Apple iPhones: Vein ID soll Face ID durch Venen-Erkennung treffsicherer machen

8
News Michael Miskulin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Apple iPhones: Vein ID soll Face ID durch Venen-Erkennung treffsicherer machen
Quelle: USPTO.gov

Ein erst kürzlich veröffentlichtes US-Patent beschreibt eine Technik zur Venen-Erkennung im Gesicht namens Vein ID. Sie könnte einmal zur Verbesserung von Apples Gesichtserkennung Face ID beitragen. In der Vergangenheit traten vermehrt immer wieder Berichte zum Austricksen von Face ID auf. Dass die Vein-ID-Technologie bereits in den kommenden iPhones wie dem kolportierten iPhone SE "2" zum Einsatz kommt, ist jedoch eher unwahrscheinlich.

Apples Gesichtserkennungsfunktion zur Entsperrung des Smartphones namens Face ID könnte in einem der nächsten iPhones verbessert werden. Somit sollen dann auch Blutgefäße des Gesichts erkannt werden. Diese Vein ID getaufte Technik könnte Problemen bei der korrekten Erkennung von sehr ähnlich aussehenden Menschen entgegenwirken (scherzhaft Evil-Twins-Problem genannt).

Vein ID ist eine Verbesserung von Face ID, bei der mittels im Notch des iPhone X platzierten Infrarotprojektors Venen und Blutgefäße des Gesichts erkannt werden. Ein bereits im November 2015 eingereichter Antrag beim US-Patentamt, welcher aber erst am 16. Mai veröffentlicht wurde, beschreibt das technische Verfahren im Detail. Im Patent heißt es dazu "Venendarstellung mittels Erkennung gepulster Strahlung". Das Venensystem eines jeden Menschen gilt als einzigartig und sollte sich als weitgehend fälschungssichere Ergänzung zu Apples Face ID herausstellen. Inwiefern die Vein-ID-Technik schon in den kommenden Apple-Smartphones (berichtet wird unter anderem über ein iPhone SE "2") integriert sein wird, ist ungewiss, aber eher unwahrscheinlich.

Zum Austricksen von Apples Face ID gab es in der Vergangenheit bereits zahlreiche Berichte. So erlebten chinesische Nutzer des iPhone X ihr blaues Wunder, als ihre iPhones sie nicht von ihren Freunden und Arbeitskollegen unterscheiden konnten. Auch eigens angefertigte Masken konnten die Gesichtserkennung bereits überlisten. Selbst ein 10-jähriger Sohn konnte die elterlichen Smartphones per Face ID entsperren.

Quelle: US-Patentantrag

8
    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MATRIX KILLER Trockeneisprofi (m/w)
        Mal schauen ob es auch nach hinten losgehen wird
      • Von MATRIX KILLER Trockeneisprofi (m/w)
        Mal schauen ob es auch nach hinten losgehen wird
      • Von Idefix Windhund BIOS-Overclocker(in)
        Warum können das eigentlich Autos nicht?

        "piep piep. Nicht registrierter Fahrer, Auto wird verriegelt, und Polizei wurde alarmiert!" Das wäre mir ein Aufpreis echt Wert.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Nuallan
        Dauert nicht mehr lange dann fangen sie an Gehirnströme zu messen um das Smartphone zu entsperren. Und die Masse wird es lieben.
        Die Masse wird ihr Smartphone nicht entsperrt kriegen.
      • Von MajorTom69 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Die Chinesen sehen ja auch alle gleich aus.
      • Von Zeus18
        Ne erschreckend finde ich es eigentlich überhaupt gar nicht. Des hat definitiv seine effizienz gegenüber die Verifizierung.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk