iPhone 12 und 5G - Analysten rechnen mit höheren Produktionskosten für Apple

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iPhone 12 und 5G - Analysten rechnen mit höheren Produktionskosten für Apple
Quelle: Kaputt.de (Pressemitteilung)

Analysten der TF International Securities Group rechnen damit, dass Apple für die neue iPhone-Generation bei den Komponenten tiefer in die Tasche greifen muss. Vor allem die Unterstützung von mmWave-5G könnte ein großer Kostenpunkt sein. Dass der Konzern die Mehrkosten in Form von steigenden Preisen an die Kunden weiterreicht, glaubt man jedoch nicht.

Die neue Generation des iPhones wird schon bald vorgestellt bzw. auf den Markt gebracht. Geht es nach einer Analyse der TF International Securities Group, könnte die Unterstützung für den neuesten Mobilfunkstandard 5G bei den teureren Pro-Modellen ein echter Preistreiber bei der Herstellung sein. Denn neben einem Sub-6-GHz-Modul sollen diese auch einen Support für mmWave-5G bieten, und die dafür notwendigen Komponenten dürften keine kleine Rolle auf der Kostenliste spielen.

5G-Support ist nicht günstig

Während bereits die Unterstützung für Sub-6-GHz summiert immerhin 75 US-Dollar (pro Gerät) kosten soll, müsse Apple für die mmWave-Bauteile stolze 125 US-Dollar blechen. Um diesen Kostenpunkt ansatzweise zu kompensieren, müsste Apple entweder großzügig subventionieren, was nicht gerade der Philosophie des für seine Gewinnmargen berüchtigen Konzerns entspricht, oder die Kosten an anderen Stellen bei der Hardware einsparen.

Die dritte, für viele vermutlich naheliegendste Möglichkeit, dass Apple die Mehrkosten in Form von höheren Preisen einfach an den Konsumenten weiterreicht, soll laut den Analysten TF International Securities Group jedoch nicht in Betracht gezogen werden. Damit möchte man die niedrigen Einstiegspreise, beginnend bei 649 US-Dollar, halten, um sich so möglichst attraktiv gegenüber der Android-Konkurrenz zu platzieren und möglichst viele Käufer für sich zu gewinnen.

Eine weitere Möglichkeit, wie Apple die Kosten wieder einspielen könnte, wird übrigens doch noch erwähnt: Das Unternehmen könnte auch massiven Preisdruck auf seine Zulieferer ausüben, um die besten Deals herauszuschlagen. Da Apple viele Komponenten aus mehreren Quellen beziehen kann, ist man imstande die Hersteller mit dieser Wahlfreiheit unter Druck zu setzen, den günstigsten Preis anzubieten, um den Zuschlag zu erhalten.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Oooch, ob man nun 2000 Euro für ein klappriges grünes Apfel Smartphone oder eine grüne Gurken Grafikkarte bezahlt ist doch fast schon egal geworden. Dank Corona sind wir doch alle jetzt absolute Top-Verdiener geworden, oder? Mit Kurzarbeit hat man so viel Geld und Zeit zum Daddeln, da braucht man das ganze Gedöns hier und jetzt sofort.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Oooch, ob man nun 2000 Euro für ein klappriges grünes Apfel Smartphone oder eine grüne Gurken Grafikkarte bezahlt ist doch fast schon egal geworden. Dank Corona sind wir doch alle jetzt absolute Top-Verdiener geworden, oder? Mit Kurzarbeit hat man so viel Geld und Zeit zum Daddeln, da braucht man das ganze Gedöns hier und jetzt sofort.
      • Von Cappo Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Schori
        Niedriger Einstiegsbereich von 649$ WTF!
        Jup, daher hab ichs auch kursiv formatiert. Für ein iPhone ist es eben genau das - niedrig. Für ein Smartphone allgemein natürlich nicht. Hab mir kürzlich das Galaxy S10 Lite für 450 bei Alternate gegönnt und das war bereits meine Schmerzgrenze
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Boah ey, ein Analyst geht von steigenden Kosten aus. Der sollte lieber das "yst" streichen.
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Niedriger Einstiegsbereich von 649$ WTF!
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