iFixit zerlegt iPhone Air: Dünnes Smartphone besteht vor allem aus Akku & fixt altes Problem
iFixit hat das iPhone Air zerlegt und spannende Details entdeckt: Das dünne Smartphone von Apple besteht größtenteils aus Akku und das Logicboard sitzt am oberen Rand.
iFixit hat das iPhone Air auseinander genommen und damit bestätigt, was Apple bereits auf der Bühne angedeutet hatte: Das Gerät besteht im Wesentlichen aus Akku. Rund zwei Drittel des Innenraums entfallen auf die Energiezelle, während die restlichen Bauteile im oberen Bereich rund um das Kameraplateau zusammengefasst sind. Diese Entscheidung soll dabei nicht nur eine Frage der Platznutzung sein, sondern auch eine Absicherung gegen ein altes Problem: Bendgate. Beim iPhone 6 kam es zu Schäden an den Logicboards, weil die Belastung in der Mitte des Gehäuses zu groß war. Mit der Verlagerung des Boards nach oben könnte Apple diese Schwachstelle entschärft haben.
Der Akku selbst soll dabei kein Neuentwurf sein: iFixit will herausgefunden haben, dass es sich im Kern um dasselbe Modell handelt, das auch im Magsafe-Battery-Pack steckt. Diese Einheit soll sich zudem austauschen lassen. Der Wechsel soll dabei einfacher vonstattengehen als früher, da Apple elektrisch lösbare Klebestreifen verwende.
Auch andere Komponenten sollen modularer sein, als man es von einem so dünnen Smartphone erwarten würde. So lasse sich der USB-C-Port separat tauschen und hinzu komme das beibehaltene Dual-Entry-Design: Reparaturen sollen so wahlweise über die Rückseite oder über das Display erfolgen, ohne dass zwangsläufig die OLED mit ausgebaut werden muss.
In der Praxis bedeutet dies: Akku und Display lassen sich unabhängig voneinander angehen, was Zeit und Risiko spare. iFixit vergibt für das iPhone Air deshalb 7 von 10 Punkten bei der Reparierbarkeit, und zwar identisch zu iPhone 16e und iPhone 16 Pro. Allerdings weist iFixit auch auf Details hin, die kritisch bleiben. So hätten Belastungstests Schwachpunkte an den Antennenstreifen im Titanrahmen aufgezeigt. Zudem sei das Thema "Teile-Pairing" nicht vom Tisch, auch wenn die Einschränkungen geringer ausfallen als in den vorherigen Jahren.
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Quelle: via 9to5Mac
