Apple AirDrop: Mehr Schutz vor belästigenden Bildern gefordert
Apples AirDrop ermöglicht es, Dateien zwischen iOS- und macOS-Geräten ohne externe LAN- oder WLAN-Verbindungen direkt miteinander auszutauschen. Einem Bericht zufolge wird das Feature oftmals auch dazu missbraucht, um belästigende Bilder an Fremde zu verschicken, weswegen der Hersteller zum Handeln aufgerufen wird. Dabei liegt die Verantwortung hier vor allem beim Nutzer.
Laut dem auf Yahoo.com veröffentlichten Artikel würde die 2011 mit Mac OS X Lion und 2013 unter iOS 7 eingeführte Dateifreigabefunktion "weiterhin missbräuchliches Verhalten von Widerlingen" ermöglichen, "die gerne unaufgeforderte Fotos an Fremde in der Nähe senden", wobei vornehmlich Aufnahmen von Geschlechtsorganen gemeint sind.
Standardmäßig ist AirDrop allerdings bereits so konfiguriert, dass lediglich bekannte Kontakte den Dateiaustausch nutzen können, während eine Freigabe für alle Nutzer des Features manuell vorgenommen werden muss. Viele Nutzer würden jedoch bei einmaligen Gelegenheiten die volle Freigabe erteilen und schlicht vergessen, dies rückgängig zu machen.
Deshalb sieht der Journalist Rob Pegoraro hier den Hersteller in der Pflicht. So könnte beispielsweise eine automatische Deaktivierung nach einem gewissen Zeitraum der Problematik entgegenwirken. Derweil sei auch die Vorschaufunktion problematisch, die bereits das zu übertragende Bild anzeigt. Hier wäre demnach ein weiterer Autorisierungsschritt denkbar, bei dem zunächst nur der Nutzername angezeigt wird und dann entschieden werden kann, ob ein weiteres Vorgehen gewünscht ist.
Dass Apple tatsächlich eine solche Schutzfunktion umsetzen wird, erscheint fraglich. Bei entsprechenden Support-Anfragen, auch mit Hinblick auf die Übersendung unerwünschter Bilder, wird eben auf die bekannte Möglichkeit zur Konfiguration von AirDrop verwiesen, mit der nur bekannte Kontakte zur Dateifreigabe zugelassen werden oder eben das Feature auch ganz abgeschalten werden kann.

..in der Logik könnte man auch den eMail-Account-Provider darum bitten, einen Schutz einzubauen, weil ich blindlings jeden eMail Link, den ich von irgendwem bekomme, anklicke... ein weiteres Indiz, dass die Menschheit immer weniger in der Lage ist, ohne Anleitung Dritter sinnvoll zu handeln.
Wenn der Nutzer (entschuldigt wenn ich da so sage) zu doof ist eine Funktion zu benutzen oder zu schusselig um sie wieder zu deaktivieren, na dann selbst Schuld.
Oder sehe ich das falsch?
Meiner Meinung nach muss ein Hersteller nicht für Anwenderfehler haften.
Wenn der Nutzer (entschuldigt wenn ich da so sage) zu doof ist eine Funktion zu benutzen oder zu schusselig um sie wieder zu deaktivieren, na dann selbst Schuld.
Oder sehe ich das falsch?
AirDrop finde ich auch richtig nützlich, wenn man diese Daten schnell austauschen möchte. Ich nutze es auch häufiger in der Familie und bin immer froh, dass es einfach verständlich ist.
Und wie es nun einmal so ist, wenn ich ein derartiges Feature für alle freischalte, dann treibt irgendwer Unsinn damit. Das gilt aber für alle Austauschverfahren, so lange diese nicht abgesichert sind.