iPhone Fold: Neue Gerüchte zum Preis, dem Release und zu den technischen Details
Das iPhone Fold wird von vielen heiß erwartet. Verschiedene Analysten und Gerüchte haben jetzt weitere Details zum vermutlich sehr teuren Edel-Smartphone von Apple hervorgebracht.
Gerüchten und Spekulationen von Analysten und Insidern zufolge arbeitet Apple schon länger an einem faltbaren iPhone mit dem vermuteten Namen iPhone Fold. Analysten sehen in diesem Segment eine große Chance für Apple und erwarten, dass die Auslieferungen des faltbaren Smartphones nach wenigen Jahren bereits bis zu 20 Millionen Einheiten erreichen könnten.
Wie teuer wird das iPhone Fold und wann kommt es?
Der erwartete Preis des iPhone Fold liegt laut dem Lieferketten-Analysten Ming-Chi Kuo vermutlich im Bereich zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar, JPMorgan hält hingegen einen Startpreis von 1.999 US-Dollar für möglich. Die Fertigungskosten schätzen die Experten von UBS auf 759 US-Dollar, was Apple eine Bruttogewinnmarge von bis zu 64 Prozent einbringen könnte. Damit wäre das faltbare Gerät deutlich teurer als die aktuellen Pro- und Max-Modelle. Die Markteinführung wird von Kuo im zweiten Halbjahr 2026 erwartet.
Was ist über das Design und die Technik des iPhone Fold bekannt?
Das primäre Design soll laut Gerüchten dem des Samsung Galaxy Z Fold ähneln. Das innere Display könnte dabei eine Größe von etwa 7,74 Zoll (ca. 20 cm) haben, während das äußere Display eine Diagonale von 5,49 Zoll (ca. 14 cm) aufweisen soll. Das Seitenverhältnis könnte laut einem Leaker auf Weibo 14:10 oder 4:3 betragen. Für das Scharnier und das restliche Gehäuse wird über die Verwendung einer Titanlegierung oder Aluminium mit Titanbeschichtung spekuliert.
Die Dicke des Geräts soll wohl im zusammengeklappten Zustand zwischen 9 und 9,5 mm, im aufgeklappten Zustand zwischen 4,5 und 4,8 mm groß sein, ausgehend von dem sehr schmalen iPhone Air. Ein wichtiger Punkt für die Ingenieure bei Apple soll zudem eine nahezu unsichtbare Faltlinie nach dem Aufklappen sein, was vermutlich durch eine neuartige Metallplatte erreicht werden soll, die voraussichtlich mittels eines Laserbohrverfahrens verbunden wird.
Insgesamt könnte das iPhone Fold vier Kameras beinhalten: zwei 48-Megapixel-Kameras auf der Rückseite, eine auf der Vorderseite und eine 24-Megapixel-Kamera im Display für Selfies. Das Face-ID-System könnte laut Ming-Chi Kuo zugunsten eines in der Seitentaste integrierten Touch-ID-Sensors entfallen, was von einem Informanten bestätigt wurde.
Zusätzlich zu der Buch-Design-Variante experimentiert Apple anscheinend ebenfalls mit einer Clamshell-Version im Stil des Samsung Galaxy Z Flip. Der Konzern plant jedoch zunächst, nur einen Formfaktor auf den Markt zu bringen: jenen, der den Nutzern die höchste Flexibilität bietet. Eine Flip-Variante könnte jedoch laut Gerüchten später noch folgen.
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Quelle: via Ming-Chi Kuo, via Wccftech
