iPhone 7: Verbaut Apple künftig die OLED-Displays von Samsung?
Beim kommenden iPhone 7 könnte Apple in einem weiteren Bereich von Samsung als Zulieferer abhängig werden. Gerüchten zufolge setzt Apple künftig auf OLED-Displays und zieht dabei in Betracht, auf Technik von Smartphone-Konkurrent Samsung zurückzugreifen. Was Apple in seinem Geheimlabor macht, könnte gerade deshalb spannend werden.
Bisher bezog Apple bei seinen iPhones vor allem Prozessoren von Samsung. Beim iPhone 6S war ein Teil der verbauten Chips von den Südkoreanern hergestellt, der andere Teil in Taiwan vom Hersteller TSMC. Kürzlich berichteten wir, dass beim iPhone 7 möglicherweise nur noch Prozessoren der Taiwaner eingesetzt werden, Samsung schiede also aus. Wie die koreanische Webseite iNews24.com berichtet, werde Apple dafür in Zukunft Displays von Samsung verbauen. Es ist bekannt, dass OLED-Displays weniger Strom verbrauchen als vergleichbare LCDs, da schwarze Bildbereiche kaum Strom in Anspruch nehmen. Da das neue iPhone dünner und stromsparender werden soll, sollen also OLEDs eingesetzt werden.
Angeblich werde man zur Verbesserung seiner Verhandlungsbasis bei Displays nun Samsung als weiteren Displayzulieferer ins Boot holen. Darüber hinaus scheint Samsung auch günstiger zu produzieren, als es die bisherigen Zulieferer LG und Japan Display tun. Samsungs Displays kommen auch in den eigenen Smartphones zum Einsatz und überzeugen dort mit guten Schwarzwerten und kräftigen Farben. Die niedrige Helligkeit, die die ersten OLED-Displays aufwiesen, ist inzwischen Vergangenheit.
iNews 24 spekuliert weiterhin darüber, welche Technik Apple in seinem "geheimen" Labor erforschen könnte: Möglicherweise handelt sich es dort um sogenannte Micro-LEDs - eine Displaytechnik, die sehr stromsparend sein und darüber hinaus auch in der Lage sein soll, 3D-Hologramme zu produzieren. Ein Patent, welches Apple hierfür angemeldet hat, beschreibt eine Technik, mit der Nutzer mittels Multitouch-Gesten mit 3D-Objekten interagieren können. Was bisher arg nach Zukunftsmusik klingt, hat eine andere Firma bereits mit derselben Technik in ähnlicher Weise umgesetzt.
Quellen: iNews24.com via Digitimes, BGR
