Höhere Preise für das iPhone 14: Kostenexplosion bei Apples A16-Chip
Die Pro-Modelle der neuen iPhone-Generation kosten in der Herstellung deutlich mehr als ihre Vorgänger. Momentan scheint sich Apple dafür zu entscheiden, die Gewinnrückgänge selbst zu kompensieren, doch das könnte sich in Zukunft ändern.
Die Preispolitik von Apple im Bezug auf ihre Smartphones ist momentan noch relativ stabil - und das, obwohl die neuen iPhones in der Herstellung offenbar deutlich teurer sind als ihre Vorgänger-Modelle. Eine Teardown-Analyse der verbauten Komponenten hat ergeben, dass die diesjährigen Geräte Apple etwa 20 Prozent mehr kosten als die letztjährige Reihe. Ein Hauptgrund ist der in den Pro-Modellen genutzte A16-Chip. Dieser Umstand dürfte dafür gesorgt haben, dass die Preise der Standard- und der Pro-Varianten in diesem Jahr weiter auseinandergehen als bisher.
Die steigenden Produktionskosten könnten an die Kunden weitergegeben werden.
Der bei TSMC im 4nm-Verfahren produzierte Apple-SoC A16 kostet in der Herstellung mit circa 110 US-Dollar mehr als doppelt so viel wie der Apple A15, den das iPhone 14 und das iPhone 14 Max nutzen. Der Kostenanstieg betrifft also vor allem das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max. Letzteres kostet Apple laut einem Bericht 501 US-Dollar. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum direkten Vorgänger-Modell, dem iPhone 13 Max Pro, das lediglich 461 US-Dollar in der Produktion kostete.
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Ein weiterer Faktor, der die Produktionskosten in die Höhe schnellen lässt, ist der um 30 Prozent größere 48-Megapixel-Kamerasensor von Sony. Dieser kostet rund 50 Prozent mehr als der 12-Megapixel-Sensor des iPhone 13 Max Pro. Laut Analysten müsse Apple diese relativ kostspieligen Komponenten in ihren Smartphones verbauen, um sich von der Konkurrent abzusetzen.
Der Anteil der Produktionskosten des iPhone 14 am Verkaufspreis ist für das Unternehmen bei ihren Smartphones ein Höchststand. Apple hat sich offenbar dazu entschieden, diesen Gewinnrückgang vorerst nicht an die Endverbraucher weiterzugeben. Das kann sich aber natürlich jederzeit ändern, zum Beispiel mit der Veröffentlichung der nächsten iPhone-Generation.
Quelle: Nikkei

kann ja nicht sein das die Appleprodukte billiger werden
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Na, da wird der CEO wohl aus seiner eigenen Tasche 1$ auf jedes iPhone zahlen müssen, damit noch gerade so der Break-Even-Point erreicht wird.