Apple iPhone: Patent für Smartphone-Kameras mit gleich drei Sensoren

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Apple iPhone: Patent für Smartphone-Kameras mit gleich drei Sensoren
Quelle: Apple

Apple wurde vor Kurzem ein Patent zugesprochen, was der Hardware-Gigant bereits 2011 eingereicht hatte und ein neues System für Smartphone-Kameras vorsieht. So könnten zukünftige iPhones wie das iPhone 7 nicht mehr nur mit einem, sondern gleich mit drei Bildsensoren ausgestattet sein. Das Prinzip funktioniert über ein Prisma, welches das Licht in seine Wellenlängen unterteilt.

Oft wird ein Patent beantragt, welches in der Theorie durchaus brauchbar dargestellt wird, vom finanziellen und zeitlichen Standpunkt dann oft aber zu anspruchsvoll sein würde. So ist es keine Seltenheit, dass patentierte Technologien, trotz Zusprechung, nie das Licht der Welt erblicken. Ob sich die folgende Technik etwa beim nächsten iPhone ("iPhone 7") durchsetzen kann, wird sich hoffentlich in naher Zukunft zeigen. Apple hat 2011 in den USA ein Patent angemeldet, das Smartphone-Kameras grundlegend ändern könnte.

Bei diesem System werden, anders als bei üblichen mobilen Kameras, nicht einer, sondern insgesamt drei Bildsensoren genutzt. Das einfallende Licht wird zuvor über ein Prisma in seine einzelnen Wellenlängen unterteilt und dann auf die Sensor-Flächen gesteuert. Zwar gibt es diese Technik bereits bei Videokameras, Smartphone-Kameras könnten aber auch in Zukunft davon profitieren. Normalerweise wird bei üblichen Kameras eine in Kacheln angeordnete Bayer-Matrix verwendet, die allerdings zunächst Rot, Grün und Blau filtern muss.

In Apples Patent von 2011 wurde außerdem beschrieben, wie das System in Verbindung mit einem Zoom-Objektiv funktionieren könnte. Dazu muss ein Periskop hinter dem Objektiv verbaut werden, damit das Licht um 90 Grad abgelenkt wird und auf das Prisma, bzw. die Bildsensoren landet. Bereits bei Panasonic-Outdoor-Kameras gibt es diese Periskop-Technik, um den Zoom zu schützen und das Gehäuse zu dichten. Ob dieses System jemals in zukünftigen iPhones vorgefunden wird, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen.

Quelle: patft.uspto.gov

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Laggy.NET
        AW: Apple iPhone: Patent für Smartphone-Kameras mit drei Sensoren

        Ich glaube nicht, dass das realisierbar ist. Vor allem schon wegen dem begrenzten Platz. Zudem ist der Antrag ja schon etwas älter...

        Die Technik dürfte aber die Bildqualität massiv steigern. Nicht nur, dass sich ein Sensor nur um eine Grundfarbe kümmern muss, auch das Luma-Rauschen würde sich drastisch reduzieren und gegenseitig auslöschen, wenn man die "drei" Bilder übereinander legt. Praktisch hätte man so weniger Rauschen und mehr Details in den Bildern.

        Ach ja, das mit der Rauschreduktion funktioniert übrigens auch mit einem Sensor. Einfach per Stativ das selbe Motiv mehrmals aufnehmen und in einem Bildberabeitungsprogramm alle Bilder als Ebenen laden. Dann die Transparenz der Ebenen absteigend einstellen.
        Bild 1 unterste ebene = 100%, Bild 2 darüber = 50%, Bild 3 = 33%, Bild 4 = 25%, Bild 5 = 20%, Bild 6 = 16% usw...
        Schon hat man jegliches Rauschen nahezu komplett eliminiert und gewinnt zusätzlich an Detailqualität. Damit lässt sich effektiv die Qualität jedes Smartphone Fotos verdoppeln.
      • Von Laggy.NET
        AW: Apple iPhone: Patent für Smartphone-Kameras mit drei Sensoren

        Ich glaube nicht, dass das realisierbar ist. Vor allem schon wegen dem begrenzten Platz. Zudem ist der Antrag ja schon etwas älter...

        Die Technik dürfte aber die Bildqualität massiv steigern. Nicht nur, dass sich ein Sensor nur um eine Grundfarbe kümmern muss, auch das Luma-Rauschen würde sich drastisch reduzieren und gegenseitig auslöschen, wenn man die "drei" Bilder übereinander legt. Praktisch hätte man so weniger Rauschen und mehr Details in den Bildern.

        Ach ja, das mit der Rauschreduktion funktioniert übrigens auch mit einem Sensor. Einfach per Stativ das selbe Motiv mehrmals aufnehmen und in einem Bildberabeitungsprogramm alle Bilder als Ebenen laden. Dann die Transparenz der Ebenen absteigend einstellen.
        Bild 1 unterste ebene = 100%, Bild 2 darüber = 50%, Bild 3 = 33%, Bild 4 = 25%, Bild 5 = 20%, Bild 6 = 16% usw...
        Schon hat man jegliches Rauschen nahezu komplett eliminiert und gewinnt zusätzlich an Detailqualität. Damit lässt sich effektiv die Qualität jedes Smartphone Fotos verdoppeln.
      • Von MATRIX KILLER Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Apple iPhone: Patent für Smartphone-Kameras mit drei Sensoren

        Mal gespannt wie die Pic´s aussehen werden.
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