zu verhindern. Laut dem Konzern hat die neue Face-ID-Technik eine geringere Fehlerquote als die zuvor verwendete Fingerabdruckerkennung.

Apples iPhone X kommt mit einem nahezu rahmenlosen Display, was die Verwendung eines 5,8-Zoll-Bildschirmes mit höherer Pixeldichte ermöglicht und zu einem deutlich gesteigerten Display-zu-Oberfläche-Verhältnis führt. Doch aufgrund des Platzmangels an der Vorderseite können die Kalifornier nicht die bisherige Touch-ID-Technik zum Entsperren des Smartphones einsetzen, welche einen Fingerabdrucksensor verwendete. Daher verfügt das iPhone X über Face ID, eine Technik zur Gesichtserkennung mittels Infrarotkamera, um das Gerät schnell und ohne Eingabe einer Pin zu entsperren. Die geringe Verfügbarkeit der Infrarotkamera soll einigen Berichten nach verantwortlich für anfängliche Engpässe bei der Produktion gewesen sein.

Wie der Spiegel nun berichtet, hat Apple ein sechsseitiges Sicherheitshandbuch zu der Face-ID-Technologie veröffentlicht, in welchem die Arbeitsweise der Hard- und Software genauer beschrieben wird. Die Infrarotkamera, von dem amerikanischen Unternehmen als TrueDepth-Kamera bezeichnet, generiert 2D-Infrarotbilder und misst an 30.000 Punkten die Tiefendaten. Aus den gelesenen Daten werden eine Höhenkarte und verschiedene zweidimensionale Bilder erzeugt, die mit einem gerätespezifischen Zufallsmuster versehen werden und in der Secure Enclave der A11-Bionic-Engine als mathematische Repräsentation sicher gespeichert werden. Die Daten verlassen laut Aussagen des iPhone-Herstellers nie das Gerät, werden aber regelmäßig aktualisiert um Alterungsprozesse, Make-Up oder Bartwuchs zu berücksichtigen. Alte Datensätze werden gelöscht.

Die Gesichtserkennung wird von einem neuralem Netzwerk innerhalb des A11-Chips durchgeführt. In bestimmten Fällen - zum Beispiel nach dem Neustarten, falls das Smartphone in den letzten 48 Stunden nicht entsperrt wurde oder falls das Gerät sei sechseinhalb Tagen nicht mittels Pin-Code entsperrt wurde, muss die Pin verwendet werden. Dies ist auch der Fall, wenn fünfmal nacheinander Apples Face ID bei der Gesichtserkennung gescheitert ist. Die Fehlerquote von Face ID soll nur bei 1 zu 1.000.000 liegen - eine deutlich Verringerung im Vergleich zu der 1-zu-50.000-Quote der älteren Touch-ID-Technik. Bei Zwillingen, Drillingen oder bei Kindern unter 13 Jahren, wo sich noch nicht alle Gesichtszüge vollständig ausgebildet haben können, ist die Fehlerquote aber höher als 1 zu 1.000.000.

Quelle: Apple-Dokument "Face ID Security" via Spiegel.de

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        AW: iPhone X: Apple erläutert Sicherheit von Face-ID-Gesichtserkennung

        @P4TriX206
        Die meisten Hacks sind wohl eher simpler Kennwortklau.
        Mit der erzungen zwei Faktoren Authentifizierung wird das hoffentlich auch deutlich besser.
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        AW: iPhone X: Apple erläutert Sicherheit von Face-ID-Gesichtserkennung

        @P4TriX206
        Die meisten Hacks sind wohl eher simpler Kennwortklau.
        Mit der erzungen zwei Faktoren Authentifizierung wird das hoffentlich auch deutlich besser.
      • Von Atent123 Volt-Modder(in)
        AW: iPhone X: Apple erläutert Sicherheit von Face-ID-Gesichtserkennung

        Zitat von BMWDriver2016
        Und was soll das bringen, Titan zu nehmen? Wäre bei einem Smartphone einfach nur unnötig und dumm.
        Würde die Stabilität des Gehäuses stark erhöhen, Kratzer vermeiden und je nach Titan Legierung besser vor Strahlung schützen.
        Keramik weil es quasie nicht zerkratzbar ist und gleichzeitig mitlerweile (wie beim Essentials Phone) deutlich Wiederstandsfähiger gegen Stütze ist.
      • Von P4TriX206 PC-Selbstbauer(in)
        AW: iPhone X: Apple erläutert Sicherheit von Face-ID-Gesichtserkennung

        Zitat von BMWDriver2016
        Was soll damit sein? iOS ist das sicherste Betriebssystem was auf Handys haben kannst, mit dem besten Datenschztz. iCloud ist so gut verschlüsselt, da kommt niemand fremdes ran, außerdem muss man es ja nicht nutzen wenn man nicht will.
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      • Von Maqama Software-Overclocker(in)
        AW: iPhone X: Apple erläutert Sicherheit von Face-ID-Gesichtserkennung

        Zitat von BMWDriver2016
        Und was soll das bringen, Titan zu nehmen? Wäre bei einem Smartphone einfach nur unnötig und dumm.
        Was man nehmen könnte wäre mal echtes Saphirglas, wenigstens auf der Kamera.

        Apple wirbt noch damit, letztlich hat das Glas aber nur eine dünne Saphir Beschichtung, welche nichts bringt.
        Sowas ist schon nahe am Betrug.

        Die Apple Watch in der Saphir Edition kostet dann schlanke 1300€ für ein "Fake" Saphir Display, schon hart.
        Für den Preis noch mit Tricksereien die Produktionskosten zu senken wo es geht, typisch Apple halt.

        YouTube
      • Von BMWDriver2016
        AW: iPhone X: Apple erläutert Sicherheit von Face-ID-Gesichtserkennung

        Und was soll das bringen, Titan zu nehmen? Wäre bei einem Smartphone einfach nur unnötig und dumm.
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