iPhone "Ultra": Faltet Apple die Konkurrenz zusammen?
Das faltbare iPhone, das mutmaßlich im laufenden Jahr auf den Markt kommt, soll das Foldable-Segment laut Marktforschern gehörig umkrempeln. Counterpoint Research zufolge wird Apple in den USA direkt mit 46 Prozent Marktanteil einsteigen.
Es ist eines der meisterwarteten Handys seit vielen Jahren: Apples erstes faltbares iPhone sorgt schon jetzt für einiges an Marktbewegung, noch bevor es überhaupt angekündigt (geschweige denn veröffentlicht) wurde.
Apple als Katalysator für die Konkurrenz
Davon geht das Marktforschungsinstitut Counterpoint Research bereits seit Wochen aus, laut dem die weltweiten Auslieferungen faltbarer Smartphones 2026 um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen werden - und der für Herbst erwartete Markteintritt von Apple ist der Haupttreiber. Für das erste faltbare iPhone prognostiziert Counterpoint auf Anhieb einen globalen Marktanteil von rund 28 Prozent.
- Noch stärker fällt der jüngst prognostizierte Nordamerika-Anteil aus: Dort soll Apple laut den Marktforschern sofort mit 46 Prozent Marktanteil die Konkurrenz distanzieren.
- Laut Counterpoint beschleunigen zudem große Android-Hersteller wie Samsung oder Google ihre eigenen Foldable-Roadmaps, um vor oder zeitgleich mit Apple neue Generationen zu platzieren.
Quelle: Counterpoint Research
So sollen sich laut CPR die Foldable-Marktanteile mit Ankunft des faltbaren iPhones verschieben.
Auch der Name spielt eine Rolle
Wie das erste faltbare iPhone heißen wird, ist bislang offiziell unbekannt. In der Gerüchteküche kursierte analog zu Samsungs Galaxy Fold lange die Bezeichnung "iPhone Fold".
Doch zunehmend verdichtet sich ein alternatives Szenario: Der bekannte Weibo-Leaker Digital Chat Station schrieb (via Chosun) kürzlich, es gebe interne Überlegungen, das Gerät unter dem Namen "iPhone Ultra" zu vermarkten. 9to5Mac fasst an dieser Stelle die wichtigsten Argumente für und gegen verschiedene Namensoptionen zusammen.
- "Fold" gilt intern bei Apple als zu nah an Samsungs Markenwelt - und damit als ungeeignet für ein Unternehmen, das in neuen Produktkategorien stets auf eigenständige Begriffe gesetzt hat.
- "Ultra" hingegen ist in Apples Ökosystem bereits etabliert: Die Apple Watch Ultra und der M-Ultra-Chip zeigen, dass der Begriff für Apple das absolute Premiumsegment reserviert, in dem auch der iPhone-Falter zu verorten sein wird.
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Ich nutze auch kein Tablet. Auch auf Reisen nicht. In Notfällen im Ausland arbeite ich via RDP mit meinem Smartphone (aktuell Xiaomi 14 Ultra) unterwegs, mit Maus und Tastatur und einem externen Bildschirm.
Ein 2-Display-Foldable ergibt für mich auch keinen Sinn, da das Seitenverhältnis ja annähernd quadratisch wird. Zum Medienkonsum wie Videos also ohne Vorteil gegenüber einem Smartphone, da ~50% eh schwarz bleiben und man zudem auf die hässliche Falte in der Mitte starren darf. Finde ich optisch als auch haptisch katastrophal.
Zudem sind mir die Kameras in einem mobilen Gerät recht wichtig, und bislang gibt es kein Modell auf dem Markt, das einem non-foldable Kamera-Flaggschiff auch nur annähernd das Wasser reichen kann.
Ich hoffe einfach, dass Single-Display Flaggschiffe weiterhin erhalten bleiben. Diese Wabbel-Display-Dinger sind einfach nicht meins, zu teuer und für mich schlicht zu hässlich.
Dass die Hersteller Low- oder Midend-Foldables anbieten werden, sehe ich kurz- und mittelfristig nicht. Die wollen sich in gerade diesen Bereichen ja nicht selbst kanibalisieren.
Wenn sie sich im Highend-Bereich aber mal aus der Nische heraus bewegen und mehr Leute zugreifen, dann sehe ich langfristig zumindest eine Chance, dass auch andere Preisbereiche bedient werden.
Da muss man dann eben schlicht konsternieren, dass Du mit Deinen bisherigen Geräten auch einfach absolut nicht die Zielgruppe bist.
Du hast durch dieses Gerät beides in einem und vor allem mobil die erhebliche Platzersparnis gegenüber Smartphone plus Tablet. Das ist da der Hauptvorteil.
Und wenn man es genau nimmt (zumindest im Androidlager) haben einigermaßen bezahlbare Tablets doch meist auch sehr reduzierte Hardware (SoC, RAM und Kamera), gerade bei der Leistung dürften die meisten Folds da dann im Tabletbetrieb sehr weit vorne sein.
Für eine ähnliche Ausstattung muss man bei den Tablets auch tief in die Tasche greifen, ergo genaugenommen sind Folds vermutlich schon jetzt nicht teurer als Highend-Smartphone plus Highend-Tablet zusammen.
Du hast durch dieses Gerät beides in einem und vor allem mobil die erhebliche Platzersparnis gegenüber Smartphone plus Tablet. Das ist da der Hauptvorteil.
Und wenn man es genau nimmt (zumindest im Androidlager) haben einigermaßen bezahlbare Tablets doch meist auch sehr reduzierte Hardware (SoC, RAM und Kamera), gerade bei der Leistung dürften die meisten Folds da dann im Tabletbetrieb sehr weit vorne sein.
Für eine ähnliche Ausstattung muss man bei den Tablets auch tief in die Tasche greifen, ergo genaugenommen sind Folds vermutlich schon jetzt nicht teurer als Highend-Smartphone plus Highend-Tablet zusammen.