iPhone 12 Pro Max: So gut lässt sich das neue Apple-Flaggschiff reparieren
Die Reparaturexperten von ifixit.com haben Apples iPhone 12 Pro Max auseinandergenommen und hinsichtlich der Reparaturtauglichkeit untersucht.
Nachdem es bereits kurz nach Release einen Teardown des iPhone 12 und iPhone 12 Pro von einem chinesischen YouTube-Kanal gab und auch ifixit.com bereits die kleineren Modelle zerlegt hat, haben die Reparaturexperten nun kürzlich auch das Topmodell von Apples neuer Smartphone-Generation in Form des iPhone 12 Pro Max auseinandergenommen. Dabei zeigt sich eine vergleichsweise gute Reparaturtauglichkeit mit 6 von 10 Punkten auf der hauseigenen Skala und es gibt auch ein paar interessante Details zum Innenleben.
Kleinerer Akku, größere Kamera
Das mit einem 6,7-Zoll-Display und entsprechend großen Abmessungen ausgestattete Topmodell bietet dabei nämlich von allen Modellen theoretisch auch den meisten Platz für Bauteile und setzt wie auch das letztjährige iPhone 11 Pro Max auf einen L-förmigen Akku. Dieser offenbart sich im Teardown allerdings mit 14,13 Wattstunden gegenüber 15,04 Wattstunden beim Vorgängermodell als etwas kleiner.
Einen nennenswerten Anteil an der Verkleinerung hat dabei offenbar vor allem das neue Kameramodul, das drei Sensoren und die neue LiDAR-Einheit zur Distanzmessung mittels Laser enthält. Laut iFixit ist zudem der 12 Megapixel-Sensor der Hauptkamera des iPhone 12 Pro Max auch 47 Prozent größer als der Sensor des iPhone 12, sodass mehr Licht durchgelassen wird. Die umliegenden vier Magnete lassen derweil auf Apples neue Sensor-Shift-Bildstabilisierungstechnologie schließen.
Lediglich das Glas zeigt sich gänzlich negativ
Im Fazit zum Teardown heißt es abschließend, dass Bildschirm und Akku für den Austausch priorisiert bleiben und dahingehend in vernünftigem Maße zugänglich sind, während auch insgesamt die meisten Komponenten "ziemlich modular und austauschbar" sind. Darüber hinaus wird angemerkt, dass einige ungewöhnliche Schrauben alle Reparaturen erschweren, aber immerhin wiederverwendbare Befestigungselemente der Verwendung von Klebstoffen vorgezogen wurden.
Derweil soll die Wasserdichtigkeit des Geräts dazu beitragen, die Häufigkeit einiger Reparaturen zu verringern, während sie andere erschwert. Gänzlich negativ bewertet wird die Glasrückseite, die im Schadensfall einen kompletten Austausch des Gehäuses notwendig machen soll. Einen Eindruck vom Teardown des iPhone 12 Pro Max verschafft das folgende Video:

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